Verwaltungsausschuss sagt Ja

„Reload“ im Sulinger Sportpark?

Der Verwaltungsausschuss machte in seiner Sitzung am Donnerstag den Weg frei: der Sportpark steht als Festivalgelände zur Verfügung.

Sulingen - (oti) · Die Veranstalter des „Reload“-Festivals (vom 1. bis 3. Juli in Sulingen) sind in den Planungen einen großen Schritt weitergekommen. Gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsgelände bis dato schwierig, durchschlugen die Mitglieder des Verwaltungsausschusses der Stadt Sulingen am Donnerstag den Knoten – und gaben den städtischen Sportpark als mögliches Veranstaltungsgelände frei.

Als Mittler zwischen Stadt und Veranstaltern trat die „Initiative Sulingen“ auf. Vorsitzender John-Henrik Landwehr warb in der nicht öffentlichen Sitzung nicht nur für das Festival als solches, sondern auch für die Sportanlage als Veranstaltungsort. Der TuS Sulingen, Hauptnutzer der städtischen Anlage, hatte dem Vorhaben bereits am Mittwoch zugestimmt – und damit, laut Landwehr, „auf ein Kirchturmdenken verzichtet“. Weichen von der Anlage muss am Veranstaltungswochenende der Kreisleichtathletikverband, der in Sulingen für den 3. Juli Einzelmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler geplant hatte.

Laut Bürgermeister Harald Knoop habe der Verwaltungsausschuss der Nutzung im Grundsatz zugestimmt. „Jetzt sind zunächst noch Details zu klären. Etwa die Frage nach Zelten und Parken.“

Mögliche Bedenken, dass die Sportanlage nach dem Festival für ihre eigentliche Bestimmung nicht mehr zu gebrauchen sei, teilt der Bürgermeister nicht. „Hannover 96 hatte 1982 den ‚Rolling Stones‘ Platz gemacht. Und in Neuenkirchen klappt das ja auch.“ Bei einem noch auszuarbeitenden Vertrag werde man detailliert festlegen, was auf dem Gelände erlaubt ist – und was eben nicht. Ausschlaggebend für den Grundsatzbeschluss sei unter anderem gewesen, dass sich der Veranstalter verpflichtet habe, beim Ausschank von Getränken nur Plastikbecher zu verwenden.

In den vergangenen Wochen hatten die Veranstalter mit Unterstützung von „Initiative“ und Gunter Koop vom Kulturverein verschiedenste Plätze auf Festival-Eignung überprüft. „Die Infraststruktur des Sportparks wird kaum zu toppen sein“, sagt John-Henrik Landwehr. „Vor einer endgültigen Entscheidung unsererseits werden wir dennoch das ein oder andere Areal betrachten.“

Die Zusammenarbeit mit den „Reload“-Machern aus Twistringen bezeichnet der „Initiative“-Chef als „sehr gut“, auch als konstruktiv. Die Twistringer haben derweil die Planungen für die Mammut-Veranstaltung weit vorangetrieben. Mit „Hatebreed“, „Luxuslärm“, „Terror“, „Fiddlers Green“, „Emil Bulls“, „Streetdogs“ und „Dampfmaschine“ sind die ersten Bands verpflichtet – der Vorverkauf ist angelaufen...

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