Everlaunch rockt am Sonnabend, 23. Juni, das Hurricane-Festival / Finner kündigt vielversprechenden Auftritt an

„Werden in die Show unser ganzes Herzblut reinpacken“

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Entwickelt sich ihr Song „Hurricane“ zur inoffiziellen Festivalhymne? Everlaunch schließt das nicht aus. ·

Scheeßel / Rotenburg · Diese Nachricht dürfte nicht nur bei Everlaunch-Fans für rote Wangen sorgen: Wie Veranstalter FKP Scorpio gestern bekannt gab, ist die Rotenburger Rockband für einen 40-minütigen Auftritt beim Hurricane-Festival auf dem Scheeßeler Eichenring fest eingeplant.

Damit spielt die fünfköpfige Formation um Frontmann Thorsten Finner quasi in einer Liga mit internationalen Größen wie The Cure, Temper Trap und Garbage. „Für uns ist es nach 2006 und 2009 das dritte Mal, dass wir beim Hurricane auf der Bühne stehen“, erzählt Finner im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Stimmung innerhalb der Band und im direkten Umfeld von Everlaunch sei entsprechend gut.

Die Bestätigung vom Veranstalter hätten die Lokalmatadoren schon Anfang Mai erhalten. „Das war schon Grund genug zur Euphorie“, so Finner, „aber als wir kürzlich noch die Nachricht über die Spielzeit erhalten haben, war uns klar, dass wir diese Show nutzen können, um wieder viele neue Fans gewinnen zu können.“ Everlaunch spielt am Sonnabend, 23. Juni, in der Zeit von 13.30 bis 14.10 Uhr auf der so genannten Blue Stage.

Bezogen auf den Auftritt verrät der Sänger, der mit seiner Band erst im März das zweite Everlaunch-Album „Number One“ veröffentlicht hat, folgendes: „Ich kann nur sagen, dass wir in die Show unser ganzen Herzblut reinpacken.“ Ebenso werde man sämtliche Singles spielen und zudem die aus bandeigener Sicht festivaltauglichsten Songs performen, kündigt Finner an. „Und wer weiß, vielleicht haben wir mit unserem Song ,Hurricane’ und den dazugehörigen Zeilen „Don’t fear the rain, we will overcome this hurricane“ die inoffizielle Festivalhymne im Gepäck.“

Festival-Erfahrung haben die Jungs, und davon nicht zu wenig. Neben den Hurricane-Gigs waren die Rotenburger unter anderem auch auf dem Southside-, Area4- und Highfield-Festival vertreten. „Aus diesen Erfahrungen blicke ich sehr positiv auf die drei Tage“, so der Everlaunch-Frontmann. „Man trifft viele interessante Leute – sowohl hinter als auch vor der Bühne. Zudem erleben die Menschen, die einem sehr wichtig sind, das alles gemeinsam mit einem. Das ist ein gutes Gefühl, das man so nicht einfach in Worte fassen kann. Das muss man erleben.“

Aus genau diesem Grund sei man Künstler, verrät Finner. „Um eben solche emotionalen Dinge in seinen Kopf bis ans Lebensende zu brennen.“ · lw

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