Ressortarchiv: Kultur

Satanische Verse

Satanische Verse

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Die gute Tante ist der schlimmste Chef. „Dir den Weg zu ebnen, mein Junge“, sagt Juliane Tesman (Gabriele Möller-Lukasz) mit bebender Stimme: „Dir den Weg zu ebnen, ist für mich das größte Glück auf der Welt.“ Da schluckt der Neffe Jørgen (Sven Fricke). Was, wenn er die sicher geglaubte Professur nicht erhalten sollte? Wenn er der großherzigen Tante Jule erklären muss, dass all ihre großherzige Unterstützung umsonst war? Das Gute ist eben oft das eigentliche Böse: der moralische Druck, die hochfliegenden Erwartungen, die vorgekehrte Freundlichkeit.
Satanische Verse
Und wieder die Guillotine

Und wieder die Guillotine

Von Wolfgang DenkerBREMERHAVEN (Eig. Ber.) · Die Französische Revolution scheint ein beliebter Stoff für Musicals zu sein. „Les Miserables“ spielt zu dieser Zeit, natürlich die in Bremen uraufgeführte „Marie Antoinette“ und auch „The Scarlet Pimpernel“, dem die Premiere im Stadttheater Bremerhaven galt. Bremerhaven zeigt, dass man auch mit weniger finanziellem Aufwand ein fesselndes Musical auf die Bühne bringen kann.
Und wieder die Guillotine
In der Gedankenwelt einer Genesenden

In der Gedankenwelt einer Genesenden

Von Claudia DudaSYKE (Eig. Ber.) · Selbsterfahrungsbücher liegen im Trend. Ob Christian Schlingensief von seiner Krebserkrankung berichtet oder Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg wandert – die Titel verkaufen sich. Auch der Roman „Du stirbst nicht“, für den Kathrin Schmidt mit dem Deutschen Buchpreis 2009 ausgezeichnet wurde, ist ein Erfahrungsbericht. Doch er geht weit über die Promi-Nabelschau hinaus.
In der Gedankenwelt einer Genesenden
Hinter dem Kühlergrill lodert das Feuer

Hinter dem Kühlergrill lodert das Feuer

Von Anna-Lena FolkBREMEN (Eig. Ber.) · Zwei Studenten, ein Thema: die eigene Kindheit. Nun sind Kindheitserfahrungen so unterschiedlich wie die Leben zweier Menschen überhaupt. Also treffen bei der Ausstellung „Unter Palmen“ in der Galerie Kramer folgerichtig auch sehr verschiedene Arbeiten aufeinander: zum einen die Bilder von Karolin Runge und zum anderen die Skulpturen von Hinrich Brockmöller.
Hinter dem Kühlergrill lodert das Feuer
Martin Walser ist Jakob Augsteins leiblicher Vater

Martin Walser ist Jakob Augsteins leiblicher Vater

Berlin - Der Schriftsteller Martin Walser ist der leibliche Vater von Verleger Jakob Augstein. „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein sei nur der gesetzliche Vater gewesen, sagte er.
Martin Walser ist Jakob Augsteins leiblicher Vater
Mehr als nur gejammert

Mehr als nur gejammert

Von Anna-Lena FolkBREMEN (Eig. Ber.) · Seine Texte sind so eine Sache: Für die einen eine Offenbarung, für die anderen eine peinliche, penetrante Zurschaustellung von Religiosität und Gutmenschentum. Ständig geht es um Schmerz, und alles klingt ein wenig depressiv. Dann soll das Publikum auch noch seine Stimme erheben, gegen Krieg, deutsche Waffen und für Gott. „Der Wanderprediger“ wird er gern abschätzig genannt. Xavier Naidoo wird das allein jedoch nicht gerecht: Neben seiner Haltung ist er ein begnadeter Musiker – und Entertainer.
Mehr als nur gejammert
Zwischen Strandleben und Schafherde

Zwischen Strandleben und Schafherde

Von Rainer BeßlingBREMEN (Eig. Ber.) · Frank Mutters‘ mediterrane Lebenswelt spiegelt sich in seinen Bildern: Strandszenen im südlichen Licht, Felsen, von satt blauem Meer umspült. Wenn man will, lassen sich auch Stillleben mit Muscheln oder aufgebrochene Granatäpfel in praller Fruchtigkeit auf eine von Sonne und Wärme verwöhnte Region beziehen.
Zwischen Strandleben und Schafherde
Im falschen Bienenstock gelandet

Im falschen Bienenstock gelandet

Bremen - Von Johannes Bruggaier(Eig. Ber.) · Man ist in diesen Tagen geneigt, die Frau in Schutz zu nehmen. Vielleicht ist der Amoklauf der unglücklich verheirateten Hedda Gabler ja Folge einer schweren Depression. Vielleicht entspricht es gar nicht ihrem tatsächlichen Willen, das Leben ihres Mannes, ihres ehemaligen Geliebten und schließlich sich selbst zu zerstören. Vielleicht aber ist sie auch eine wahre „Killerbiene“: eine unheimliche Bestie in Gestalt der biederen Mustergattin.
Im falschen Bienenstock gelandet
Romantik mit Borstentier

Romantik mit Borstentier

Von Boris HellmersBREMEN (Eig. Ber.) · Es gibt solche Konzertprogramme und solche. Solche, deren Hauptwerk der Komponist als „großes Tier mit Borsten“ bezeichnete und es am liebsten sowieso verbrannt hätte, können interessant sein – oder eben gerade nicht.
Romantik mit Borstentier
Corine: Internationaler Buchpreis verliehen

Corine: Internationaler Buchpreis verliehen

München - Er soll Werbung für das Lesen machen und hat prominente Unterstützung: Zum neunten Mal stand am Dienstag in München die offizielle Verleihung des Internationalen Buchpreises Corine an.
Corine: Internationaler Buchpreis verliehen

„Eine fortlaufende Kette von Schönheiten“

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · „Er ist der Mozart des neunzehnten Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt“: Was Robert Schumann über seinen Freund Felix Mendelssohn Bartholdy sagte, kann in diesem Jahr, dem 200.
„Eine fortlaufende Kette von Schönheiten“
Vereinigung von Fragilität und Masse

Vereinigung von Fragilität und Masse

Von Anna-Lena FolkBREMEN (Eig. Ber.) · Heidi Klum entbindet ihr viertes Kind – nur sechs Wochen später und doch zwanzig Kilo leichter steht das Model bereits wieder in Unterwäsche auf dem Laufsteg. Weltweite Anerkennung ist ihr gewiss. Aber sie ist noch nicht am Ziel: Neun weitere Kilos sollen bitteschön runter.
Vereinigung von Fragilität und Masse

Leere Sinnsuche

Von Corinna LaubachBREMEN (Eig. Ber.) · Sie waren das berühmteste Gaunerpärchen des letzten Jahrhunderts: Bonnie Parker und Clyde Barrow. Geliebt, verehrt und gefürchtet. Mit ihren Raubzügen und Morden versetzten sie den Südwesten der Vereinigten Staaten in Angst und Schrecken, zugleich schafften sie es, innerhalb von zwei Jahren zur Legende zu werden, ehe das berüchtigte Duo im Kugelhagel starb.
Leere Sinnsuche
„Die machen hier tolle Programme“

„Die machen hier tolle Programme“

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · Der 1941 geborene Dirigent und Musikwissenschaftler Christopher Hogwood zählt zu den Künstlern, die aus der historisch orientierten Aufführungspraxis kommen und ihr Repertoire in Richtung Neuzeit ausweiten.
„Die machen hier tolle Programme“
Individualität und Eigensinn

Individualität und Eigensinn

Von Rainer BeßlingDELMENHORST (Eig. Ber.) · Der Auftakt ließ einen kontroversen bis kurzen Verlauf der Pressekonferenz erwarten. Nicht in der oft lokal gepflegten und von einem Fotografen jetzt in der Städtischen Galerie Delmenhorst auch favorisierten Variante „Künstler vor Bild“ wollten sich die Ausstellenden ablichten lassen – und warfen dem Bildjournalisten ruppig diktatorische Haltung vor.
Individualität und Eigensinn

Nüchterner Haydn gegen Mittelalter-Spaß

Von Anna-Lena FolkBREMEN (Eig. Ber.) · So vielfältig kann ein Abend sein: In der Glocke treffen zur Pause scheinbar Welten aufeinander. Die eine sind die Besucher des Spektakels „Gregorian“.
Nüchterner Haydn gegen Mittelalter-Spaß
Freier Fall in Schräglage

Freier Fall in Schräglage

Von Johannes BruggaierOLDENBURG (Eig. Ber.) · Die Ahnengalerie verblüfft. Carl Friedrich Gauß, James Prescott Joule, Albert Einstein und André-Marie Ampère: Die Größten der Großen zieren den Eingang zur Physik-Schau „Xplora“ im Oldenburger Landesmuseum Natur und Mensch. Was aber hat Charles Darwin in dieser Reihe verloren? Johann Wolfgang von Goethe? Und Ludwig van Beethoven?
Freier Fall in Schräglage
Ausgewogenheit von Sprache und Ton

Ausgewogenheit von Sprache und Ton

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · Die Lieblosigkeit, mit der beim Bremer Theater Liederabende präsentiert werden, muss einmal benannt werden. Auch ist der Titel „Neue Stars“ leere Effekthascherei.
Ausgewogenheit von Sprache und Ton
Verfolgung als Versuchung

Verfolgung als Versuchung

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Zwischen dem jüngsten und dem ältesten Exponat liegen mehr als 450 Jahre. Die Geschichte, an die das Bremer Gerhard Marcks-Haus mit seiner neuesten Ausstellung erinnert, erzählte der römische Dichter Ovid vor rund zwei Jahrtausenden.
Verfolgung als Versuchung
Freier Fall in Schräglage

Freier Fall in Schräglage

Von Johannes BruggaierOLDENBURG (Eig. Ber.) · Die Ahnengalerie verblüfft. Carl Friedrich Gauß, James Prescott Joule, Albert Einstein und André-Marie Ampère: Die Größten der Großen zieren den Eingang zur Physik-Schau „Xplora“ im Oldenburger Landesmuseum Natur und Mensch. Was aber hat Charles Darwin in dieser Reihe verloren? Johann Wolfgang von Goethe? Und Ludwig van Beethoven?
Freier Fall in Schräglage
Künstlerin Jeanne-Claude gestorben

Künstlerin Jeanne-Claude gestorben

New York - Die Künstlerin Jeanne-Claude ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Die Frau des Verhüllungskünstlers Christo erlag einem Gehirnaneurysma.
Künstlerin Jeanne-Claude gestorben
Rockstarposen und echte Liebe

Rockstarposen und echte Liebe

Bremen - Von Anna-Lena Folk(Eig. Ber.) · Für die letzte Zugabe „One nightstand“ wirft sich Bela B. eigens in einen silbernen Glitzeranzug und fordert eindringlich: „Baby, vergiss‘ nicht, mich zu vergessen“. Doch diesen Wunsch werden ihm die Fans nach diesem überzeugenden Konzert sicher nicht erfüllen.
Rockstarposen und echte Liebe
Museum der Gegenwart

Museum der Gegenwart

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Wulf Herzogenrath erinnert die Verabschiedung von Paul Wember als Schock. Außer ihm war im Herbst 1975 nur noch Kollege Jürgen Harten aus Düsseldorf als Vertreter eines größeren Ausstellungshauses zur Feier gekommen. Eine Blamage für die Zunft!?
Museum der Gegenwart
Ruhig auf den Punkt kommen

Ruhig auf den Punkt kommen

Von Rainer BeßlingBREMEN (Eig. Ber.) · Der Flur des Bremer Atelierhauses Friesenstraße ist alles andere als kuschelig. Leuchtstoffröhren sorgen für hartes Licht. Die Wände sind weiß, Sachlichkeit pur. Nichts wird weggeschmeichelt. Kunst, die hier ausgestellt ist, kann sich nicht hinter Inszenierungen verstecken. Sie muss sich behaupten, pur.
Ruhig auf den Punkt kommen
Der Monolog erschießt das Schweigen

Der Monolog erschießt das Schweigen

Von Lorena PabelickBREMEN (Eig. Ber.) · Mittendrin in der beißend ungeschönten Wirklichkeit sitzt das Publikum. „Ich werde es sagen“, so der Titel des 80-minütigen Bühnenmonologes, der am Montagabend in Besetzung von Reinhard Gesse im Theater am Leibnitzplatz den Raum einnimmt.
Der Monolog erschießt das Schweigen
Vater werden? Zehn Punkte!

Vater werden? Zehn Punkte!

Von Johannes BruggaierOLDENBURG (Eig. Ber.) · Geht es nach Andreas Sauter und Bernhard Studlar, gibt es zur viel gescholtenen Wirtschaftsordnung durchaus eine Alternative. Das bedingungslose Grundeinkommen halten die beiden Autoren zumindest für „eine Idee“, die man „verfolgen“ solle. „Einen Versuch“, bekennen sie in einem Interview, sei es „auf jeden Fall wert“.
Vater werden? Zehn Punkte!

Vom Propheten zum einsamen, resignierten Mann

Von Ute Schalz-LaurenzeBREMEN (Eig. Ber.) · Seit 2007 ist der junge Kai Niko Henke der Leiter der Kantorei St. Ansgarii, nachdem er drei Jahre lang in der Zeit nach dem Tod seines Vorgängers Wolfgang Mielke die Interimszeit ausgefüllt hatte.
Vom Propheten zum einsamen, resignierten Mann
Männer werden einfach groß

Männer werden einfach groß

Von Rainer BeßlingHAMBURG (Eig. Ber.) · Er ist erfolgreicher Produzent und Deutschlands wahrscheinlich bester Songschreiber. Nun singt Frank Ramond auch seine Lieder. Sein Album „Große Jungs“ ist gerade in die Plattenläden gekommen. Natürlich wieder mit großartigen Texten, aber auch die Stimmer des Hamburgers kann sich hören lassen. Wir sprachen mit dem schreibenden Mann hinter Annett Louisan und Roger Cicero.
Männer werden einfach groß
Fachmann in Sachen Swing

Fachmann in Sachen Swing

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Zum Schluss gibt es ein Extra-Dankeschön für eine Ausnahme-Konzertparty. Nur zweimal im ersten Tourblock bei mehr als einem Dutzend Auftritten habe er sich mit der Rio Reiser- Hymne vom Publikum verabschiedet, streichelt Roger Cicero in der vollen Bremer Halle 7 seine Fans, und verbeugt sich tief mit Pianist Lutz Krajenski. Gerade ist ihr „König von Deutschland“ verklungen, begleitet von einem vielstimmigen Chor im Parkett.
Fachmann in Sachen Swing
Der Stargast zieht den Kürzeren

Der Stargast zieht den Kürzeren

Von Johannes BruggaierOLDENBURG (Eig. Ber.) · Ja, brennt denn niemand mehr für irgendwas? Das fragen Altachtundsechziger wie Claus Peymann in den Talkshowstudios dieses Landes. Das fragt aber auch Räuberhauptmann Karl Moor auf der Bühne der Oldenburger Exerzierhalle. Der Aufstand gegen das Establishment ist längst tot, kein jugendlicher Revoluzzer weit und breit in Sicht.
Der Stargast zieht den Kürzeren

Empfindungstiefe und Bilderfülle

Von Rainer BeßlingBREMEN (Eig. Ber.) · Die Klänge scheinen nicht mehr von dieser Welt. Zumindest mag der Zuhörer kaum an ein Streichorchester glauben. Mit bedrängendem Intensitätszuwachs zielt Lutoslawski in seiner „Trauermusik“ auf den dritten Satz „Apogeum“.
Empfindungstiefe und Bilderfülle
Eine Frau mit Utopien

Eine Frau mit Utopien

Bremen - Von Rainer Beßling(Eig. Ber.) · Ihre Inszenierung von Ligetis „Le Grand Macabre“ vor zwei Jahren am Theater Bremen war ein großer Erfolg bei Publikum und Kritik. Nun kehrt Tatjana Gürbaca mit Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“ nach Bremen zurück. Morgen ist Premiere, wir sprachen mit der Regisseurin.
Eine Frau mit Utopien
Wagner bleibt in der Garderobe

Wagner bleibt in der Garderobe

Hannover - Von Jörg Worat(Eig. Ber.) · Ein Hurrikan ist unterwegs. Allerdings tobt er sich nicht im Freien aus, sondern fegt mit atemberaubender Geschwindigkeit durch die Lobby eines Hotels hinter dem Hauptbahnhof, direkt ins Restaurant. „Ich muss was essen“, sagt der Hurrikan, der kurzgeschnittene Haare, einen ebensolchen Bart und ein Augenbrauenpiercing trägt.
Wagner bleibt in der Garderobe
In zehn Jahren ist der Sturm und Drang vergessen

In zehn Jahren ist der Sturm und Drang vergessen

Von Johannes BruggaierSYKE (Eig. Ber.) · Sturm und Drang im deutschen Fernsehen. Eine ganze Woche. Wahnsinn.
In zehn Jahren ist der Sturm und Drang vergessen
43 Millionen Dollar für Warhol-Siebdruck

43 Millionen Dollar für Warhol-Siebdruck

New York - Ein Siebdruck von Andy Warhol hat beim Auktionshaus Sotheby's in New York für 43 Millionen Dollar (rund 29 Millionen Euro) einen Käufer gefunden.
43 Millionen Dollar für Warhol-Siebdruck
Ein Druide tanzt durchs Paralleluniversum

Ein Druide tanzt durchs Paralleluniversum

Von Ulf KaackOLDENBURG (Eig. Ber.) · Ihren 40. Geburtstag feiern die Alt-Hippies der britisch-französischen Kult-Combo Gong mit einer Europatournee.
Ein Druide tanzt durchs Paralleluniversum
Als Musik die Welt noch radikal verändern sollte

Als Musik die Welt noch radikal verändern sollte

Von Rainer BeßlingBREMEN (Eig. Ber.) · Die „pro musica nova“ ist legendär. Über 40 Jahre war Bremen mit dem Festival eine führende Adresse für Neue Musik. Ihr Initiator und langjähriger Leiter Hans Otte schrieb mit der Veranstaltung Musikgeschichte.
Als Musik die Welt noch radikal verändern sollte
Nur am Publikum gescheitert

Nur am Publikum gescheitert

Von Wilfried HippenBREMEN (Eig. Ber.) · Natürlich sind Zeitreisen möglich! Fliegen Sie nach Kuba und Sie landen in den fünfziger Jahren. Und wie das Land wirkt auch die kubanische Musik, die bei uns erfolgreich ist, wie in Bernstein gegossen.
Nur am Publikum gescheitert

Honecker zetert, die Bullen sind nervös: Ein Theater gedenkt der Wende

Von Lorena PabelickBREMEN (Eig. Ber.) · Die deutsche Gesellschaft für Sprache wählt alle 365 Tage ein neues Wort des Jahres. „Zwanzig Jahre Mauerfall“ gilt – syntaktisch betrachtet – zwar nicht als ein Wort.
Honecker zetert, die Bullen sind nervös: Ein Theater gedenkt der Wende
Hoffnung auf das Unglaubliche

Hoffnung auf das Unglaubliche

Von Johannes BruggaierBREMEN (Eig. Ber.) · Vor vielen hundert Jahren war Theater im deutschen Sprachraum nichts weiter als ein Krippenspiel. Maria und Josef zogen seinerzeit durch die Kirche, um der Gemeinde die Geschichte von Christi Geburt szenisch zu veranschaulichen.
Hoffnung auf das Unglaubliche
Zum Konzert alles Erlernte vergessen

Zum Konzert alles Erlernte vergessen

Von Ute Schalz-LaurenzeDELMENHORST (Eig. Ber.) · Man fasst es ja kaum: 40 Jahre schon gibt es es dieses kleine, für den Norden so bedeutende Festival.
Zum Konzert alles Erlernte vergessen
Am Ende triumphiert das Drama

Am Ende triumphiert das Drama

Von Johannes BruggaierSYKE (Eig. Ber.) · Über zwei Jahrhunderte hinweg kam Kritik an Friedrich Schiller einer Gotteslästerung gleich. Gewiss: Schon die Romantiker um August Wilhelm Schlegel hatten auf die pathosgetränkten Verse böse Parodien verfasst. Und auch Adorno ließ an dem Dichter kein gutes Haar, als er dessen Lyrik als „kleinbürgerlich“ und „arrogant“ geißelte. Das alles war aber gut versteckt in Schriften für begrenztes Publikum. An den Schulen wurde derweil brav Schiller gepaukt; lange auch sämtliche 424 Verse der „Glocke“.
Am Ende triumphiert das Drama
Basar der Möglichkeiten

Basar der Möglichkeiten

Von Corinna LaubachOLDENBURG (Eig. Ber.) · Im Traum ist alles möglich. Da kann man wachsen und schrumpfen, weiße Kaninchen rennen der Zeit hinterher, Blumen können herrlich lästern, und böse Herzköniginnen halten unfair Gericht. Das Traumland ist alles, nur nicht langweilig. Das reinste Wunderland sozusagen.
Basar der Möglichkeiten

Die Liebe in Kartons verpackt

Bremen - Von Corinna Laubach(Eig. Ber.) · Das Publikum ist sozusagen live dabei. Wie beim Boxen nimmt es rund um das aufgebaute Quadrat in der ersten Reihe Platz. Ring frei für die Scheidungsschlacht. Überall Kartons, auf denen „Mama“ oder „Papa“ steht, dazwischen Frederike, die die Welt nicht mehr versteht. Die Eltern im Streit, die Trennung beschlossene Sache. Da gibt es nichts zu rütteln.
Die Liebe in Kartons verpackt
Max Herre: Das Konzert in der Muffathalle in Bildern

Max Herre: Das Konzert in der Muffathalle in Bildern

Das Konzert von Max Herre in der Muffathalle in München in Bildern. Auf seinem neuen Album hat der Ausnahmemusiker dem Hip-Hop aus der Freundeskreis-Zeit den Rücken zugekehrt. Er singt jetzt.
Max Herre: Das Konzert in der Muffathalle in Bildern
Max Herre: Alle Songtitel der CD „Ein geschenkter Tag“

Max Herre: Alle Songtitel der CD „Ein geschenkter Tag“

Alle Songs von „Ein geschenkter Tag“. Auf seinem neuen Album hat der Ausnahmemusiker dem Hip-Hop aus der Freundeskreis-Zeit den Rücken zugekehrt. Er singt jetzt.
Max Herre: Alle Songtitel der CD „Ein geschenkter Tag“
Max Herre: „Ich bin Gefühlsmensch, kein Stratege“

Max Herre: „Ich bin Gefühlsmensch, kein Stratege“

München - Vor seinem Konzert in der Muffathalle hat Max Herre im Interview über seine Musik gesprochen. Er will weder provozieren, noch Antworten liefern. In seinen Liedern geht es um Gefühle.
Max Herre: „Ich bin Gefühlsmensch, kein Stratege“
Klar und unprätentiös

Klar und unprätentiös

Von Rainer BeßlingBREMEN (Eig. Ber.) · Als die Schlusstöne von „Farewell Fancy“ ausklangen, scheute das Publikum spürbar vor dem Applaus zurück.
Klar und unprätentiös
Bei Peking rechts abgebogen

Bei Peking rechts abgebogen

Von Wilfried HippenBREMEN (Eig. Ber.) · Reisefilme waren einmal ein extrem lukratives Genre. Und eines der ersten, denn schon die Gebrüder Lumière schickten Kameramänner in die Welt, damit sie mit ihren sogenannten „travelogues“ das Publikum zuhause durch exotische Ansichten in Erstaunen versetzten.
Bei Peking rechts abgebogen
Ohne Vergangenheit und Zukunft

Ohne Vergangenheit und Zukunft

Von Jörg WoratHANNOVER (Eig. Ber.) · Eine Rezension über die Neuinszenierung von Anton Tschechows „Der Kirschgarten“ im Schauspielhaus zu schreiben, ist kein leichtes Unterfangen.
Ohne Vergangenheit und Zukunft