Diesjährige Festival-Stylings auf dem Eichenring

So rocken die Trends auf dem Hurricane

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Scheeßel - Von Jessica Ginter. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung! Vor allem auf dem Hurricane Festival sollte man für das wechselhafte Wetter gewappnet sein. Die Festivalgänger zeigen die diesjährigen Mode-Trends und Festival-Styles, mit denen sie das Open Air „überstanden“ und den Festival-Sommer-Start so richtig gerockt haben.

Trotz der Wärme gehören Gummistiefel für diese Damen einfach dazu.

Jeansshorts, bequeme Tanzschuhe, Flatterkleid und coole Sonnenbrillen sind ein Muss für jeden Festival-Besuch – auch für den in Scheeßel. Aber das Regencape und Gummistiefel durften an diesem Wochenende einfach nicht fehlen. Während sich die meisten am Donnerstag und Freitag „bei der Anreise und dem Aufbau in der prallen Sonne tot geschwitzt“ haben, wie die 18-Jährige Leah aus Scheeßel erzählt, hielten die kommenden Festivaltage nur wenige Sonnenstrahlen für die Gäste bereit. Wie gut, dass einige ihre Tasche prall gefüllt haben, um für jede Witterung gewappnet zu sein.

Zugegeben, das Hurricane ist keine Modenschau und nicht zu vergleichen mit dem Coachella-Festival, das im April in Kalifornien gefeiert wurde – das ist nämlich bekannt für seine promimenten Besucher und Fashionista, die die Trends für den Sommer vorstellen.

Jumpsuits mit Blümchenprint, Flashtattoos und Birkenstocks sind beim Hurricane ein Hingucker.

Auch wenn sich hierzulande die Meisten eher unspektakulär – hauptsache gemütlich – auf dem Festivalgelände am Eichenring aufhalten, verbirgt sich hier und da doch mal ein Beauty- oder Fashionguru, der etwas mehr Zeit und Aufwand in die Kleiderwahl investiert hat. Fest steht: Für diesen Sommer und die 20. Ausgabe des Hurricanes haben sich einige so richtig aufgebrezelt und bewiesen ihr gutes Modebewusstsein trotz der matschigen Zeltplatz-Location. „Wir haben so Glück, dass es warm und vor allem trocken ist. Da kann ich auch ruhig in meinem Jumpsuit und den Birkenstocks rumlaufen“, freut sich Julia noch am Freitagmittag. Die 20-Jährige ist bereits zum dritten Mal beim Hurricane dabei und hätte schon jede Witterung miterlebt. Deshalb weiß sie: „Es ist zwar nur über’s Wochenende, aber ich habe tasächlich 15 verschiedene Outfits mit im Gepäck“.

Der Blumenkranz- und Flechtfrisuren-Trend ist in Scheeßel auch 2016 immer noch vorhanden, wie diese zwei Damen beweisen. Bei 30 Grad empfiehlt es sich eh, die Haare hoch zu stecken.

Flashtattoos und so genannte Bindis sind in diesem Sommer ein Must-Have! Die Tattoo-Sticker zaubern Glitzer und etwas Farbe auf Haut und Gesicht. (Foto:Flashtattoo auf Oberarm)

Neben Leder-Boots fielen vor allem viele mit den typischen Converse Chucks auf. Zudem: Sonnenbrillen und Hüte so weit das Auge reicht. Richtig gehört! Egal ob Retro oder verspiegelt und bunt – die Gläser auf der Nase schützten vor der Sonne.

Was die Kopfbedeckung angeht, waren den Festivalgängern keine Grenzen gesetzt. Cappy, ein Hut aus Stroh oder darf es doch lieber ein Turban sein?  Auf Musikfestivals – auch dem Hurricane – darf das Styling ruhig ein bisschen albern sein, wie die Scheeßler Fans in diesem Jahr bewiesen haben: So begegnet man beispielsweise einem Einhorn. (Foto:Einhorn)

Dieser Indianer hat sich auf dem Hurricane so richtig wohl gefühlt. Und sein Kollege mit dem pinken Strohhut passte perfekt zur 20. Ausgabe des Hurricanes. Beim großen Gewitter half dann nur noch die Kapuze.

Ja, beim Scheeßeler Hurricane können Gummistiefel im Festival-Gepäck nicht schaden – insbesondere wenn man zu einer Massenveranstaltung reist, auf der sich der Untergrund schnell in Matsch verwandelt. Robuste Gummistiefel waren an diesem Wochenende ein Muss. Und das finden auch die Modeaffinen gar nicht so schlimm, denn: „Regen gehört zum Hurricane dazu“, sagt eine 23-Jährige aus Hamburg, die ihre Espandrilles kurzerhand durch die Gummistiefel austauscht, als es zu regnen beginnt. Doch auch die lassen sich sehen: Langweilig ist anders. In allen erdenklichen Farben und Mustern präsentierten die Festivalfans ihr vor Regen und Matsch schützendes Schuhwerk.

Wer auf dem Weg zurück zum Zeltplatz schon einmal von einem heftigen Schauer überrascht wurde, wie es auch in diesem Jahr der Fall gewesen ist, weiß: Es kann nie schaden, ein Regencape dabei zu haben, aber die meisten der erfahrenen Feierlustigen wissen das nach 20 Jahren Hurricane, und waren deshalb während der Evakuierung am Freitagabend bestens geschützt.

Ein absoluter Klassiker auf Sommerfestivals, und das aus gutem Grund: die Jeansshorts. Das um die Hüften geschnürte Hemd durfte natürlich auch nicht fehlen. Auch gern gesehen: Indianerschmuck wie diese Kette mit Federn. Das Hurricane ist wie eine große Spielwiese – auf der die Mädels auch gerne mal die Seifenblasen rausholen. Auf dem Kopf fehlte dann nur noch die Raver Buns – und fertig ist der verspielte und sommerliche Festival-Look. Hippie-Stirnbänder sind nämlich so last season!

Das Band-Shirt: Wo könnte ein Fan-Shirt besser passen als auf einem Musikfestival? Nirgends, logo! Viele haben auch in diesem Jahr am Shirt-Stand ordentlich zugeschlagen, um sich ein Erinnerungsstück vom 20. Hurricane zu sichern. Und wer weiß, vielleicht trägt es der ein oder andere im nächsten Jahr schon wieder. Blümchenkleider? Nichts für coole Fashion-Groupies. Fan-Shirts rocken das aktuelle Festival und zwar im sexy Look mit Leder-Shorts oder -Jäckchen. Da bekam so mancher Rock-Star auf der Bühne doch sicher ganz große Augen!

Hurricane Festival aus der Luft

Hurricane-Konzerte am Freitagnachmittag

Hurricane öffnet Tore mit Verspätung

Wassermassen auf dem Hurricane-Festival

Donnerstag auf dem Hurricane

Hurricane-Zeltplatz am Donnerstag

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