Die Zahlen des Reload Festivals

7500 Zuschauer und eine Neuauflage

+
Die Veranstalter Calvin Siemers (v.l.) und Andre Jürgens mit Oliver Kastens (Security) und Andre Picklapp vom Rettungsdienst.

Sulingen - Von Pascal Faltermann. 7500 Besucher im Durchschnitt, 232 Behandlungen, mehr als 40 Bands, 256 ehrenamtliche Helfer - das sind die Zahlen des Reload-Festivals in Sulingen. Zufrieden zogen die Organisatoren, die Rettungskräfte der Malteser Wildeshausen und der Sicherheitsdienst OKS am Sonntagnachmittag Bilanz.

Neben der wieder aufkommenden Standortfrage gab es bereits die Zusage für eine Reload-Neuauflage 2014.

Das Ergebnis geht für die Strippenzieher in Ordnung. „Natürlich hätten wir gerne 12 000 Gäste“, so Andre Jürgens, der mit Calvin Siemers das aus sechs Gesellschaftern bestehende Reload-Organisationsteam bei der Pressekonferenz vertrat. Das Festival wachse eben in kleinen Schritten. „Mit unseren vielen ehrenamtlichen Helfern und der eigenen Gastro halten wir die Kosten gering“, so Siemers.

Sehr glücklich sind die Veranstalter mit dem Motörhead-Ersatz Airbourne. „Wir haben versucht, uns ziemlich schnell ins Zeug zu legen“, erklärt Jürgens, der mit Calvin Siemers innerhalb von 24 Stunden den Ersatz gefunden hatte. Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister hatte krankheitsbedingt absagen müssen. Etwas Probleme habe man am Donnerstag mit dem Wetter gehabt, merkte Siemers an. Durchgeweichte Wiesen hatten die Transporte und Anreise etwas erschwert.

Pflaster und kleine Verbände für Schnittwunden oder blutende Nasen sind die häufigsten Vorkommnisse. Es gab aber auch bis gestern Nachmittag fünf Transporte ins Krankenhaus. „Das ist ein ziemlich geiler Wert“, sagte Andre Picklapp, der Sprecher des Rettungsdienstes. Am schlimmsten traf es eine Frau, der ein Festivalbesucher in den Rücken gesprungen war. Die Wildeshauser Malteser-SEG war mit 45 Mitgliedern vor Ort, die in Schichten eingesetzt sind. „In der Spitze waren wir mit 35 Personen im Einsatz“, erklärte Picklapp.

Oliver Kastens, Chef der Sicherheitsfirma OKS, sah das Festival insgesamt als ruhig an. „Wir mussten zwei, drei Schlägereien schlichten und fünf Platzverweise erteilen“, so Kastens. Außerdem leisteten seine Security-Kräfte bei kleineren Feuerwerken oder Feuer ihre Einsätze. Das alles sei aber eher harmlos gewesen.

Wie die Kreiszeitung bereits berichtete, ist für 2014 das Gelände des Stoppelmarktes in Vechta eine Alternative zu der bisherigen Fläche. „Wir wären schön blöd, wenn wir uns weiterentwickeln wollen und nächstes Jahr keinen Plan B für einen Standort hätten“, sagte Jürgens. Ziel sei es auf jeden Fall in der Region zu bleiben, aber in Sulingen verkleinere sich das Gelände. Während des Festivals waren übrigens diverse Vertreter anderer Festivals und Agenturen vor Ort und machten sich ein Bild vom Reload-Team, der Location und der Bandbetreuung. Für mögliche neue Partner auf allen Ebenen sei man offen, bestätigten die Veranstalter.

Fotos vom Samstag

Reload-Festival: Der Samstagabend mit Airbourne

Reload-Festival: Bands und Menschen am Samstag

Reload Festival in Sulingen

Fotos vom Freitag

Reload: Bands und Festivalbesucher am Freitag

Anreise und erste Bands am Donnerstag

Reload-Festival: Anreise und erste Bands am Donnerstag

Das könnte Sie auch interessieren

Das machen Kinderzahnärzte anders

Das machen Kinderzahnärzte anders

Zahl der Asylsuchenden weiter zurückgegangen

Zahl der Asylsuchenden weiter zurückgegangen

Diese Luxus-Staatskarossen können auch Sie sich leisten

Diese Luxus-Staatskarossen können auch Sie sich leisten

Berliner Modewoche startet mit grünen Männern

Berliner Modewoche startet mit grünen Männern

Meistgelesene Artikel

Kommentare