„Wir lieben den Brokser Markt“

Daumen hoch für den Heiratsmarkt: (v. l.) Kai (10), Tamara (11), Johanna (10) und Kea (12) aus Schweringen. Fotos (2): kp

Hoya (sf/kp) - Der Brokser Heiratsmarkt lockt jährlich tausende Besucher von nah und fern an. Von morgen bis Dienstag geht es in Bruchhausen-Vilsen wieder rund.

Auch viele Menschen aus der Samtgemeinde Grafschaft Hoya zieht es immer wieder zum Großspektakel. Warum und wie sie zum Markt fahren, haben wir sie gefragt.

„Wir lieben den Brokser Markt“. Für Jürgen und Ute Wolfermann ist der Besuch der Festwiese ein Muss. Vor allem auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen sich die beiden.

Ute und Jürgen Wolfermann sind sich einig: „Wir lieben den Brokser Markt.“ Seit 1969 leben die Bochumerin und der Meppener in Hoya und seitdem gehört der Besuch der Kirmes für die beiden Rentner einfach dazu, auch, weil sie dort alte Bekannte wiedersehen.

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Klara Köhler-Rewa besucht den Markt mit ihrem Mann Horst einmal im Jahr. „Am liebsten fahren wir montags nachmittags mit dem Auto zum Brokser Markt, da es an diesem Tag nicht so voll ist“, erklärt die Rentnerin. Früher hat sie dort Bratwurst verkauft, heute begeistert sie sich vor allem für die Gewerbezelte. „Damals, als meine Kinder noch klein waren, saßen sie am Freitagabend immer im Riesenrad, damit sie das ganze Feuerwerk überblicken konnten“, weiß die Hoyaerin.

Sandra Bernhard geht mit ihrer ganzen Familie zum Fest. Während sich ihre Kinder in den Karussells vergnügen, verbringt sie ihre Zeit lieber an den Essensbuden. „Wir wollen dieses Jahr nicht zum Heiratsmarkt. Dafür fahren wir mit der Familie an die Nordsee“, erzählt die zehnjährige Johanna aus Schweringen, ihr Schulkamerad Kai findet jedoch: „Brokser Markt ist besser.“

Svenja (17) möchte auf dem Brokser Heiratsmarkt neue Leute kennenlernen.

Am allerliebsten besuchen Jennifer (16) aus Hoya und Franziska (15) aus Duddenhausen das Fest mit ihren Freunden, während Svenja (17) die Gelegenheit beim Schopfe packen möchte, um neue Leute kennenzulernen. Die elfjährige Sina mag es, ihren Blick über die vielen Geschäfte schweifen zu lassen, Anna (12) hingegen sieht sich in den Menschenmassen nach hübschen Jungs um.

Doch nicht alle Bewohner der Samtgemeinde Grafschaft Hoya sind so wild auf das Event. Höchstens alle zwei Jahre zieht es Horst Nordholz mit seinem Sohn zum Markt. Wenn er dann doch mal vorbeischaut, findet man ihn bei der Gewerbeschau, wo er sich die Präsentationen der Firmen ansieht.

„Für uns ist der Besuch kein Muss. Wenn wir aber hinfahren, dann wegen der Fischbrötchen. Außerdem gefallen mir die Haushaltswaren“, erklärte Petra Warnke. Johnny (16) aus Eystrup hat „gar keine Lust“ auf den Markt. Zumindest einmal will er aber trotzdem über das weitläufige Gelände schlendern. Ganz ohne geht es dann doch nicht...

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