„It‘s good to be alive“

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Drei Tage lang haben die Festivalbesucher auf dem Mühlenkampsfeld in Sulingen getanzt, getrunken und gefeiert.

Cheers, it‘s good to be alive“ (zu Deutsch: Prost, es ist schön, am Leben zu sein). Mit diesen Worten hätte Terror-Frontmann Scott Vogel das Lebensgefühl des Reload Festivals nicht besser erfassen können. Drei Tage lang haben die Festivalbesucher auf dem Mühlenkampsfeld in Sulingen getanzt, getrunken und gefeiert.

Nachdem bereits am Freitag Hatebreed oder auch Blood for Blood für einen stimmgewaltigen Auftakt des Festivals gesorgt hatten, legten die Bands am Samstag noch einmal richtig nach.

Stilechter Auftakt des Reload-Festivals in Sulingen

Foto

Deez Nuts und Ill Niño sorgten am Abend für beste Stimmung an der Bühne und spätestens nach dem Auftritt von Limp Bizkit war klar: Hier wächst erstmal kein Gras mehr. Mit Songs wie „Rollin‘“ und „Behind Blue Eyes“, aber auch neuen Tracks vom aktuellen Album „Gold Cobra“ riss die Gruppe um Frontmann Fred Durst die Menge mit.

Noch mehr Bilder vom Freitag

Reload Festival - Der Freitag Teil II

Insgesamt hat das „Reload“-Festival ein absolut stimmiges Line-Up hingelegt und eine beeindruckende Balance gefunden zwischen jungen, frischen Bands wie Watch Out Stampede! aus Weyhe oder Until I Sleep aus Lohne und alten Hasen der Szene, die mit echten Klassikern des Metal und Hardcore aufwarteten.

Die Veranstalter zeigten sich mit dem Verlauf des Festivals zufrieden. „Wir sind positiv gestimmt“, erklärte Andre Jürgens. In der Organisation seien noch diverse „Kinderkrankheiten“ aufgetreten, aber alles Sachen, „die man gut abstellen könne.“

Reload-Festival der Samstag

Der Samstag auf dem Reload Festival

Reload Festival - Der Samstag Teil II

Reload Festival - Der Samstag Teil IV

Reload Festival - Der Samstag Teil III

Von kleinen Organisationsschwierigkeiten merkten die Besucher kaum etwas. Leichte Verspätungen bei den Auftritten der Bands sind kaum nennenswert und die Stimmung dementsprechend gelassen. Über die Größe des Festivals waren sich die Gäste hingegen noch uneinig.

Fotos vom Sonntag

Reload Festival am Sonntag

Einige, die das „Reload“ noch aus alten Tagen kannten, waren erstaunt über das kleine Gelände. „Ich war noch nie auf einem so kleinen Festival“, erzählte Christoph Ehlert aus Stralsund. Ein Problem sei das für ihn nicht, da die beschauliche Festivalgröße die Besucher immer auch ein Stückchen näher an die Bands bringe. „Näher kommst du ja gar nicht ran!“„Familiär ist es“, beschrieb Antje Holles aus Osterholz-Scharmbeck das Reload Festival. Sie hat eine klare Ansage an die Veranstalter: „Bitte nicht größer werden!“

Von Kerstin Hedwig Winter

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