Redakteure geben Tipps 

Mein Hurricane: Jan rennt von Bühne zu Bühne  

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Grenn Day möchte Redakteur Jan Dirk Wiewelhove auf keinen Fall verpassen. 

Scheeßel - Von Jan Dirk Wiewelhove. Festival - für mich bedeutet das eine großartige Zeit mit Freunden zu verbringen, richtig gute Musik zu hören und nach allen Regeln der Kunst zu campen.

Als Hurricane-Novize will ich möglichst viele Bands unterschiedlicher Genre sehen, auch wenn für meine Kollegen schon klar ist: „Das schaffst du nie im Leben alles.“ Aber ich bin hoch motiviert, ich gebe alles.

Jan Dirk Wiewelhove ist zum ersten Mal beim Hurricane. 

Ich habe mir einen Musik-Mix zusammengestellt, der von „mal ausprobieren“ bis zu „Hammer, die will ich unbedingt sehen“ reicht. Los geht's am Freitag mit dem Rapper Haftbefehl - einfach mal aus Neugier auf der Blue Stage. Dann habe ich eine Stunde Zeit, um zur Green Stage zu kommen. Flogging Molly spielt ordentliche, irische Folk-Musik. Erstmals durchgerockt mache ich bis 22 Uhr Pause. Denn dann will ich unbedingt Green Day lauschen. Die Band begleitet mich schon seit Jahren. Das muss richtig fetzen. Wenn ich nach zweieinhalb Stunden Konzert noch Power habe, krieche ich zu den Imagine Dragons. Bestimmt realistisch, oder?

Ruhiger Start in den Samstag

Samstag heißt es neue Kräfte sammeln, grillen, eventuell auch mal ein Kaltgetränk genießen und auf die Party am Nachmittag freuen. Ich starte mit Passenger um 15.45 Uhr auf der Blue Stage ganz soft in den Tag. Der norddeutsche Lokalmatador Joris beschallt mich weiter ab 20.15 Uhr. Danach wird es super eng für mich, das gebe ich zu. Ich möchte Blink-182 (21 bis 22.15 Uhr) und Linkin Park (23 bis 0.45 Uhr), beide Rockacts auf der Green Stage, ansehen und mitrocken, Pogo tanzen und die Sau rauslassen.

Entweder falle ich danach halbtot mit reichlich Blessuren auf die Luftmatratze oder ich gebe mir noch Electro-Musik vom Feinsten mit Axwell ^ Ingrosso - bis 2 Uhr etwa.

Endspurt am Sonntag

Jetzt heißt es durchhalten, hoffentlich ohne Ganzkörper-Schlammbad und wegschwimmenden Zelten. Ein ordentliches Frühstück mit Ravioli und dem ersten Steak des Tages vorausgesetzt, kann es Sonntagnachmittag auf der Blue Stage mit den Holzfällern von den 257ers an den Start gehen. Richtig schön bekloppt. Etwas ernster und rockiger geht es auf der Green Stage mit der Band Jennifer Rostock weiter. Dann kann ich einfach im Matsch vor der Bühne stehen bleiben und mir Mando Diao reinziehen. Mit den letzten Körnern Kraft schaffe ich es um 21.15 Uhr noch zum Superstar Fritz Kalkbrenner, der mir die Lampen am Sonntag ausbläst. Was für ein Hurricane, auch wenn ich vielleicht die ein oder andere Pause noch extra einbauen muss. Ich bin heiß, Scheeßel, ich komme.

Alle Tipps unseres Team im Überblick

Kollegin Johanna setzt auf Mainstream.

Und für Marvin muss es einfach ein wenig grün sein.

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