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Lars' Hurricane: Scheppernder Nostalgietrip zurück in die Jugend

Archibild / imago
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Machen auch im Alter noch ordentlich Rabatz: Maxim Reality und Keith Flint.

Von Lars Warnecke. Welche Künstler man sich nicht entgehen lassen sollte? Nun, bei einer derart großen Auswahl sollte ich wohl mindestens zwei Dutzend Bands empfehlen können – kann ich aber nicht.

Entweder, weil mir die meisten Namen überhaupt nichts sagen (wer zum Teufel ist oder sind MHD, wer Thrice???) oder mir der Name durchaus geläufig ist, mir die Band aber völlig am A... vorbeigeht. Nun will ich mir keine Feinde machen, wenn ich behaupte: Auf das Formatradio getrimmte Retortengruppen wie Two Door Cinema Club, CHVURCHES und Portugal. The Man (um nur einige Acts aus dem diesjährigen Line-Up zu erwähnen) braucht nun wirklich niemand gucken, der wie ich, Baujahr 1979, mit Synth-Pop-Bands wie Depeche Mode und New Order (letztere waren ja auch schon mal auf dem Festival!) oder den Punkravern von The Prodigy aufgewachsen ist. 

So freut es mich nun auch ungemein, die in Würde gealterten Firestarter nach gefühlten zwei Dekaden wieder mal live erleben zu dürfen. Ein scheppernder Nostalgietrip zurück in meine Jugend sozusagen. Wann? Am Samstag, 23.15 Uhr, vor der Green Stage? Warum? „Smack my bitch up“, „Poison“, „The Voodoo People“ - noch Fragen? 

Und der Rest vom Schützenfest? Ja, okay, auch die im letzten Jahrtausend ach so erfolgreichen und immer noch verdammt coolen Beginner (damals noch die Absoluten) und The Offspring (immer noch verdammt geil: „Self Esteem“) spielen meines Erachtens nach in einer Liga für sich. Anschauen sollte man sich diese beiden von Grund auf verschiedenen Bands auf alle Fälle! 

Und wer bei der Show der Electro-House-Herren von Justice (jene von mir höchst geschätzten Franzosen, die den Vergleich zu Daft Punk keinesfalls scheuen müssen) nicht unter dem Sternenzelt mitzappelt, darf gerne auch zu Wanda und Tom Walker gehen.

Die Kollegin Miriam kommt auch nicht an den Headlinern vorbei, hat aber noch den ein oder anderen Geheimtipp parat. Sie setzt auf Rap, Electro und ein wenig Punk. 

Kulturredakteurin Mareike war beim ersten Blick aufs Line-up eher enttäuscht, hat beim zweiten dann aber doch noch einige sehenswerte Bands und Musiker gefunden. 

Den ganzen Timetable zum Ausdrucken gibt es hier.

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