Das war der Freitag beim Reload Festival:

In Flames und Ignite liefern ab

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Ja ist denn schon Weihnachten? Beim Reload Festival anscheinend schon.

Sulingen -  Mit den Auftritten von In Flames und Kreator ist am Freitag der erste Tag des Reload Festivals zu Ende gegangen. Das Hardcore-Open-Air erlebt damit seine Wiederauferstehung.

Nach einem Jahr Pause hat das Festival bereits am ersten Tag die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Die halten sich mit der Nennung von Besucherzahlen zurück, mussten aber bereits während der Anreisephase am Donnerstag für zusätzliche Camping-Flächen sorgen.

Die Bremer Bands Mantar und Watch out Stampede eröffneten gewissermaßen mit einem Heimspiel am Freitagmittag das Festival. Die Zwei-Mann-Combo Mantar, die mit Gitarre und Schlagzeug auskommt, startete um 13.20 Uhr ziemlich früh. Watch out Stampede überzeugten und bewiesen ihre stetige Weiterentwicklung (mehr hier).

Vor der Bühne war am Nachmittag allerdings noch nicht wirklich viel los, große Schlammpfützen und Matschflecken bestimmten das Bild. Mit Eskimo Callboy füllte sich dann das Infield zunehmend. Die Metalcore-/Trancecore-Band aus Castrop-Rauxel um die Sänger Sebastian „Sushi“ Biesler und Kevin Ratajczak knallte Konfetti und Luftschlangen in die Menge und brachte die zum Schwitzen, die es bei schwülem Wetter bis dahin noch nicht taten.

Die Band Ignite um Sänger Zoltán Téglás aus Kalifornien lieferte dann richtig gut ab. Téglás kündigte ein neues Album an, machte sich über Kim Kardashian und promotete immer wieder die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd. Neben vielen alten Stücken gab es bereits auch einen neuen Song zu hören.

Sehr unterschiedlich sind die Auftritte der beiden Freitag-Headliner zu bewerten. Etwas monoton wirkten die Herren von Kreator. Ganz anders hingegen In Flames. Die schwedische Melodic-Death-Metal-Band drehte ordentlich auf. Anhänger von alten und neuen Hits der Schweden wurden bedient. Die Lichtshow war grell, flackernd und zweitweise surreal. Natürlich wurde ihnen auch die längste Spielzeit eingeräumt.

Am Samstag stehen unter anderem die Auftritte der Bands Dropkick Murphys und K.I.Z. auf dem Plan. pfa

Reload Festival mit In Flames und Kreator am Freitag

Reload am Freitag: die Festivalbesucher

Reload Festival am Freitag: die Bands

Was war noch? Die Schlammschlacht

Schlamm vor der Bühne? Kein Problem für Johannes und Jacky. Der Dreck ist für sie lediglich eine gute Gelegenheit, ein Stück Kindheit nachzuholen und nach Herzenslust zu matschen. Auch ein Kuss ist bei dieser Art von Schlammschlacht mal drin – und der Matsch soll ja auch gut sein für die Haut. Die anschließende Dusche haben sich beide wohlverdient.

Gutes tun auf dem Festival

„Ist nicht immer nur alles Pommes und Disco“ – das gilt auch auf dem Reload Festival. Wer will, kann hier nicht nur tanzen, feiern und Bier trinken, sondern auch etwas Gutes tun. Die Chance dazu bieten mehrere gemeinnützige Organisationen, die auf dem Gelände vertreten sind. Neben „Viva con Aqua“ und „Sea Shepherd“ können die Besucher zum ersten Mal auch „skate aid“ unterstützen. Wer bei dem gemeinnützigen Verein einkauft, hilft damit beim Aufbau von Skateparks in Krisengebieten weltweit.

Der Freitagabend beim Reload Festival

Der Freitag beim Reload Festival: Teil 2

Schottenrocker

Wie alle Festivals lebt auch das „Reload“ von seinen besonderen Charakteren. Ob und was die Truppe mit Schottenrock etwas drunter trägt, konnte bis Redaktionsschluss nicht geklärt werden.

Familienausflug mal anders

Ein Familienausflug zum Festival? Für Ulrike und ihre Kinder Mareike und Alexander nichts Ungewöhnliches. Die Sulinger Familie verschlägt es bereits zum wiederholten Male auf das „Reload“. Ist das die Mutter, die man sich als junger Rock-Fan immer gewünscht hat? Vermutlich schon. Auch der Berliner Besuch der Familie lässt sich von der Musik immer wieder nach Sulingen locken.

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