Skinny Lister eröffnen das Hurricane

Und jetzt ein Kaltgetränk

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Max Thomas von der Band Skinny Lister.

Scheeßel - Von Mareike Bannasch. Endlich geht es los: Nach einem chaotischen Anreisetag und einer doch recht trockenen Nacht schlenderten die ersten Fans Freitag um halb zwei trotz strenger Sicherheitskontrollen auf das Infield des Hurricane-Festivals in Scheeßel. Und da geht es auch direkt musikalisch los.

Den Anfang auf der Green Stage, der größten Bühne, macht Skinny Lister, eine sechsköpfige Combo aus London, die dieser Tage kaum ein Festival auslässt. Klar, im Vergleich zum Glastonbury Festival, wo die Band am Sonntag spielen wird, bleibt Scheeßel etwas zurück, den Musikern scheint jedoch egal zu sein, wie viel Publikum sie haben. 

Umrahmt von einigen Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolken gekämpft hatten, spielen sie bewaffnet mit Rum und Bier hausgemachten Folk – allerdings mit punkigem Einschlag. Mit Akkordeon, Kontrabass und Gitarren toben die Sechs über die Bühne, laden zum beschwingten Tanz und liefern damit genau das Richtige für einen sommerlichen Nachmittag. Zumindest, wenn man gekühlte Getränke zur Hand hat. Diese dürfen die Musikfans zwar nicht mit auf das Gelände nehmen, sie werden aber ziemlich schnell an den Wasserstellen und Buden fündig.

Hurricane-Konzerte und Infield-Stimmung am Freitag

Camping-Bilder vom Freitag

Skinner Listers Auftritt ist allerdings nur der Anfang, mehr als 100 Bands werden bis morgen Abend die Massen beschallt haben. Dazu zählt auch Green Day als unbestrittener Höhepunkt des ersten Tages. Wie sich die Herren aus den USA schlagen, wird unsere Redaktion natürlich unter die Lupe nehmen – und auf kreiszeitung.de sowie in der Printausgabe vom Montag veröffentlichen. Die Musikfans bekommen aber nicht nur große Namen geboten, dieses Mal sind auch wieder viele deutsche Künstler mit dabei, von denen ein Großteil bereits im vergangenen Jahr hätte spielen sollen. 

Damals machten Wetter und Schlamm dem Veranstalter FKP Scorpio jedoch einen Strich durch die Rechnung. Wenn man den Wetterfröschen Glauben schenken darf, wird es dieses Mal nicht so weit kommen. Sollten sie sich doch irren, wäre das vielleicht gar nicht so schlimm, der Boden scheint die Wassermassen dieses Mal besser zu vertragen – jedenfalls direkt vor den Bühnen. Dort war Freitagmittag die größte Nässe bereits versickert, und die Musikfans konnten sich trockenen Fußes auf den Weg machen. Ein gutes Zeichen.

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