Reload-Festival in Sulingen

Wenn aus Feld und Wiese eine Festival-Zeltstadt wird

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Die ersten Besucher ziehen ihren Bollerwagen durch den leicht aufgeweichten Boden. Beladen mit Zelten, Grills und Bier reisten gestern Nachmittag und am Abend bereits 2 000 bis 3 000 Gäste zum Reload-Festival in Sulingen an.

Sulingen - Es ist angerichtet: Die ersten 2 000 bis 3 000 Besucher des Reload-Festivals sind schon da. Ab Donnerstagmittag reisten die Gäste der Musikveranstaltung im Mittelzentrum Sulingen an. Am Abend war aus Feld und Wiese eine Zeltstadt geworden. Durch den Regen etwas aufgeweicht, aber voll mit Rock‘n‘Roll-Leben.

Die zweite Band auf der Reload-Zeltbühne: Die Herren von Vitja mit ihrem Sänger David Beule.

Musikalisch ging es knallhart los. Der offizielle Startschuss für das Reload-Festival fällt eigentlich erst am Freitag mit der Nachwuchsband Into the Wild um 14.30 Uhr. Eigentlich. Denn Donnerstagabend ab 18.30 Uhr traten die ersten sechs Bands auf die Bühnenbretter im Festzelt. Die neunköpfige Band The Flaming Cucumbers hatte also die Ehre, die drei beziehungsweise vier Festival-Tage bereits am Donnerstag zu eröffnen. Eine Ska-Punk-Formation, die es gleich gut, schnell und bestens gelaunt angehen ließ. Wesentlich härtere Klänge schlugen direkt im Anschluss die Herren von Vitja an. Herausgepresste Schreie mit schnellen Gitarrenriffs hatten die Jungs aus Köln und Münster im Gepäck.

Munter ging es weiter mit Gruppen wie A Traitor like Judas, Spitfire und ab 22 Uhr dann Kmpfsprt sowie The Sword. Genug, um die Festivalbesucher ordentlich auf Temperaturen zu bringen. Vor allem die Kölner Kmpfsprt hatte der ein oder andere sicherlich auf der großen Bühne erwartet. Mit Songs wie „Affengeld“ oder „Aachener Straße, sechs Uhr morgens“ hat die Combo um die Brüder Dennis (Bass) und Richard Meyer (Gesang und Gitarre) schon in der Szene sehr gefeierte Songs.

Bilder vom Reload-Donnerstag

Reload-Festival: Anreise und erste Bands am Donnerstag

Wie es nunmal leider so ist, haben Open-Air-Veranstaltungen aber immer auch mit dem Wetter zu kämpfen. Ein paar Platzregen in der Nacht zu Donnerstag hatten die Flächen aufgeweicht, was für viele Besucher den Transport von Zelten, Grills, Bier, Camping-Utensilien und Luftmatratzen etwas erschwerte. Doch durch die Bank weg nahmen es alle gelassen. Ein bisschen Schlamm und ein paar Pfützen gehören eben dazu. Gunter Koop vom Reload-Organisationsteam meinte nur trocken: „Bis morgen ist das alles getrocknet.“ Dann geht es richtig rund: Mit The Gaslight Anthem, Hatebreed und Terror stehen erste Headliner auf der Bühne.

Der Aufbau

Aufbau für das Reload-Festival in Sulingen

Das Line-Up

Reload-Festival 2013: Das Line-Up

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