Der Aufbau für das Festival läuft

A wie Anlieferung fürs Reload

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Grüne Wiese „Im langen Lande“ in Sulingen: Infield und Campingbereiche sind trocken. Der Aufbau läuft auf Hochtouren.

Sulingen - Saftig grün ist das Gras – noch. Bald wird auf ihm gezeltet, Flunkyball gespielt, getanzt. Damit sich die Reload-Besucher wohlfühlen beim Festival im Mittelzentrum, schuften die Macher und ihre Helfer.

Die Leitungen, die verlegt wurden, werden in Kilometern gemessen. Und die Arbeiter, die jetzt die Bühne aufbauen, kennen jeden Handgriff. Müssen sie auch, denn die Zeit ist genau bemessen, jeder Tag kostet, da wird also am Sonntag schon der erste Teil der Bühne angeliefert und aufgebaut.

Techniker arbeiten parallel zur Warm-up-Party

Am Montag folgt der nächste Teil und auch der Kran ist vor Ort. Am Dienstag soll die Bühne schon überdacht sein und am Mittwoch spätestens die bekannte Reload-Kanone von weitem grüßen. Die Techniker sind für Donnerstag eingeplant.

Äh, Donnerstag, erst? Die Warm-up-Party findet im Zelt statt, die Technik auf der Hauptbühne ist da noch nicht gefragt. Erst am Freitag: Für 12.10 Uhr sind „Max Raptor“ als Opener des Reload 2017 eingetragen. Ihnen folgt mit „The New Roses“ eine neue Band, da die eigentlich für 13 Uhr eingeplant Musiker von „Prong“ ihren Auftritt auf dem Reload 2017 absagen musste. Nach den neuen Rosen spielen „Mr. Irish Bastard“ (13.55 Uhr). Sie haben die Plätze getauscht mit „The Charm The Fury“, die nun am Samstag um 13.10 Uhr auf der Bühne stehen.

Aufbau beim Reload-Festival 2017

Die wird übrigens ein wenig größer sein als im Vorjahr, vor allem aber höher. Calvin Siemers, einer der Gesellschafter und Organisatoren der Reload Event GmbH, kündigt besondere pyrotechnische Effekte rund um die Auftritte der Hauptbands der beiden Festivaltage an. Es werde spektakulärer als 2016. Siemers freut sich auf die Headliner von „Amon Amarth“ am Samstag. „Darauf sind wir schon stolz, dass wir sie als einen der Hauptacts gewinnen konnten. Die haben eine spektakuläre Show.“ Und ihre Fans aufgefordert, die Hörner zu erheben. Trinkhörner sind aber im Infield nicht gestattet: „Wenn euch Amon Amarth dazu auffordern, eure Hörner zu erheben, meinen sie die wohlbekannte Geste der ,Pommesgabel‘ – gerne begleitet von möglichst lautem Mitgröhlen“, heißt es auf der Reload-Homepage. In den Innenbereich mitnehmen dürfen die Besucher nur Bauchtaschen– keine anderen Taschen oder Rücksäcke.

Die Wünsche der Reloader

„Tetrapaks bis zu einem Liter dürfen mit vor die Bühne“, heißt es weiter in den Bestimmungen. Die Tetrapaks können im hinteren Bereich des Infields an einer Entnahmestelle kostenlos mit Trinkwasser aufgefüllt werden. Denn: Unter dem saftig grünen Gras verbergen sich mittlerweile drei Kilometer Leitungen für Strom und Wasser.

Am Montag wurden außerdem noch die Toilettenwagen geliefert, danach folgt ein Kühlwagen. A wie Anlieferung ist im vollen Gange.

Nachgefragt bei Calvin Siemers, was für 2018 schon gebucht ist, weil Siemers sich auch mit um das Buchen der Bands kümmert. Aber er will da nichts verraten. Und sein Wunsch wäre? „Realistisch oder nicht zu bezahlen?“, fragt er zurück. „Machinehead“ hätte er gerne, auch „Slayer“ und „Korn“. Letzte würde auch Gunter Koop, Mit-Anteilseigner der Reload-Veranstaltungsgesellschaft, gerne in Sulingen sehen.

Unrealistisch sind die Bands, die einfach deutlich mehr kosten, als der Reloader-Geldbeutel hergibt. Wäre das anders, würde Siemers die Musiker von Slipknot buchen. Aber, wer weiß, vielleicht bei einem der Reloads in den kommenden Jahren, auf der grünen Wiese „Im langen Lande“...

sis

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