Ressortarchiv: Kultur

Marc Terenzi tüftelt an neuem Album

Marc Terenzi tüftelt an neuem Album

Rust - Der Musiker Marc Terenzi will zurück auf die große Bühne. Im nächsten Jahr werde er ein neues Album auf den Markt bringen, sagte der 32-Jährige.
Marc Terenzi tüftelt an neuem Album
Familienbilder und Tapeten

Familienbilder und Tapeten

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · In regelmäßigen Abständen holt sich das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen Kunst in die Klinik. Da es Auswahl und Präsentation kuratorischer und künstlerische Fachkomptenz anvertraut, lohnt sich ein Besuch. Personal, Patienten und deren Angehörige bekommen nicht Dekor und Gefälligkeit geboten, sondern aktuelle Kunst, die in der Szene Beachtung findet.
Familienbilder und Tapeten
Kulinarisches und Fragen an die Kunst

Kulinarisches und Fragen an die Kunst

Von Rainer BeßlingBREMEN (Eig. Ber.) · Vier Zeichner hat Elke Kramer in ihre Bremer Galerie eingeladen. Sie fächern ein breites stilistisches Repertoire auf. Gemeinsamer Treffpunkt ist die Pointe.
Kulinarisches und Fragen an die Kunst
Hamburger Rotstift erzürnt die Bremer

Hamburger Rotstift erzürnt die Bremer

Bremen - Von Johannes Bruggaier(Eig. Ber.) · Gute Zeiten für Bremer Kulturpolitiker: Der ewige Rivale Hamburg setzt gerade alles daran, seinen Ruf als Kulturmetropole zu ruinieren. Vor wenigen Jahren hatte man an der Elbe noch für den Bau eines gigantischen Konzerthauses Lob geerntet, jetzt sorgen tiefe Einschnitte in die städtische Theater- und Museumslandschaft für bundesweite Empörung.
Hamburger Rotstift erzürnt die Bremer
So eine schöne Musi

So eine schöne Musi

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Die Hauptfigur steht nicht auf dem Besetzungszettel. Und doch ist sie im „Rosenkavalier“ dauerhaft präsent. Die Zeit treibt die Akteure um und bestimmt ihr Miteinander.
So eine schöne Musi
Erfinder der göttlichen Sonne

Erfinder der göttlichen Sonne

Von Ralf StiftelHAMM (Eig. Ber.) · Als Sphinx ließ der Pharao Echnaton sich darstellen. Demütig liegt sein Raubtierkörper vor der göttlichen Sonne und bietet ihr ein Opfer dar.
Erfinder der göttlichen Sonne

Die Schwierigkeit, das Alter zu akzeptieren

Berlin - Von Harri Wangerin(Eig. Ber.) · Grau in grau kommt alles daher, Häuser ohne Fenster, ohne Farbe. Die Menschen gefangen in Konventionen, Traditionen unterworfen, Normen engen das Leben ein. So beginnt am Sonntagabend die Premiere von Richard Wagners „Meistersinger“ in der Komischen Oper Berlin.
Die Schwierigkeit, das Alter zu akzeptieren
Zahnbehandlung mit Rohrzange

Zahnbehandlung mit Rohrzange

Von Jörg Worat HANNOVER (Eig. Ber.) · Die Welt ist schlecht. Und sie wird auch dadurch nicht besser, dass sie immer mehr zusammenrückt: Autor Roland Schimmelpfennig zeichnet in seinem Stück „Der Goldene Drache“ ein kulturübergreifendes Panorama der Entfremdung und hat für diesen Seiltanz zwischen Tragik und verquerer Komik in diesem Jahr den renommierten Mül heimer Dramatikerpreis erhalten. Im Schauspielhaus lief nun die Premiere, höchstpersönlich inszeniert von Staatsschauspiel-Intendant Lars-Ole Walburg.
Zahnbehandlung mit Rohrzange
In der Produktion

In der Produktion

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Für die Künstlerinnen und Künstler ist es die Gelegenheit, ihr Atelier aufzuräumen. Dem Publikum bietet sich die Chance zu einem Einblick in das aktuelle Schaffen.
In der Produktion
Kopf trifft Körper

Kopf trifft Körper

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Eine riesige Figur begrüßt den Besucher mit ausgebreiteten Armen. Die Hände reichen wäre schwierig. An deren Stelle befinden sich Kugeln.
Kopf trifft Körper
NS-Widerstand einmal ohne Guido Knopp

NS-Widerstand einmal ohne Guido Knopp

Bremen - Von Wilfried Hippen(Eig. Ber.) · Wenn seit einigen Jahren eine ganze Reihe von Dokumentarfilmen über Verfolgte, Opfer und Widerstandskämpfer des Nationalsozialismus produziert wird, gibt es dafür einen ganz einfachen und pragmatischen Grund.
NS-Widerstand einmal ohne Guido Knopp
Göttlich an der Welt gescheitert

Göttlich an der Welt gescheitert

Von Johannes BruggaierOLDENBURG (Eig. Ber.) · Mit der Anmut ist es ein seltsames Ding. Als unschuldiges Kind verfügen wir über sie ganz natürlich, verlieren sie aber, sobald unser Bewusstsein erwacht.
Göttlich an der Welt gescheitert
„Matrosen“ als Rettungsanker

„Matrosen“ als Rettungsanker

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Die Weserburg, Museum für moderne Kunst in Bremen, hatte gestern zwei Nachrichten zu verkünden. Zuerst die gute: Die Zukunft des Hauses scheint gesichert. Die schlechte: Für die Zukunftssicherung trennt sich das Haus von 53 Werken. Darunter befindet sich sein bedeutendster Besitz, Gerhard Richters „Matrosen“, ein zwei mal anderthalb Meter großes Gemälde aus dem Jahr 1966.
„Matrosen“ als Rettungsanker

Mit der shakespeare company wacker in die Zukunft stürmen

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Es geht um die „neue Welt“, aber Amerika ist aus dem Spiel. Denn nicht in seiner historischen Bedeutung will die bremer shakespeare company diesen Begriff verstehen, sondern in seiner literarischen.
Mit der shakespeare company wacker in die Zukunft stürmen
Happy together in der Sackgasse

Happy together in der Sackgasse

Von Jörg WoratHANNOVER (Eig. Ber.) · Wer die neue Inszenierung auf der Cumberlandschen Bühne weiterempfehlen möchte, könnte auf Schwierigkeiten stoßen: Der Stücktitel „Eszter Solymosi von Tiszaeszlár“ geht nur schwer unfallfrei über hiesige Lippen. Es ist allerdings die Frage, ob viele Besucher der Uraufführung einen solchen Tipp überhaupt aussprechen wollen – die hier gepflegte Theaterästhetik wirkt jedenfalls gewöhnungsbedürftig.
Happy together in der Sackgasse
Am Schluss schlurfte der Frosch

Am Schluss schlurfte der Frosch

Von Wilfried HippenOLDENBURG (Eig. Ber.) · Natürlich waren die Kürzungen zu bemerken.
Am Schluss schlurfte der Frosch
Gespür für die Bühne

Gespür für die Bühne

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze(Eig. Ber.) · Richard Strauss' 1911 uraufgeführter „Rosenkavalier“ behandelt als „Komödie in Musik“ den Zerfall des Adels. Der trampelige Wiener Baron Ochs stellt der schönen Marschallin ebenso nach wie der neureichen vierzehnjährigen Sophie. Der siebzehnjährige Graf Oktavian hat ein Verhältnis mit der Marschallin, wechselt dann aber zu Sophie. Die Oper hat am Wochenende in Bremen Premiere, über die Besonderheiten von Strauss' Musik sprachen wir mit dem Dirigenten Markus Poschner.
Gespür für die Bühne
Blicke auf Fränzi und Marcella

Blicke auf Fränzi und Marcella

Von Wilfried DürkoopHANNOVER (Eig. Ber.) · Das hannoversche Sprengel Museum widmet sich in einer Ausstellung mit gut 170 Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken den beiden kindlichen Modellen Fränzi und Marcella der „Brücke“-Künstler Erich Heckel, Ernst-Ludwig Kirchner und Max Pechstein aus den frühen Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Blicke auf Fränzi und Marcella
Ärger belebt das Schreiben

Ärger belebt das Schreiben

Syke - Von Mareike Bannasch(Eig. Ber.) · Seit der Veröffentlichung des ersten Bandes der Jack-Taylor-Reihe erfreuen sich die dunklen Kriminalromane über einen Privatdetektiv mit starken Alkohol- und Drogenproblemen von Ken Bruen immer größerer Beliebtheit. Heute Abend liest der Ire im Bremer Concordia aus den ersten drei Teilen der Reihe. Vorab sprach unsere Zeitung mit dem Autor über Stereotypen und trockenen Humor.
Ärger belebt das Schreiben
Mit psychologischem Tiefgang

Mit psychologischem Tiefgang

Von Wolfgang DenkerBREMERHAVEN (Eig. Ber.) · Die düstere Geschichte um den kontaktarmen Sonderling Grimes, dessen dunkle, seelische Abgründe ihm selbst und erst recht der Gemeinschaft des kleinen englischen Fischerdorfs verschlossen bleiben, hat Regisseurin Petra Luisa Meyer zu einem spannenden, ungemein intensiven Opernabend mit psychologischem Tiefgang geformt.
Mit psychologischem Tiefgang
Zeichnung und Zeichen, Spuren und Strukturen

Zeichnung und Zeichen, Spuren und Strukturen

BREMEN (rb) · Während die Malerei seit gut einem Jahrhundert in schöner Regelmäßigkeit für tot erklärt und wiederbelebt worden ist, stand die Zeichnung nie grundsätzlich zur Disposition.
Zeichnung und Zeichen, Spuren und Strukturen
„Do You Really Want To Hurt Me“

„Do You Really Want To Hurt Me“

Von Jörg WoratHANNOVER (Eig. Ber.) · Zweimal ausverkauft, vorab als Höhepunkt des Festivals „TANZtheater FESTIVAL“ gefeiert und in der Orangerie dann auch frenetisch bejubelt: Alain Platels Choreographie „Out of Context – for Pina“ räumte mächtig ab. Warum eigentlich?
„Do You Really Want To Hurt Me“
Wie war das noch mit „Romeo und Julia“?

Wie war das noch mit „Romeo und Julia“?

Von Jörg WoratHANNOVER (Eig. Ber.) · William Shakespeares „Romeo und Julia“: Ist das nicht das Stück, in dem eine Liebe an der Feindschaft zwischen zwei Familien scheitert?
Wie war das noch mit „Romeo und Julia“?
Keine Hinrichtung zur Primetime

Keine Hinrichtung zur Primetime

Von Johannes BruggaierOLDENBURG (Eig. Ber.) · Jetzt fangen sie in Oldenburg auch noch an, Unbespielbares zu bespielen. Die trostlose Halle 10 des alten Fliegerhorsts etwa, ein sich entsetzlich in die Breite ziehendes Industriegebäude: Man mag hier Automessen veranstalten oder zur Not ein Rockkonzert, aber um Himmels Willen kein Sprechtheater. Es sei denn, das Ensemble des Staatstheaters nimmt sich der Sache an, es sei denn, die Allzweckwaffe K.  D. Schmidt führt dabei Regie.
Keine Hinrichtung zur Primetime
Die wirkliche Wahrheit liegt zwischen den Extremen

Die wirkliche Wahrheit liegt zwischen den Extremen

Von Corinna LaubachOLDENBURG (Eig. Ber.) · Gehört man nun zur schweigenden Mehr- oder zur schweigenden Minderheit? Wo gibt es noch Perspektiven? Und zu welchem Preis? Ist das Leben ein einziges Wartezimmer voller Neid, Missgunst und Kälte?
Die wirkliche Wahrheit liegt zwischen den Extremen
Was niemanden zu interessieren hat

Was niemanden zu interessieren hat

Von Johannes BruggaierHAMBURG (Eig. Ber.) · Zwei gute Ratschläge. Der erste: Gehen Sie da rein. Der zweite: Reservieren Sie sich einen Platz auf der Bühne.
Was niemanden zu interessieren hat
Mit Hirschen richtig leben

Mit Hirschen richtig leben

Von Jörg WoratHANNOVER (Eig. Ber.) · Halbzeit bei „Tanztheater international“ – und mangelnde Abwechslung kann man dem Festival nun gewiss nicht unterstellen. Es kommen alte Bekannte und neue Gesichter, mal findet die Performance auf der ganz großen Bühne statt und mal auf der kleinsten nur denkbaren.
Mit Hirschen richtig leben

Auch Natur folgt manchmal einer strengen Ordnung

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Dass er sich einmal auf diese Weise entblättern würde, hätte sich der Baum wohl nicht träumen lassen. Der Stamm selbst hat sich der Länge nach aufgespalten: in hauchdünne, lamellenförmige Scheiben.
Auch Natur folgt manchmal einer strengen Ordnung
Bohrende Klangwunder

Bohrende Klangwunder

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · Der Sendesaal Bremen war gut besucht: Allein das schien die anhaltende Popularität der französischen Kontrabassistin Joëlle Léandre zu beweisen.
Bohrende Klangwunder
Nebel des Ballsports

Nebel des Ballsports

Bremen - Von Tim Schomacker(Eig.Ber.) · John Carpenter hätte seinen Spaß! Auf einem Monitor, der seit Freitag im Bremer Künstlerhaus am Deich steht, sieht man nichts. Das heißt: fast nichts. Schattierungen von grau, gelegentlich Schemen von Menschen. Bewegungen, die wir Zuschauenden als vage wahrnehmen, die zugleich aber einer eindeutigen Logik folgen – deutlich hörbar im Schreiben und Rufen, aber eben kaum zu erkennen.
Nebel des Ballsports
Nimm sie hin denn, diese Lieder

Nimm sie hin denn, diese Lieder

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · „Wohin mit der ‚Rheinischen‘, so lange sie uns rätselhaft isoliert als eine Insel strahlender ‚Gesundheit‘ in einem Meer von Resignation und ‚Krankheit‘ schwimmt?“ schrieb der Musikwissenschaftler Peter Gülke in einer Arbeit über die dritte Sinfonie von Robert Schumann, die sogenannte enorm strahlende „Rheinische“ mit ihren ohrwurmartigen Themen.
Nimm sie hin denn, diese Lieder
Gedanken schlagen Schneisen ins Gebirge

Gedanken schlagen Schneisen ins Gebirge

Von Rainer BeßlingBREMEN (Eig. Ber.) · Auf der Einladungskarte illustriert eine Abbildung das Ausstellungsthema: „wenn man denkt“. Man sieht zwei Köpfe. Der eine ist aufwärts gerichtet und entlässt geradlinige Fäden nach oben. Der andere ist auf eine Hand gebeugt – Ausdruck von Müdigkeit oder Ratlosigkeit? Über ihm verschlingen sich Gedankenbahnen zu einem krausen Gewebe.
Gedanken schlagen Schneisen ins Gebirge
Romantik ohne Duftkerzen

Romantik ohne Duftkerzen

Bremen - Von Boris Hellmers(Eig. Ber.) · Das Beethoven-Projekt der Deutschen Kammerphilharmonie ist abgeschlossen: Die Sinfonien sind im Sack. Nun geht der Elite-Klangkörper einen Epochenschritt weiter und hat sich an Robert Schumann festgebissen. Zum Musikfest gab es ein sinfonisches Konzentrat sondergleichen: alle vier Sinfonien, das Klavierkonzert und die Manfred-Ouvertüre an zwei Abenden – das war Schumann für Hartgesottene, oder vielleicht gerade ein guter Einstieg für Schumann-Anfänger?
Romantik ohne Duftkerzen
Als die Romantik das Drama begrub

Als die Romantik das Drama begrub

Von Johannes Bruggaier (Eig. Ber.) · Robert wer? Ja, ganz recht: Guiskard. Der große Klassiker, Heinrich von Kleists „Entdeckung“ des modernen Trauerspiels, von Christoph Martin Wieland einst als Vereinigung der „Geister des Äschylus, Sophokles und Shakespeare“ bejubelt.
Als die Romantik das Drama begrub
Mysteriöse Verabredung mit dem Tod

Mysteriöse Verabredung mit dem Tod

Von Mareike BannaschBREMEN (Eig. Ber.) · Bisher dachte ich, ein Metronom tickt immer gleich. Bisher. Da stand ich aber auch nicht mitten auf der Bühne, keine Scheinwerfer blendeten mich, und ich musste auch nicht 60 Taktschläge lang über das Ende meines Lebens sinnieren.
Mysteriöse Verabredung mit dem Tod

Wie überflüssig ist der Dirigent?

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · Den „Marsch zum Schafott“, den vierten Satz aus Hector Berlioz' autobiographischer „Symphonie Fantastique“, spielte das belgische Orchester „Anima Eterna“ als Zugabe und der Dirigent Jos van Immerseel erlaubte sich, den Raum nach einer Minute zu verlassen: bei einem so heiklen rhythmischen Stück in so großer Besetzung ein schier atemberaubender Gag.
Wie überflüssig ist der Dirigent?
Auf einmal spürt man nichts als Zeit

Auf einmal spürt man nichts als Zeit

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Etwa eineinhalb Stunden sind vorbei, da singt Hofnarr Feste von den intimsten Wünschen vieler Zuschauer: „Wir wollen nach Hause geh‘n, wir wollen nach Hause geh‘n, wir wollen direkt, direkt nach Hause geh‘n.“ Nach der Pause dieser Saison-Eröffnung am Theater Bremen sind die Reihen gelichtet.
Auf einmal spürt man nichts als Zeit
Rock, Ringe und Rotation

Rock, Ringe und Rotation

Von Jörg WoratHANNOVER (Eig. Ber.) · Spezieller Auftakt zu einem speziellen Festival: Bei „TANZtheater INTERNATIONAL“ zeigte die „Helsinki Dance Company“ in der Orangerie nicht nur die deutsche Erstaufführung des Stücks „XPSD“, sondern tags zuvor auch eine öffentliche Generalprobe.
Rock, Ringe und Rotation
Federnd-fordernde Fossilien

Federnd-fordernde Fossilien

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Sie hätten gar nicht erst in die Tasten hauen müssen.
Federnd-fordernde Fossilien
Mama hatte immer Angst

Mama hatte immer Angst

Von Wilfried HippenBREMEN (Eig. Ber.) · In Russland wird gerade Stalin rehabilitiert. In neuen Schulbüchern wird er als der große Kriegsherr gegen den Faschismus dargestellt und zugleich sein Terrorregime zum notwendigen Übel umgedeutet.
Mama hatte immer Angst
Weniger ist mehr

Weniger ist mehr

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Der Künstler begrüßt den Besucher per Video. Großformatig erinnert eine Projektion im Untergeschoss der Städtischen Galerie Bremen an denkwürdige Auftritte von Peter-Jörg Splettstößer. „Surfbretter Wattwürmer“ heißt die dokumentierte Performance.
Weniger ist mehr
Eine Explosion, die unter die Haut geht

Eine Explosion, die unter die Haut geht

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · Die Glocke schien auseinanderzubrechen, als der lettische Chor „State Choir Latvija“ und die Bremer Philharmoniker das „Dies Irae“ aus Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ so richtig explodieren ließen.
Eine Explosion, die unter die Haut geht
In der Not rettet der Tod

In der Not rettet der Tod

Von Johannes BruggaierHAMBURG (Eig. Ber.) · Mal aufzählen, was dieser Tage so Mode ist an deutschsprachigen Stadttheatern. Filmstoffe, idealerweise gemixt mit klassischen Dramentexten, zählen auf jeden Fall dazu. Sprechchöre an der Rampe. Finstere Klänge, die durch Nebelschwaden wabern. Videosequenzen, ins dreidimensionale Bühnenbild mitten hineinprojiziert. Und natürlich: Laien. Am besten aus Randgruppen der Gesellschaft: Hartz-IV-Empfänger zum Beispiel, die ganz authentisch über ihr Schicksal sprechen. Alles in allem liegt das Deutsche Schauspielhaus mit seiner Eröffnungspremiere schwer im Trend.
In der Not rettet der Tod
Wandel und Wanderungen

Wandel und Wanderungen

Von Rainer BeßlingOLDENBURG (Eig.Ber.) · Einigen müssten die Stühle bekannt vorkommen. Ai Weiwei hatte sie im Sommer 2007 auf die documenta bringen lassen. Sie flankierten die Reise von Landsleuten des chinesischen Künstlers nach Kassel. Tradition im Sitzmöbel und Gegenwart in Gestalt einer Abordnung von Menschen aus verschiedensten Gesellschaftsschichten und Regionen des Riesenreiches trafen sich in dem aufsehenerregenden Möbelrücken und Kunsttouristentransfer.
Wandel und Wanderungen