Aufbau geht gut voran

Frohes Schaffen auf dem Hurricane-Gelände

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Die Durchgänge zwischen Blue und Green Stage wurden noch einmal erweitert.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Stunde um Stunde arbeiten Veranstalter und Produktionsfirma an dem Aufbau zum 21. Hurricane – und das seit drei Wochen. Nun, am Mittwoch vor dem Festival, geht es langsam, aber sicher in die Zielgerade. Bis Freitagvormittag stehen noch die verschiedensten Bauabnahmen an, damit der Party mit Bands wie „Green Day“, „Linkin Park“ und „Casper“ am Wochenende nichts mehr im Weg stehen kann.

Sind es mehr als 100 Bands sowie 78.000 Fans, die ab Freitag drei Tage lang das Bild auf dem Eichenring beherrschen, sind es im Moment noch Mitarbeiter des Veranstalters FKP Scorpio und der Produktionsfirma, die den Aufbau der Bühnen und Zelte für die Mega-Veranstaltung vorantreiben. „Inklusive Gastro und Security sind hier 5000 Leute in unterschiedlichen Schichten im Einsatz“, berichtet Festivalleiter Jasper Barendregt. Schon Anfang des Monats seien die ersten Kolonnen angereist, hätten hier und dort Aufbauarbeiten geleistet. Inzwischen kann sich das 144.000 Quadratmeter große Gelände sehen lassen.

„Als Erstes wird immer alles eingezäunt“, erklärt Barendregt. 45 Kilometer Heraszaun seien dafür aufgestellt worden. Zurechtgefunden wird sich auf den Schotter- und Wiesenflächen mithilfe detaillierter Pläne, die überall in einem Komplex am Rande des Festival-Geländes aufgehängt sind. Allerorts stehen Gabelstapler in den unterschiedlichsten Größen parat. Es herrscht ein geschäftiges Treiben. Telefone klingeln, Funkgeräte rauschen.

Arbeit in schwindelerregender Höhe

„In den Aufbautagen arbeiten wir von 8 bis 20 Uhr. An den Showtagen ist unser Büro dann durchgängig besetzt“, erklärt Barendregt, während sich Mitglieder der Aufbauteams im Catering-Zelt mit Kaffee versorgen. Sie tragen Helme. An ihren Gürteln baumelt Kletterausrüstung. Wer an den Bühnen arbeitet, wird gesichert. Meist wird in schwindelerregender Höhe geschraubt, gebohrt oder gehämmert.

Als Leiter des Festivals hat Jasper Barendregt von Anfang bis Ende alle Hände voll zu tun, organisiert den Aufbau von 1000 Dixie-Klos und 700 wassergespülten Toiletten, er überwacht das Verlegen von 48 Kilometer flexibler Stromleitungen, das Aufstellen von 950 Mülltonnen. Auch unzählige Verteilerkästen für Strom wollen platziert sein, um beispielsweise die Green-Stage, mit 18 Metern Höhe die größte Bühne, mit 50.000 Watt Leistung zu versorgen. Barendregt dirigiert Lastwagen mit Material für Bühne und Gastronomie, bringt mit Ton- und Lichttechnik beladene Sattelzüge an die Bühnen.

Hurricane Festival: Endspurt beim Aufbau

An den Veranstaltungsorten auf dem Gelände wird dabei immer parallel gearbeitet. „Das Hurricane-Tor steht schon. Am Ende werden noch Dekorationen angebracht. Das hat viel mit Bannern zu tun“, so Barendregt weiter. Er selber sei der erste und letzte Gast. „Einer muss ja schließlich das Licht an- und wieder ausmachen und schauen, ob die Wasserhähne auch abgedreht wurden.“

Alle Infos, die kreiszeitung.de in den folgenden Tagen vom Hurricane sammelt, laufen auf fünf Social-Media-Kanälen zusammen.

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