Sulinger Festival mit vielen Bands, Matsch und Sonne

Neues Gelände gefällt den „Reload-Kennern“

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Der Regen hat sich am Freitagnachmittag verzogen, die Festivalfans haben Spaß – und eine Besucherin besonders gute Sicht auf die Bühne.

Sulingen - Von Kerstin Hedwig Winter. Sonne, Matsch und ein Line-Up, das sich liest wie der Traum eines jeden Hardcore-Fans. So erlebt das Reload Festival in Sulingen seine Wiederauferstehung nach einem Jahr Zwangspause. Für einen Paukenschlag zum Auftakt sorgten nicht nur die Bands, sondern auch das Wetter.

Für die Besucher des Festivals gab es am Freitagmorgen einen ganz besonderen Weckruf. Gegen 8 Uhr zogen die ersten dunklen Wolken auf und brachten neben Blitz und Donner auch Regen, der bis zum Mittag anhalten sollte. Die Besucher ließen sich die Laune jedoch nicht vernieseln. „Regen? Passiert!“, kommentierte ein Besucher gelassen, um dann sein Bier unter seinem schon leicht schiefen Pavillon in Ruhe zu Ende zu trinken.

Während die Besucher beim ersten Auftritt des Tages – es spielte die Band „Mantar“ aus Hamburg und Bremen – noch die Nässe und den Regen abschütteln mussten und noch leicht träge waren, weckten die Jungs von „Watch Out Stampede“ die Lebensgeister der Hardcore-Freunde. Die ersten Mosh-Pits des Festivals standen auf dem Programm und auch die Sonne gab sich endlich die Ehre. Der Schlamm vor der Bühne war für die Tanzeinlagen natürlich eine willkommene Einladung, um noch einmal richtig nass und dreckig zu werden.

Reload am Freitag: die Festivalbesucher

Für den weiteren Abend standen Auftritte unter anderem von der Trancecore-Band „Enter Shikari“ und der Metalcore-Kombo von „Eskimo Callboy“ auf dem Programm, gefolgt von „Kreator“ und gekrönt vom ersten Headliner, „In Flames“.

Ein Jahr lang hatten die Fans des Sulinger Reload Festivals warten müssen. Mit einem Blick auf das diesjährige Line-Up wird jedoch klar: Es hat sich gelohnt. Neben den Bands vom ersten Festivaltag stehen heute weitere namhafte Größen der Szene auf dem Programm, dazu gehören „Black Stone Cherry“, „Callejon“ und „K.I.Z“. Der Abschluss des Reload Festivals steht dann ganz im Zeichen des Folk-Punks: „Flogging Molly“ und „Dropkick Murphys“ haben die Ehre, den musikalischen Teil des Festivals zu beenden.

Reload Festival am Freitag: die Bands

Sicherlich wird das Festival auch in diesem Jahr viele der neuen Besucher zu Wiederholungstätern machen und mit seiner kleinen, familiären Art und einem Händchen für die Musikauswahl im nächsten Jahr wieder auf die Felder Sulingens locken. Der Tenor zum Umzug des Festivals auf die andere Seite der B61 ist bei denen, die das Festival bereits aus vergangenen Jahren kannten, durchaus positiv: Das neue Festivalgelände gefällt. „Es wäre schön, wenn das Festival jetzt hier bleiben und sich ein bisschen auf dem Gelände entwickeln kann“, findet Chris aus Osnabrück, der zum dritten Mal das „Reload“ besucht.

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