Zahlen und Fakten zum Festival

50.000 Watt, 420 Duschen und 19 Tonnen Kartoffeln

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Auf dem Eichenring entsteht derzeit ein Gelände, das der Größe einer Kleinstadt entspricht.

Scheeßel - Drei Tage, mehr als 100 Bands und rund 75.000 Musikfans: Am Wochenende ist wieder Hurricane in Scheeßel. Klar, dass bei solchen Mega-Veranstaltungen erstaunliche Zahlen, Daten und Fakten nur so ins Kraut schießen. Auf und rund um dem Eichenring ist ein Gelände entstanden, das der Größe einer Kleinstadt entspricht. Nach Angaben des Veranstalters FKP Scorpio bedeutet das folgendes.

• Mit 40 Kilometern Bauzaun und 4 000 Metern Polizeigitter sind die Feiernden und die Auftretenden umzäunt. Das Veranstaltungsgelände selbst mit seinen vier Bühnen misst rund 144.000 Quadratmeter, die Fläche der Zelt- und Parkplätze noch gar nicht mit eingerechnet. Die bringt es auf stolze 1.857.000 Quadratmeter.

• Die Hauptbühne (Green-Stage) ist 26 Meter breit und 18 Meter hoch. Allein 189 Scheinwerfer setzen dort die Künstler ins rechte Licht – beim Auftritt des Headliners Rammstein am Freitagabend sind es noch einige mehr.

• Ein Festival wie das Hurricane verbraucht eine Menge Strom. Um den sicher liefern zu können, haben spezialisierte Unternehmen mit zahlreichen Stromaggregaten und Verteilerkästen jede Menge Technik auf das Gelände gekarrt. 52 Kilometer verlegte Kabel sind für die Energieversorgung verantwortlich – davon profitiert auch die Hauptbühne, die mit vier Mal 600 Kilovoltampere sowie 50 000 Watt für die Musikanlage zu Höchstleistungen auffährt.

•An den Bühnen hängen insgesamt zehn Videoleinwände, über die das Publikum auch in der letzten Reihe das Geschehen aus nächster Nähe verfolgen kann.

• Sicherheit geht vor, und so sind bei dem Großfestival zahlreiche Freunde und Helfer im Einsatz – vom Ordner über den Polizisten bis zum Sanitäter. In diesem Jahr werden es bis zu 5000 Menschen sein. Damit kommen etwa 45 Festivalbesucher auf einen Helfer. Darin schon mitgezählt sind die Dienstleister an den Imbissbuden. Die verwenden übrigens 19 Tonnen Kartoffeln für die Publikumsgastronomie.

• Wer arbeitet, der hat auch Hunger. Entsprechend wird auch hinter den Festivalkulissen einiges weggespachtelt. Dieses Mal brutzeln die Catering-Köche rund 38 950 Mahlzeiten für die Crew und das Security-Personal.

Hurricane-Festival im Finanz-Check

• Alles, was hoffnungsvoll beginnt, findet auch wieder ein Ende. Damit es keines mit Schrecken wird, wartet eine ordentliche Zahl an Toiletten auf die Besucher – selbst, wenn es bekanntermaßen nie genug davon geben kann. Bei der 20. Ausgabe des Festivals werden es jedenfalls 700 Exemplare mit Wasserspülung sowie 1 000 Dixies sein. Das ist in etwa eine Toilette auf 44 Gäste. Und für die ordentliche Hygiene gibt es dann auch noch 420 Duschen.

• Für das Hurricane-Resort, dem Campingplatz für gehobenere Ansprüche, sowie den Backstage-Bereich gibt es 1300 Deko-Pflanzen.

lw

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