„Kultur von den Leuden, für die Leude“

Mehr als nur „die kleine Schwester“: Wacken-Gründer genießt das Reload

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Thomas Jensen, einer der Wacken-Gründer, hat am Samstag bei Reload 2018 vorbeigeschaut.

Von Marvin Köhnken. Einer, der weiß, wie Festivals funktionieren, hat am Samstag das Reload Festival 2018 besucht und zeigte sich von dem Event im beschaulichen Sulingen begeistert: Thomas Jensen, einer der Gründer des Wacken Open Air, nahm sich die Zeit, um privat seinem liebsten Hobby - der Musik - nachzugehen.

Genau wie im niedersächsischen Städtchen im Landkreis Diepholz profitiert auch das ungleich größere Wacken Open Air im Norden der Republik von dem Ort, in dem es organisiert wird. Jeweils ein Wochenende im Jahr verwandeln sich beide Orte in eine Wallfahrtsort für Metalfans - und fast alle ziehen mit. Entsprechend gerne ist Jensen nach Sulingen gekommen. Auch wenn er da bereits seine Favoriten des Line-ups, Flogging Molly und Beartooth, aus terminlichen Gründen verpasst hatte.

Zwar kooperiert die Wacken-Crew mit den Reload-Machern, auf Kontrollgang war Jensen aber nicht. Seit beide Festivals miteinander organisatorisch verflochten sind, versucht der Wacken-Gründer, immer dabei zu sein, wenn in Sulingen gerockt wird. 

Regenschauer, Torfrock und gute Stimmung beim Reload am Samstag

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Das Reload, die „kleine Schwester des Wacken? „Auch wenn man das als Lob betrachten darf: Das hier ist eine ganz andere Sache. Es ist ein eigenständiges Festival, die Macher leisten tolle Arbeit“, sagt Jensen. Und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Wobei - die kleine Schwester kann ja auch gut aussehen!“

Genau wie in Wacken nimmt quasi das ganze Dorf Anteil an dem Reload, das weiß auch Thomas Jensen. „Der Spirit ist vergleichbar, da sind schon Parallelen. Auch, wie die Region hier dahinter steht.“ Der Wacken-Chef ist überzeugt, der Rock‘n‘Roll, der in beiden Projekten steckt, ist gelebte „Kultur von den Leuden, für die Leude.“

Reload 2018 - Campingplatz- und Infield-Stimmung am Freitag

Reload 2018 - Campingplatz- und Infield-Stimmung am Freitag

Ein großes Ziel hat Jensen mit Blick aufs Reload noch offen. „Einmal will ich es schaffen, das ganze Festival mitzunehmen. Ich bin privat immer gerne hier.“ Neue Gruppen zu entdecken und alte musikalische Bekanntschaften aufzufrischen - dafür komme er gerne nach Sulingen. Auch, weil beispielsweise dem Metal fremde Genres wie der Folkpunk dort einen Platz haben.

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