Kein Durchkommen ohne fremde Hilfe

So werden beim Hurricane die Autos aus dem Schlamm gezogen

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Scheeßel - Das „Hurricane“-Festival inScheeßel ist nach heftigen Regenfällen im Matsch versunken. Für viele Fans hatte die verregnete 20. Ausgabe ein unerwünschtes Nachspiel: Zahlreiche Autos steckten noch am Montag auf den Parkplätzen im Schlamm fest, und ihre Besitzer mussten sich in Geduld üben.

Die Fahrzeuge konnten nur mit Treckern an Ketten aus den tiefen Spurrillen gezogen werden. „Das wird sich noch eine ganze Weile hinziehen, bis sich alle vom Acker gemacht haben", sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp.

Wie viele Autos festsaßen, sei nicht gezählt worden. Etwa 20 Landwirte aus der Region waren mit ihren Treckern im Einsatz. Sie hatten ihre Ackerflächen als Parkplätze an den Veranstalter verpachtet.

Das dreitätige „Hurricane“-Festival war am Freitag wegen mehrerer Gewitter unterbrochen worden und am Samstag wegen Dauerregens ganz ausgefallen. Am regenfreien Sonntag ging das Programm ohne Einschränkungen über die Bühne.

Bereits während des Festival waren die Einsatzkräfte vielfach nur noch mit geländegängigen Fahrzeugen auf dem Areal vorangekommen. Wer nicht soviel PS oder Allradantrieb zur Verfügung hatte, war spätestens am Montag auf fremde Hilfe angewiesen.

dpa/kom

Hurricane-Abreise: Der Schlamm auf dem Gelände

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