Thema Sicherheit: Polizei verstärkt Präsenz auf dem Freimarkt

„Kein Grund, nicht hinzugehen“

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Die Polizei verdoppelt auf dem Freimarkt die Präsenz.

Bremen (kuz) · Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen auf dem Oktoberfest in München sorgten in diesem Jahr für Schlagzeilen. Bleibt die Frage, wie es damit in Bremen aussieht, wenn am Freitag der Freimarkt beginnt. Wird die Bürgerweide zum Hochsicherheitstrakt?

Bei der Bremer Polizei antwortet Heiner Melloh auf diese Frage, und er ist erst einmal bemüht, das Thema zu entdramatisieren. Es gebe eine „abstrakte Gefährdungslage“, und das gelte für „ganz Deutschland“. Zusätzlich zum üblichen Auftreten sei vor diesem Hintergrund eine „verstärkte Präsenz“ der Polizei im Bereich des Freimarkts geplant. Melloh: „Es wird mehr Polizei zu sehen sein, das darf der Besucher erwarten.“ Die Polizei wird mit bis zu 80 Beamten auf dem Freimarkt sein – das sind etwa doppelt so viele wie sonst. Die „ab strakte Gefährdungslage“ sei allerdings „kein Grund, nicht zum Freimarkt zu gehen“.

Sicherheitsfragen ganz anderer Art beschäftigen die Schausteller. Es gelte, so Rudi Robrahn, „Glasbruch einzudämmen“. Dass Pfand auf Gläser erhoben wird, ist seit Jahren üblich. Neu ist, dass auch für Flaschen ein Euro Pfand zu zahlen ist. Viele der modischen Bier-Mixgetränke werden bevorzugt aus Flaschen getrunken.

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