Rocken um den Reload-Slot

„Bonez“ aus Wuppertal sind eine der fünf Bands, die zum Contest antreten.

Sulingen - Fünf Bands rocken am kommenden Samstag, 27. April, im Sulinger Jugendzentrum („Jozz“) um die Wette – beim Band Contest lockt ein Auftritt im Rahmen des „Reload“-Festivals als Preis.

Dass dieser „Slot“ heiß begehrt ist, beweist unter anderem ein Eintrag auf der Homepage von HipHop-Künstler „Bonez“ und seiner Band: Sie haben eigens einen Reisebus gechartert, der ihre Fans von Wuppertal nach Sulingen bringen soll...

Denn das Publikum ist bei diesem „Get the Reload Slot“-Bandcontest als Jury gefragt und fällt die Entscheidung, welche der fünf Bands beim Festival vom 5. bis 7. Juli auf Mühlenkamps Feld mit dabei ist, auf der selben Bühne stehen kann wie „Motörhead“, „Sick of it all“, die „Donots“ oder „Papa Roach“. 2011 schafften es „Watch Out Stampede“, 2012 „Couch Club“.

Diese Bands treten am Samstagabend an: „Bonez“ (Rock und HipHop aus Wuppertal), „Knallfrosch Elektro“ (Punk / Rock / Rap / Elektro / New Wave / Funk aus Aurich), „Paid in Pain“ (Hardcore aus Nienburg), „Sonic Skies“ (Metalcore aus Hameln), „HOS“ (Death Metal, gemixt mit New School Hardcore/ Moshcore aus Nienburg).

Wer mehr über die Gruppen wissen möchte, findet auf der Homepage www.jozz-sulingen.de entsprechende Links. Die Reihenfolge, in der am Sonnabend die Bands im „Jozz“ beim Wettbewerb spielen, wird ausgelost. Jede Gruppe bekommt 25 Minuten, um das Publikum von sich zu überzeugen. Die Wartezeit bis zur Juryentscheidung überbrückt dann als Special Guest das Rockduo „Powder for Pigeons“ aus dem australischen Perth. Der „Get the Reload Slot“-Bandcontest beginnt um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr), die Eintrittskarten gibt es zum Preis von vier Euro an der Abendkasse.

Alle Reload-Infos im Special

Bandinfos

Paid In Pain

Paid In Pain sind fünf Jungs aus Nienburg die seit knapp drei Jahren zusammen Musik machen. Für Fans von New York Hardcore a la Madball, Terror oder auch Born From Pain ist diese Band Hingucker und Hinhörer. Mit schnellen Riffs und harten Breakdowns versuchen sie in der Hardcorescene Fuß zu fassen. Ihre Texte sind persönlich aber auch politisch und sollen zum Nachdenken anregen.

„Sonic Skies“ (Metalcore aus Hameln)

Sonic Skies machen Metalcore. Und den machen die fünf Jungs aus Norddeutschland mit voller Leidenschaft. Dabei gehe es ihnen laut Bandinfo nicht darum härter, schneller und technisch versierter zu sein als alle anderen. Bei Sonic Skies gehe es um Abwechslung, Atmosphäre und gute Melodien. Ende 2012 gegründet aus der Idee es anders zu machen als man es bisher in seinen ehemaligen Bands gemacht hat, enstanden die ersten Songs. Ziel war es Songs zu schreiben die sich im Ohr des Hörers festsetzen und das auch ohne den, eigentlich Metalcore typischen, bei SONIC SKIES aber komplett fehlenden Cleangesang, statt Songs zu schreiben die einen wie ein Panzer überrollen und doch einzig durch ihre dicke Produktion überzeugen. So enstand in nur ein paar Wochen die komplett in Eigenregie produzierte EP „Icarus“. Das Jahr 2013 steht aber nicht nur im Zeichen der Debut EP sondern auch vieler Live Shows. So begleitet die junge Band den Release der EP mit einer kleinen selbst organisierten Tour durch Norddeutschland und auch im weitern Verlauf des Jahres folgen noch viele weitere Konzerte quer durch die Republik. Wer sich von der unbändigen Live Energie der Jungs überzeugen will sollte das also am besten auf einem der anstehenden Konzerte tun

Knallfrosch Elektro (Punk / Funk aus Aurich)

Was 2008 als Projekt startete ist mittlerweile eine feste Bandgröße. Die sechs engagierten Jungs aus Aurich, Rastede, Hamburg und Hannover kommen mit einem Synthie-Rock-Rap Brett das seinesgleichen sucht. Sie selbst bezeichnen ihren Sound als No School Partycore und das trifft es tatsächlich sehr gut. Spätestens wenn man eine Live Show der Frösche besucht wird klar wie diese Stilbezeichnung ihren Namen fand. Das Publikum ist stets eingebunden, die eingängigen Synthi Frequenzen drehen einem im positiven Sinne den Magen um und die mehr oder weniger geistreichen Texte zaubern dem Zuhörer ein fragendes Schmunzeln auf die Lippen. Alles in allem eine riesige Party mit 110% Spaßgarantie. Nachdem die Jungs im Frühling 2010 die sechs Song EP „Ihre grössten Erfolge“ heraus brachten wurde mitte 2012 - nach zweijähriger Schaffenszeit - das erste „richtige“ Album „So dumm kommen wir nicht mehr zusammen“ veröffentlicht.

Aktuelles der Frösche gibt es außerdem regelmäßig auf den gängigen sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook oder auf ihrer Onlinepräsenz knallfroschelektro.de. Unbedingt sehenswert sind hier die Videotagebücher in denen die Jungs einen Einblick in ihre Studioarbeit gewähren, das Promomusikvideo „Tanztherapie Festiwall“ sowie die vielen Live Videos z.B. vom Omas Teich Festival, der Releaseparty und hundert weiteren „Knallfroschfeten“.

„HOS“ (Death Metal / Moshcore aus Nienburg)

Über den modernen Death-Metal Stil der Fünferformation mit den drei gitarrenspielenden Frontsängern schrieb das Internetmagazin Metal4Bremen auf seiner Seite: „…beim ersten Anblick vielleicht ein wenig Ungewöhnlich, aber live kommt die Sache echt gut rüber und macht einfach nur Spaß…“.

Der Fünfer sammelte seine Erfahrungen neben drei Studioaufenthalten außerdem bei Auftritten; angefangen in kleinen Clubs bis hin zu großen Diskotheken und auf verschieden Festivals zusammen unter anderem als Support von Maroon, Insiferum, Debauchery, Bloodwork oder Reckless Tide. Unvergessen ist auch das

HOS beim Regionalentscheid des newcommer Contests „Local Heroes“ im Jahr 2009 als Sieger hervor gingen. Lokale Medien berichteten über die HOS und sprachen von einem „…besonders professionelles Zusammenspiel“ und nannten sie „Eine echte Liveband“. Aus dem dritten Studioaufenthalt resultierte die bald erscheinende EP welche vier neu Songs präsentiert die. Die Hörproben zu den Songs gibt es hier bei Facebook.

„Bonez“ (Rock und HipHop aus Wuppertal)

Bonez ist ein Rap/Rock Projekt aus Wuppertal. Songs, Bilder, Videos und Infos gibbet auf www.bonez.eu. Ein Hiphopkünstler aus Wuppertal fing 2002 an, größtenteils alleine. Mittlerweile hat er eine eigene Band auf die Beine gestellt mit der er aktuell auftritt und Songs produziert. August 2012 hat die Band das Album "Bretter für die Götter" rausgebracht. Alleine und mit "Crushhour" erhielt er zahlreiche Preise, gewann Contests  und spielte knapp 200 Auftritte.

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