Wetterdienst warnt vor Starkregen, Windböen und Hagel

Regen und Unwetterwarnungen begleiten Hurricane-Start

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Zum Auftakt des Hurricane-Festivals drohen am Donnerstagabend Gewitter mit Starkregen und Hagel.

Scheeßel - Der Deutsche Wetterdienst warnt seit Donnerstagabend vor von Südwesten in den Landkreis Rotenburg hereinziehenden starken Gewittern.

Es muss laut Wetterdienst bis Freitagmorgen mit Starkregen, Windböen und Hagel gerechnet werden. Zwischenzeitlich warnten die Wetter-Experten vor schweren Unwettern, die die erste Nacht des Hurricane-Festivals 2016 begleiten sollten. Auch für Freitagnachmittag und Samstag waren am späten Freitagabend Regen und Gewitter angekündigt.

Wie sich Festivalbesucher bei Unwetter schützen können

Wie sollen sich Besucher von Festivals und Open-Air Veranstaltungen bei Blitz und Sturm in der laufenden Festivalsaison verhalten? Olaf Jastrob, Referent für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit bei der TÜV NORD Akademie und Leiter der technischen Unternehmensberatung Jastrob, gibt wichtige Tipps.

Eine der größten Gefahren liegt in der baulichen und statischen Unsicherheit von Bühnen, Zelten und fliegenden Bauten, die bei Unwettern und Gewitter einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Werden sie beschädigt, können Teile durch die Luft fliegen und die Besucher verletzen. „Doch auch mit gefährlichem Besucherverhalten muss immer gerechnet werden, denn die Menschen reagieren im Notfall häufig irrational“, sagt Jastrob. Folgendes sollten Besucher von Open-Air Veranstaltungen bei Gewitter daher beachten:

• Ruhe bewahren: Oft kündigen sich Gewitter bereits einige Stunden oder Minuten im Voraus an, so dass genügend Zeit ist, sich in Ruhe in Sicherheit zu bringen. Tritt ein Unwetter jedoch plötzlich auf, kann es zu einer Massenpanik kommen. Dann gilt es, ruhig zu bleiben, Fluchtwege zu nutzen und den Anweisungen der Veranstalter zu folgen.

• Bühnen und Zäune meiden: In der Regel finden Festivals auf weitläufigen und flachen Arealen statt. Die dort aufgebauten Bühnen und Sperrzäune heben sich aufgrund ihrer Höhe stark vom Rest ihrer Umgebung ab und ziehen Blitze verstärkt an. Daher ist es ratsam, diese Orte bei Gewitter weiträumig zu meiden – insbesondere, da Blitze nicht nur an der Einschlagstelle, sondern auch in ihrer Umgebung Schäden anrichten können. Dies gilt vor allem auch für Bäume, die fälschlicherweise häufig von Besuchern als Zufluchtsort aufgesucht werden.

• Schutz im Auto suchen: Wer kann, der sollte bei einem Gewitter das Festivalgelände verlassen und Schutz im geschlossenen Auto, Bulli oder Wohnwagen suchen. Der Grund: Die Fahrzeuge bilden einen Faradayischen Käfig, der den Blitz im Falle eines Einschlags in die Erde ableitet und somit die Insassen schützt.

• In der Hocke verharren: Wer es nicht mehr rechtzeitig zum Auto schafft und das Gewitter auf einer freien Fläche abwarten muss, sollte in die Hocke gehen und sich klein machen, die Füße nebeneinander stellen und mit den Armen den Körper umfassen. Durch diese Haltung ist die Angriffsfläche für Blitze möglichst gering.

33 Menschen bei Rock am Ring von Blitz verletzt

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Rock am Ring: Bei mehreren Blitzeinschlägen sind 33 Menschen verletzt worden. © dpa
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Rock am Ring: Bei mehreren Blitzeinschlägen sind 33 Menschen verletzt worden. © dpa
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Rock am Ring: Bei mehreren Blitzeinschlägen sind 33 Menschen verletzt worden. © dpa
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Rock am Ring: Bei mehreren Blitzeinschlägen sind 33 Menschen verletzt worden. © dpa
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Rock am Ring: Bei mehreren Blitzeinschlägen sind 33 Menschen verletzt worden. © dpa
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Rock am Ring: Bei mehreren Blitzeinschlägen sind 33 Menschen verletzt worden. © dpa
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Rock am Ring: Bei mehreren Blitzeinschlägen sind 33 Menschen verletzt worden. © dpa
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Rock am Ring: Bei mehreren Blitzeinschlägen sind 33 Menschen verletzt worden. © dpa
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Veranstalter Marek Lieberberg zu Beginn des Festivals. © dpa
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Rock am Ring: Campino. © dpa
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Rock am Ring: Marilyn Manson. © dpa
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Rock am Ring: Marilyn Manson. © dpa
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Rock am Ring: Campino. © dpa
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Rock am Ring 2015. © dpa
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Rock am Ring 2015. © dpa
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Rock am Ring 2015. © dpa
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Rock am Ring 2015. © dpa

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