Ortstermin mit den Festival-Machern / Finale „Band-Welle“ steht bevor

„Reload“: Bühne und Publikum rücken südwärts

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Blick auf den Lageplan des „Reload“-Festivals 2013.

Sulingen - Größen wie „Motörhead“ und „Papa Roach“ rocken vom 5. bis 7. Juli in Sulingen – da verspüren doch bestimmt auch die Veranstalter schon Vorfreude auf das „Reload“? „Nein“, stellt Sebastian Jürgens trocken fest.

Und lacht. Was die Festivalmacher alles bedenken und regeln müssen, wird beim Ortstermin auf Mühlenkamps Feld schnell deutlich: Sie stellen sich Fragen zur Verkehrslenkung, zu Umzäunungen, Fluchtwegen, Anwohnerbedenken in Sachen Lärmbelästigung...

Birgit Dullin, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, eröffnet das Treffen am Mittwochabend, zu dem die Stadtverwaltung Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Anlieger eingeladen hat, „um zu sehen, wie weit die Planungen gediehen sind, ob noch etwas vor Ort geklärt werden muss.“

Die Stadt lud zum Ortstermin mit den „Reload-Machern“ Vertreter von Polizei, Rettungsdiensten und Anlieger ein.

Bekanntlich wird es „enger“ im Gewerbegebiet Mühlenkamps Feld, so beginnt in Kürze der Bau der DRK-Rettungswache, die Abfallwirtschaftsgesellschaft eröffnet bereits in der kommenden Woche ihren neuen Wertstoffhof. Die Zufahrt für die Müllanlieferung wird auch während des Festivals möglich sein, versichert das „Reload“-Team, erklärt sich bereit, einen Ordner einzusetzen, der Festivalbesucher von nächtlichen „Ausflügen“ auf den Wertstoffhof abhält. Den anreisenden Campern werde übrigens erneut bereits am Donnerstagabend ein „Warm up“-Programm geboten. Ein neuer Zuschnitt des Festivalgeländes ist erforderlich, unter anderem rücken Bühne und Publikumsgelände südwärts, zwischen die Firma „Gerdes + Landwehr“, die (dann gut eingezäunte) Tankstelle und die neue Werner-von-Siemens-Straße. 2014 könne man es „wahrscheinlich nicht so wie jetzt machen, das hängt vom weiteren Grundstücksverkauf ab“, sagt Sebastian Jürgens. Man arbeite aber an einem „Alternativplan, um mit dem Festival in Sulingen bleiben zu können.“ Andreas Fischer von der Stadtverwaltung berichtet von Anwohnern, die „massive Bedenken wegen Lärmbelästigung“ vorgebracht und darum gebeten hätten, beteiligt zu werden. Es ist geplant, alle Anwohner anzuschreiben, versichert Jürgens – auch die, die sich im vergangenen Jahr nicht im Verteiler befanden. Für die Anfahrt zum Festival greift man auf die Einbahnstraßenregelung des Vorjahres zurück. Gerd Kandetzki, Leiter Einsatz- und Streifendienst des Polizeikommissariats Sulingen, drängt hier darauf, die Beschilderung zu verbessern, die 2012 für Irritationen gesorgt hatte.

Das Line-up ist fast komplett, gerade sicherte sich die Osnabrücker Band „Into the Wild“ beim ersten von drei Band Contests einen Auftritt beim „Reload“ und laut Sebastian Jürgens steht die Veröffentlichung der vierten und finalen „Band-Welle“ unmittelbar bevor: „Vier Bands, darunter drei bekannte Namen.“

Was sein „Nein“ in Sachen Vorfreude angeht, relativiert er schmunzelnd: „Naja, ich freu’ mich auf den Sonntag. Da haben wir auch mal Luft, ein, zwei Bands zu hören...“ · ab

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