Donnerstag ab 14 Uhr geht es los

„Reload“: „Alles chillig“

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Michael Maschmann spricht von 20 Beschickern, die die Händler-Meile auf dem eigentlichen Festival-Gelände bestücken. Das Gros der Händler hat sich gestern auf Mühlenkamps Feld eingerichtet.

Sulingen - Mittwochnachmittag herrscht Gelassenheit auf Mühlenkamps Feld. „Noch“, sagt Andre Jürgens, Kopf der Veranstaltungsgruppe des „Reload“-Festivals 2013. Die Zelt- und Parkplätze sind längst austrassiert, der Bühnenbau steht kurz vor seinem Abschluss.

Der NDR berichtet mit Fotos und Livestream

Überall stehen Generatoren, die nur darauf warten, Gäste und Gastgeber mit Strom zu versorgen. Jürgens: „Keine Angst, die Hektik kommt noch.“ Um 14 Uhr am Donnerstag werden die ersten Festival-Gäste erwartet.

John-Henrik Landwehr, Mit-Gesellschafter der „Reload GmbH und Co. KG“ und Geschäftsführer der unmittelbar neben dem Festivalgelände ansässigen Firmen-Gruppe „Gerdes und Landwehr“, hat aus seinem Büro einen komfortablen Blick auf das Treiben. „Man merkt, es hat sich vieles eingespielt in den vergangenen Jahren. Jeder weiß, was er zu tun hat. Die Stimmung ist gut.“ 2011 war Mühlenkamps Feld das erste Mal Veranstaltungsort des „Reload“-Festivals.

Gunter Koop, wie Landwehr Mit-Gesellschafter der Veranstaltungs-Gesellschaft, sieht das ähnlich. „Alles chillig“, sagt der Sulinger. Und mit Blick auf die Absage des Headliners „Motörhead“ und der kurzfristigen Verpflichtung von „Airbourne“ (wir berichteten): „Das Schlimmste haben wir hinter uns. Und auch das ist gemeistert. Jetzt kann es losgehen.“

Koop freue sich auf das Festival, auf die Gäste, speziell auch auf die aus der Region. „So etwas muss man einfach mal gesehen haben, muss man mal erlebt haben.“ Den Hinweis darauf, dass es an der Tageskasse noch Tickets gebe, auch Tagestickets, vergisst Koop nicht.

Aufbau des Reload-Festivals

Aufbau für das Reload-Festival in Sulingen

Michael Maschmann wirkt derweil beschäftigt. Er koordiniert das Eintreffen der Beschicker der Händler-Meile auf dem eigentlichen Festival-Gelände, genauso die Bewirtschaftung des Festzeltes in Zeltplatz-Nähe. Die „Reload“-Macher haben das Zelt „Burning-Up-Stage“ getauft. Die Gäste, die heute schon anreisen, sollen sich dort ab 18 Uhr auf drei Tage „Reload“-Festival einstimmen.

Maschmann spricht von an die 20 Beschickern, die die Händler-Meile bestücken. Frank Pfeifer ist im Auftrag der Brauerei „Warsteiner“ mit dem Aufbau von einem der beiden Event-Container beschäftigt, die quasi Kühlräume und Theken in einem beherbergen. „Der große Container hat Platz für 192 Fässer, die gleichzeitig gekühlt werden“, sagt er. Über spezielle Kühlleitungen werden jeweils vier Zapfstellen direkt aus der Kühlung versorgt. „Der Container ist speziell für Festivals entwickelt worden.“

Keine 50 Meter weiter näher sich der Bühnenbau dem Ende. Dienstag noch hatte Jürgen Blatton von „Subsonic-Showtechnik“ aus Paderborn versprochen, die Arbeiten an dem Schmuckstück mit 25 Tonnen Eigengewicht Mittwochabend abgeschlossen zu haben. Blatton scheint Wort zu halten.

Andre Jürgens nimmt das zur Kenntnis, wirkt immer noch gelassen. „Noch“, sagt er. „Keine Angst, die Hektik kommt noch.“ oti

Bilder vom Reload 2012

Reload Festival am Sonntag

Reload am Samstag -Teil 1

Reload am Samstag - Teil 2

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