Das Party-Wochenende beginnt bei der Anreise 

Mit dem Zug zum Hurricane Festival 

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Die gute Stimmung im Zug Richtung Scheeßel lässt sich nicht durch Unwetterwarnungen trüben. 

Scheeßel - Von Jan Dirk Wiewelhove. Die Sonne scheint, die Vorfreude steigt, als ich in Syke in den Zug steige, um über Bremen zum Hurricane Festival nach Scheeßel zu fahren. Direkt beim Einstieg treffe ich auf die ersten Jungs, die ihren Bollerwagen bis zum Anschlag voll gepackt haben.

Tobe und Philipp sind zum achten Mal auf dem Weg zum Eichenring und somit echte Profis. Sie freuen sich unter anderem auf die Headliner. „Wenn Linkin Park schon mal da ist, müssen wir auch hin."

In Bremen heißt es umsteigen. Etwa eine halbe Stunde haben wir Zeit, dann sollte der Metronom kommen, der nach Scheeßel fährt. Der Bahnsteig füllt sich nach und nach. Mehr und mehr Musikboxen sorgen für ordentlich Party. 

Hurricaner feiern schon am Bahnhof

Reporter Jan berichtet live vom Hurricane.

Immer mehr Bollerwagen kommen, die normalen Fahrgäste sind eindeutig von den Festivalisten zu unterscheiden und denken sich wohl: „Ups, schlechter Zeitpunkt zum Zugfahren." Die Stimmung ist super und ausgelassen, da stört die Verspätung des Zugs auch nicht wirklich. Eine Jungstruppe baut die Campingstühle auf und trinkt schon mal ein Bierchen. „Habe erst vier Stück heute, geht doch oder?", ist aus der Truppe zu hören.

Dann geht‘s los. Die Türen gehen auf, die Hurricane-Besucher strömen in die Waggons. Alles ganz gesittet. Dann kommt ein Lokführer vorbei und bittet, die Bollerwagen so zu stellen, dass die Fluchtwege auch frei bleiben. Alles kein Problem, es wird der Aufforderung brav Folge geleistet. Das Bier fließt, auch bei einer Truppe, die aus der Umgebung von Cuxhaven kommt. Sie haben schon richtig Lust.

Empfang mit Unwetter 

Doch als wir Scheeßel langsam näher kommen, trudeln die ersten Unwetter-Meldungen ein, die Bändchenausgabe bleibt vorerst geschlossen. Das ist nicht so schön, aber was soll‘s. 

Raus gehen wir alle zusammen in den strömenden Regen. So ein Mist, schnell die Regenjacke an, dann gehen wir weiter in Richtung Festivalgelände. Einige stellen sich unter, anderen ist es total egal, dass sie durchnässt sind. „Was seid ihr denn für Weicheier", brüllt uns ein Hardcore-Festivalist entgegen, weil wir Schutz vor dem Schauer suchen.

Anreise zum Hurricane bei launischem Wetter

Drogenkontrolle bei der Hurricane-Anreise

Die gute Laune und das Lachen verschwindet nur kurz. Nach einer guten halben Stunde, es ist 13 Uhr, kommt die Sonne raus und das Lächeln kommt schnell wieder in die Gesichter. Inzwischen sind sowohl die Bändchenausgabe als auch die Campingplätze offen. Das Hurricane-Wochenende kann durchstarten. Wir sehen uns.

Lange Schlangen vor der Bändchenausgabe.

Live vom Hurricane: Jan ist angekommen 

Der Campingplatz ist eröffnet

Kiek mol... in Kofferräume

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