Ressortarchiv: Kultur

Kaufmann krank - Staatsoper ohne Star-Tenor

Kaufmann krank - Staatsoper ohne Star-Tenor

München - Die Bayerische Staatsoper muss weiter auf Star- Tenor Jonas Kaufmann verzichten.
Kaufmann krank - Staatsoper ohne Star-Tenor
Ehrenpräsident des Deutschen Musikrats gestorben

Ehrenpräsident des Deutschen Musikrats gestorben

Berlin/Köln - Der Ehrenpräsident des Deutschen Musikrates, Franz Müller-Heuser, ist nach kurzer Krankheit im Alter von 79 Jahren gestorben.
Ehrenpräsident des Deutschen Musikrats gestorben
Tanz-Show mit Michael-Jackson-Hits auf Tour

Tanz-Show mit Michael-Jackson-Hits auf Tour

Oberhausen - Anderthalb Jahre nach dem Tod von Michael Jackson können Fans die Hits des Pop-Idols wieder live gesungen auf der Bühne verfolgen.
Tanz-Show mit Michael-Jackson-Hits auf Tour
Ein Maler sieht grau

Ein Maler sieht grau

Von Rainer BeßlingDELMENHORST · Am Anfang steht der Besucher vor einer grauen Mauer. Bildlich gesehen. Die monochrome Farbtafel füllt die Stirnwand im Flur des 1. Stocks der Städtischen Galerie Delmenhorst.
Ein Maler sieht grau
Ausdrücklich innerlich

Ausdrücklich innerlich

Von Rainer BeßlingEMDEN · „Unmittelbar und unverfälscht“ wollten die Brücke-Maler ihre Eindrücke und Empfindungen auf Papier und Leinwand bringen. Möglichst unverbraucht sollten die Motive sein.
Ausdrücklich innerlich
Eine ganz persönliche Variante der Planwirtschaft

Eine ganz persönliche Variante der Planwirtschaft

Von Johannes BruggaierBREMEN · Unter der Offiziersmütze wird eine Sonnenbrille sichtbar, im Mundwinkel steckt eine Kippe: So sieht ein strammer Sowjet-Offizier aus. Doch dann spricht der Mann auf dem Video plötzlich über seine Heimat.
Eine ganz persönliche Variante der Planwirtschaft
Auf I-Ah über alle Berge

Auf I-Ah über alle Berge

Von Mareike BannaschBREMEN · Kennen Sie noch Winnie Puuh? Diesen nervigen kleinen Walt-Disney-Bären, der ständig auf der Suche nach seinem Honigtopf ist? Und seine Freunde? Den hyperaktiven Tigger oder das immer ängstliche Ferkel?
Auf I-Ah über alle Berge
Als hätte Jimi Hendrix den Verstand verloren

Als hätte Jimi Hendrix den Verstand verloren

Von Jörg WoratHANNOVER · Auch 2010 konnte man gute CDs bekommen. Vorausgesetzt, man fand sie. Ein Rückblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Als hätte Jimi Hendrix den Verstand verloren
Fernweh ohne Hans Albers

Fernweh ohne Hans Albers

Von Ulf KaackBREMEN · Das Format-Radio unterwirft sich seit Jahrzehnten dem Mainstream. Leichtigkeit und ein Vakuum der Vielfalt dominieren den Äther. Und dann taucht auf einmal ein schwarzer Mann auf. Düster, so seine Aura. Tief seine Stimme. Kraftvoll bis melancholisch seine Kompositionen. Seine Texte voller Tiefgang, voller Metaphern und Aphorismen.
Fernweh ohne Hans Albers
Pathos mit weißen Kugeln

Pathos mit weißen Kugeln

Von Johannes BruggaierBREMEN · Am Wochenende, wenn die Weihnachtsgans aufgegessen, die Lieder gesungen und die Geschenke ausgepackt sind, landet wieder Kunst im Müll. Unbemerkt und in rauen Mengen.
Pathos mit weißen Kugeln
So feiert man nur im Revier

So feiert man nur im Revier

Von Ralf StiftelGELSENKIRCHEN · Die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 blieb sich treu. Auch zum Finale auf der Gelsenkirchener Zeche Nordstern schlotterten die Gäste bei minus 3,6 Grad unter freiem Himmel. So feiert man nur hier: Schon die Eröffnung auf der Essener Zeche Zollverein im Schneetreiben gewann die Herzen aller Besucher.
So feiert man nur im Revier
Zum Abschluss Lob für Kulturhauptstadt Ruhrgebiet

Zum Abschluss Lob für Kulturhauptstadt Ruhrgebiet

Gelsenkirchen - Das Kulturhauptstadt-Jahr Ruhr.2010 endet genauso wie es begann: Mit Schnee und frostigen Temperaturen. Der guten Laune im Ruhrgebiet tut das aber keinen Abbruch.
Zum Abschluss Lob für Kulturhauptstadt Ruhrgebiet
Bremen hofft auf den Skandal

Bremen hofft auf den Skandal

Bremen - Von Johannes BruggaierMozarts Opern kennt in Japan jedes Kind, doch wer die „Zauberflöte“ live erleben will, bekommt Probleme. Mit dem Siegeszug der europäischen Musik ist nämlich keineswegs ein Siegeszug des westlichen Theaters einhergegangen. Darstellendes Spiel bedeutet in Japan immer noch vor allem das traditionelle Nô-Theater oder dessen heiteres Gegenstück, das Kyôgen.
Bremen hofft auf den Skandal
Zechenbrachen sind jetzt Erlebnisorte

Zechenbrachen sind jetzt Erlebnisorte

Von Ralf StiftelHAMM · Das Kulturhauptstadtjahr ist fast vorbei, jetzt denken Fritz Pleitgen und Oliver Scheytt, die Geschäftsführer der Ruhr.2010, voraus. Nachhaltigkeit und Netzwerke, das sind Schlüsselbegriffe, die bei der Abrechnung in Oberhausen immer wieder fallen und die Bilanz zur Bewerbung machen.
Zechenbrachen sind jetzt Erlebnisorte
Relikte aus einer paradiesischen Zeit

Relikte aus einer paradiesischen Zeit

Von Veit-Mario ThiedeHAMBURG · Mit gerade einmal vier Kupferstichen machte Philipp Otto Runge (1777-1810) zu Lebzeiten auf sich aufmerksam. Die auffallend großformatigen Blätter (1805) weiten „Morgen“ und „Abend“, „Tag“ und „Nacht“ in göttlich kosmische Dimensionen.
Relikte aus einer paradiesischen Zeit
Regisseur Blake Edwards tot

Regisseur Blake Edwards tot

New York - Blake Edwards ist tot. Der Filmregisseur starb nach Angaben der Zeitschrift “Variety“ am Donnerstag im Kreise seiner Familie. Er wurde 88 Jahre alt.
Regisseur Blake Edwards tot
Kein Glühwein an der Front

Kein Glühwein an der Front

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Daran, dass Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gemeinsam mit Gattin und Talkmaster nach Afghanistan gereist ist, besteht kein Zweifel. Über den Grund des Besuchs hingegen herrscht Uneinigkeit. Um sich mit den Bundeswehrsoldaten solidarisch zu zeigen, sagt der Minister. Um sich selbst zu inszenieren, sagt die Opposition.
Kein Glühwein an der Front
Mehr Sport als Interpretation

Mehr Sport als Interpretation

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN · Schlechte Programme sind ärgerlich, gute Programme eigentlich selbstverständlich, aber sehr gute Programme eher selten und deswegen für das Publikum ein großes Glück.
Mehr Sport als Interpretation

Alberto Iglesias erhält den 13. Bremer Filmpreis

BREMEN (joh) · Der 13. Bremer Filmpreis geht an Alberto Iglesias. Wie gestern die Sparkasse Bremen mitteilte, erhält der spanische Filmkomponist die Auszeichnung für seine Verdienste um das europäische, insbesondere das spanische Kino.
Alberto Iglesias erhält den 13. Bremer Filmpreis
Sex im Alter ohne die Alte

Sex im Alter ohne die Alte

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Fix und Foxi machen stets gemeinsame Sache. Tom und Jerry können sich nicht ausstehen. Fragt sich nur noch, wie es „Jub und Tom“ so geht. In der Bremer Villa Ichon haben sie ihre Bilder aufgehängt. Und wer die kleine Ausstellung besucht, muss erkennen: Eine wie auch immer geartete Beziehung lässt sich gar nicht ausmachen. „Jub und Tom“, das sind Jub Mönster einerseits und Tom Gefken andererseits – jeder für sich in einem abgeschlossenen Raum.
Sex im Alter ohne die Alte
Geist der Anarchie

Geist der Anarchie

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · Der Dirigent Florian Ziemen, der neue „erste koordinierte Kapellmeister“ am Theater Bremen ist fest davon überzeugt, dass die Operette der zwanziger Jahre etwas ganz anderes war, als das Bild der süßlichen Operette, das sich im Nachkriegsdeutschland entwickelt hat.
Geist der Anarchie
Die Welt in den Augen eines Bratens

Die Welt in den Augen eines Bratens

Von Mareike BannaschBREMEN (Eig. Ber.) · Ein Sonntagsbesuch bei den Eltern, das bedeutet neugierige Verwandte und ein großes Essen. Nicht nur bei Familien auf dem Land steht meistens Braten auf dem Speiseplan: nach Möglichkeit vom Rind. Wie das Leben des Hauptgerichts verlaufen ist, steht dabei nur selten zur Debatte. Solange es schmeckt, ist eine Erinnerung an das lebende Produkt und seine langen Wimpern eher hinderlich. Zumindestens für Zartbesaitete.
Die Welt in den Augen eines Bratens
Vorteile der Verlogenheit

Vorteile der Verlogenheit

Von Tim SchomackerBREMEN (Eig. Ber.) · Songs von Lady Gaga oder Madonna analysieren ihre eigene Form gleich mit. Im Gespräch über Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“, die heute im Bremer Theater am Goetheplatz Premiere hat, erklären Regisseur Frank Hilbrich und Dirigent Florian Ziemen, wie historische Aufführungspraxis in der Unterhaltungsmusik funktioniert und betrachten die Sehnsucht nach den 1920ern aus der Pop-Perspektive .
Vorteile der Verlogenheit
Mit Fehlern leben ist schöner

Mit Fehlern leben ist schöner

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Geht es um die Freiheit, gibt der Künstler an sich einfach keine Ruhe. Wird sie ihm geraubt, protestiert er so lange, bis er endlich zeigen und schreiben darf, was er will. Kaum hat er sein Ziel erreicht, mäkelt er auch schon über Regel- und Orientierungslosigkeit, darüber, dass in einer freien Gesellschaft jeder Scharlatan zum Künstler wird.
Mit Fehlern leben ist schöner
Beethoven mit Schaf und Esel

Beethoven mit Schaf und Esel

Von Johannes BruggaierSYKE (Eig. Ber.) · Wer Hoffnung sucht, darf nicht die Geschichte der Chormusik studieren. Das Label „Berlin Classics“ hat jüngst eine zehn CDs umfassende Edition veröffentlicht, Kompositionen für Chöre vom 16.
Beethoven mit Schaf und Esel
Flapsiges Urwesen

Flapsiges Urwesen

Von Jörg WoratHANNOVER (Eig. Ber.) · Da gibt es diesen Moment, in dem nun wirklich alles aus den Fugen gerät. Die Bretter auf der Mini-Bühne im Foyer des Schauspielhauses verrutschen, beiseite gedrückt von einem Kissen, das sich darunter aufbläst, größer und größer wird. Schnell ragt das Ungetüm meterhoch in die Luft, schwankt hin und her – die Besucher in den ersten Reihen flüchten mit ihren kistenartigen Sitzen sicherheitshalber ein Stück nach hinten.
Flapsiges Urwesen
Musikalischer Erfolg und szenisches Desaster

Musikalischer Erfolg und szenisches Desaster

Von Harry WangerinBERLIN (Eig. Ber.) · Berlioz schuf sein Opus Magnum, das fünfaktige Doppelwerk „Les Troyens“, in den Jahren 1856 bis 1858 und betrat mit seinem Kompositionsstil einen neuen Weg, hin zur durchkomponierten, geschlossenen Form. Das Werk fußt auf der Dichtung der „Aeneis“ des Vergil.
Musikalischer Erfolg und szenisches Desaster
Am Sarg keine Sektlaune

Am Sarg keine Sektlaune

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Angeblich ist das Essen und Trinken erlaubt. Essen von den rotbackigen Äpfeln, die wohlgeordnet die Glasklappe der geöffneten Truhe bedecken. Trinken vom Sekt, der im silbernen Flaschenkühler bereit steht. Essen und trinken, weil es sich dann „leichter über Kunst reden“ lasse, wie die Gesellschaft für Aktuelle Kunst (GAK) mitteilt.
Am Sarg keine Sektlaune
Frühe Aussicht auf den Frühling

Frühe Aussicht auf den Frühling

Von Jörg WoratHANNOVER (Eig. Ber.) · Ohne Glanz und Glamour ist heutzutage auch in der Klassik kein Blumentopf mehr zu gewinnen? Offensichtlicher Unfug: Ein Konzert muss nicht super spektakulär daherkommen, um groß zu werden. Das bewies die „Tschaikowsky-Gala“ im Kuppelsaal vor rund 1 900 Besuchern – zumindest im ersten Teil.
Frühe Aussicht auf den Frühling
Dollart-Blues zur blauen Stunde

Dollart-Blues zur blauen Stunde

Von Mareike BannaschBREMEN (Eig. Ber.) · Möwen schreien. Ein Kind klammert sich mit aller Kraft am Seil fest, stößt sich ab: Bungee-Trampolin am Meer. Der Wind jagt dichte Wolken über den Himmel. In starrer Kameraposition eine sportliche Hommage an die Heimat.
Dollart-Blues zur blauen Stunde
Für Machos zu stark, für Feministen zu schwach

Für Machos zu stark, für Feministen zu schwach

Von Johannes BruggaierSYKE (Eig. Ber.) · Sie erschlug den gefürchteten Feldherrn Holofernes, schnitt ihm den Kopf ab und rettete damit ein ganzes Volk. Doch Judiths tatkräftige Bewerbung blieb erfolglos: keine Anstellung als Idol im neuzeitlichen Feminismus.
Für Machos zu stark, für Feministen zu schwach
Stimme der wahren Empfindung

Stimme der wahren Empfindung

Von Rainer BeßlingBREMEN (Eig. Ber.) · Tschaikowskys Oper „Mazeppa“ hat sich seit seiner Premiere zum Publikumserfolg entwickelt. Nadine Lehner, seit sechs Jahren Sopranistin am Bremer Theater, überzeugt sowohl durch ihre sängerische Qualitäten als auch ihre Flexibilität.
Stimme der wahren Empfindung

Appell an die abwesende Jugend

Von Mareike BannaschBREMEN (Eig. Ber.) · Nach der Lesung wird der Autor noch einige Werke signieren. Allerdings nur drei, wie es bereits vor Beginn heißt. Enttäuschte Gesichter. Ein Teil wird wieder eingepackt.
Appell an die abwesende Jugend

Ein Kontrapunkt zum Advent

Von Wilfried HippenOLDENBURG (Eig. Ber.) · Die Tenorsaxophonisten waren immer die Schwergewichtler des Jazz, doch neben solchen erobernden Virtuosen wie John Coltrane, Sonny Rollins oder Archie Shepp wirkte Charles Lloyd schon in den 60er Jahren wie ein sanftmütiger Feingeist.
Ein Kontrapunkt zum Advent