Ein altes Herrenhaus als Ort des Grauens – mitten auf dem Bremer Freimarkt

Verstärkter Gruselfaktor

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Johan Hinzen schlüpft auch gerne selbst in ein Freddy-Krüger-Kostüm, um seine Gäste zu erschrecken. ·

Bremen - Von Nina Seegers. Aus einem großen heruntergekommenen Herrenhaus ertönen Schreie, ein Mann ohne Kopf bittet dreckig lachend herein und ein überdimensionales Skelett im roten Anzug spielt auf der Violine. Dieser Ort des Grauens heißt „Haunted  Mansion“ (Spuk-Herrenhaus) und befindet sich auf dem Bremer Freimarkt.

Ein Skelett, das an seiner Käfigtür rüttelt, eine hässliche Alte, die aus dem Sarg steigt, oder ein Mann, der auf dem elektrischen Stuhl gegrillt wird, kommen einem in der Geisterbahn entgegen. Mal brüllt eine tiefe Stimme laut, mal summt eine Frau leise vor sich hin, dann ertönt eine Kettensäge. Die beiden zwölfjährigen Freundinnen Lea und Lara kreischen laut, als sich ein großes Tor öffnet und ihre Gondel aus der Geisterbahn herauskommt. Ein Typ in einem langen schwarzen Gewand und mit einer gruselerregenden Maske ist mit erhobenen Händen direkt vor ihre Gesichter gesprungen. „Wir haben uns echt erschrocken, weil wir schon das Licht von draußen gesehen und damit nicht mehr gerechnet haben“, erzählen die beiden aufgeregt.

Haunted Mansion

Aus einem großen heruntergekommenen Herrenhaus ertönen laute Schreie, ein Mann ohne Kopf lädt dreckig lachend ein, das Haus zu betreten und ein überdimensional großes Skelett im roten Anzug spielt auf der Violine. Dieser Ort des Grauens trägt den Namen „Haunted Mansion“ (Spuk-Herrenhaus) und befindet sich mitten auf dem Bremer Freimarkt... © Mediengruppe Kreiszeitung / Nina Seegers
Aus einem großen heruntergekommenen Herrenhaus ertönen laute Schreie, ein Mann ohne Kopf lädt dreckig lachend ein, das Haus zu betreten und ein überdimensional großes Skelett im roten Anzug spielt auf der Violine. Dieser Ort des Grauens trägt den Namen „Haunted Mansion“ (Spuk-Herrenhaus) und befindet sich mitten auf dem Bremer Freimarkt... © Mediengruppe Kreiszeitung / Nina Seegers
Aus einem großen heruntergekommenen Herrenhaus ertönen laute Schreie, ein Mann ohne Kopf lädt dreckig lachend ein, das Haus zu betreten und ein überdimensional großes Skelett im roten Anzug spielt auf der Violine. Dieser Ort des Grauens trägt den Namen „Haunted Mansion“ (Spuk-Herrenhaus) und befindet sich mitten auf dem Bremer Freimarkt... © Mediengruppe Kreiszeitung / Nina Seegers
Aus einem großen heruntergekommenen Herrenhaus ertönen laute Schreie, ein Mann ohne Kopf lädt dreckig lachend ein, das Haus zu betreten und ein überdimensional großes Skelett im roten Anzug spielt auf der Violine. Dieser Ort des Grauens trägt den Namen „Haunted Mansion“ (Spuk-Herrenhaus) und befindet sich mitten auf dem Bremer Freimarkt... © Mediengruppe Kreiszeitung / Nina Seegers
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Tatsächlich sorgen neben den rund 20 Effekten im Inneren der Bahn vor allem die als Monster verkleideten Mitarbeiter des Fahrgeschäfts für die Schockmomente. Ab den Abendstunden, wenn nicht mehr so viele Kinder da sind, wird der Gruselfaktor nochmal verstärkt. Dann treibt unter anderem der „Halloween“-Protagonist Michael Myers mit blutüberströmten Gesicht und einem langen Messer, das im Dunkeln glüht, sein Unwesen in der Geisterbahn. Wie er tauchen auch die anderen grässlichen Gestalten plötzlich in einer Ecke direkt vor den Gesichtern der Fahrgäste auf, verfolgen sie, wackeln an den Gondeln.

„Es macht mir großen Spaß, die Menschen zu erschrecken“, erzählt der Inhaber des „Haunted  Mansion“, Johan Hinzen, der sich die Schockeffekte selbst ausgedacht hat. „Manchmal schlüpfe auch ich mein Freddy-Krüger-Kostüm“, sagt er lachend und setzt die passende Maske auf. Während Hinzen in seinem kleinen Kassenhäuschen Fahrchips verkauft, stehen einige Kinder mit weit aufgerissenen Augen und Hand vor dem Mund in der Warteschlange vor der Geisterbahn. Hinzen ist zum ersten Mal mit seinem Fahrgeschäft auf dem Freimarkt. „Ich habe die einzige reisende Geisterbahn Europas mit hängenden Gondeln“, erzählt er. Groß geworden in einer Schaustellerfamilie, kaufte der Niederländer vor sieben Jahren das „Haunted Mansion“. Seitdem sind er, seine Frau und die beiden Söhnen damit in ganz Europa fast das ganze Jahr über unterwegs – und haben auch schon Preise abgesahnt.

http://www.johanhinzen.com

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