„Reload-Festival“ vom 15. bis 17. Juni / Kartenvorverkauf läuft an

2012 die Neuauflage

Was schon einmal benannt ist, ist der Termin: Vom 15. bis 17. Juni 2012 steht wieder die „Reload“-Bühne auf „Mühlenkamps Feld“.

Sulingen - Die Nachricht verbreiteten die Initiatoren zunächst über Facebook: Demnach wird die Stadt Sulingen 2012 eine Neuauflage des „Reload-Festivals“ erleben. Laut „Social Network“ von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. Juni.

Mit-Veranstalter Gunter Koop bestätigte das gestern auf Anfrage der Sulinger Kreiszeitung. Der Vorverkauf habe bereits begonnen. Tickets könnten zum Frühbucher-Preis via Internet geordert werden. Die Veranstalter nennen die Karten „Early-Bird-Tickets“. Zu beziehen seien diese über die Adresse „http://www.adticket.de“.

Die Fangemeinde im Internet frohlockt: „Karten sind bestellt“, schreibt der Sulinger Michael Böttcher in einem Beitrag auf der „Reload“-Facebook-Seite. Und schiebt gleich noch Bandwünsche hinterher: „Volbeat“ und „Die Apokalyptischen Reiter“.

Inwieweit die „Reload“-Macher Böttchers Wünsche berücksichtigen, ist offen. Gunter Koop: „Zunächst sind wir auf der Suche nach einem Headliner, müssen da noch mit der ein oder anderen Agentur ins Gespräch kommen. Vorschläge für das Band-Booking nehmen wir natürlich gerne entgegen. Wir stehen ganz am Anfang der Planungen.“

Veranstaltungsgelände könnte erneut „Mühlenkamps Feld“ werden. Koop: „Das hat sich bewährt. Wir wissen natürlich, dass für die Stadt Gewerbeansiedlungen Vorrang haben.“

Birgit Dullin, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters der Stadt Sulingen: „Zunächst steht bei uns erst einmal die Nachbetrachtung des Festivals 2011 auf der Agenda. Die ist im Verwaltungsausschuss nach der Sommerpause geplant. Dann sehen wir weiter. Grundsätzlich begrüßen wir, dass sich die Veranstalter für eine Neuauflage in Sulingen entschieden haben.“

Gunter Koop: „Die Unterstützung in Sulingen war hervorragend. Angefangen bei Rat und Verwaltung über die Anlieger bis hin zu den örtlichen Gewerbetreibenden.“

Philipp Leymann für den Vorstand der „Initiative Sulingen“: „Ein tolles Event, das es lohnt, unterstützt zu werden. Schön, dass das keine Eintagsfliege bleibt. Das Festival sollte fest im Sulinger Terminkalender platziert werden.“ Die „kurzfristigen Impulse“, die sich der ein oder andere Gewerbetreibende von der Veranstaltung erhofft habe, seien allerdings ausgeblieben. Leymann: „Das ist nicht weiter schlimm. Wir müssen langfristig denken.“ Leise Kritik übt das Vorstandsmitglied an der Terminwahl für das „Reload 2012“, das die Planungen des einen oder anderen Veranstalters kreuzt. Ursprünglich war geplant, den Veranstaltungstermin Anfang Juli beizubehalten. „Dass wir den Termin jetzt vorgezogen haben, hängt mit den Tourneeplanungen der Bands zusammen“, erläutert Gunter Koop. „Da passt Mitte Juni einfach besser rein.“ Mit-Veranstalter Andre Jürgens argumentiert ähnlich: „Die Agenturen bestätigen das.“ Jürgens gehört zu den „Reload“-Machern, die mit dem Festival von Twistringen nach Sulingen umgezogen waren. „Ein Schritt, den wir nicht bereut haben“, sagt Jürgens. Anfängliche Bedenken, dass „Mühlenkamps Feld“ nicht für das „Reload“ geeignet sei, hätten sich in Luft aufgelöst. „Im Gegenteil: Wir haben positive Resonanz auf das Gelände bekommen.“ Wie Koop hält sich Jürgens bei Namen von Bands bedeckt. „Zum einen müssen sie finanzierbar sein, wichtig ist auch, dass sie zu unserem Stil passen.“ · oti

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