Festival-Team rüstet sich für Besucheransturm

In der heißen Phase

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Ackern und rackern für das Mega-Festival: Mehrere hundert Arbeitskräfte legten am Mittwoch auf dem Eichenringgelände letzte Hand an.

Scheeßel - Mittwochnachmittag auf dem Eichenring: Von hektischem Treiben zu sprechen, wäre übertrieben: Die mehreren hundert Arbeitskräfte, die letzte Hand anlegen an den Bühnen und Ständen im Infield-Bereich, aber auch beim Supermarkt und im „Schöner Wohnen“-Resort, wissen, was sie zu tun haben. Die Kleinstadt für vier Tage, sie steht bereits weitgehend. Die Zäune, die das Gelände von dem angrenzenden Wald abtrennen, sind schon seit Wochen aufgestellt, ebenso die Verkehrsschilder, die die Armada aus Trecker, Lastwagen, Autos und Quads auf 50 Stundenkilometer drosseln.

Im Luxusresort und auf dem „Schöner Wohnen“-Gelände sind Wege aus Holzhackschnitzeln angelegt worden, die bunten Lämpchen leuchten schon. Gerade werden große Löcher gebohrt: „Hier sollen die Wegweiser eines der großen Sponsoren rein“, klärt ein Arbeiter auf, insgesamt zehn Stück, jeder mehr als 200 Kilo schwer und sechs Meter hoch. „1,80 Meter Tiefe sollte reichen, und dann noch verdichten!“ Während die White-Stage steht und auch am Riesenrad (dieses Mal im hinteren Bereich vor der Red-Stage) nur noch letzte Verschönerungsarbeiten vorgenommen werden, wird an der Green- und Blue-Stage noch eifrig geschraubt.

Die Red-Stage sucht der Betrachter zunächst vergebens: Sie ist dieses Mal ein gutes Stück weiter hinten platziert als in den Vorjahren. Und auch das Wahrzeichen des Festivals, der charakteristische goldene Schriftzug, findet sich an anderer Stelle, nämlich am zum Scheeßeler Ortseingang zugewandten Eingang.

Hurricane-Aufbau am Mittwoch

Im weißen Zelt laufen die letzten Tests: Hinter der für ihre innovativen Dekorationen bekannten Bühne leuchtet eine Wand voller LEDs – auch das ein Novum. Ein Auto aus Neuss mit der aus Kreppband geklebten Aufschrift „Bier on Board“ versucht, in den Backstage-Bereich einzubiegen. „Können wir hier irgendwo schon eine Nacht zelten?“, will der Beifahrer wissen. Sie können nicht, die Zeltplätze werden am Donnerstag um 11 Uhr geöffnet, ebenso wie die Ausgabe der Einlassbändchen, dieses Mal wieder ohne Bezahl-Chip. Das Auto fährt Richtung Scheeßel weiter und überholt dabei einen Trupp Festivalisten mit bunten Haaren, der schon fleißig Selfies mit der aufgeblasenen Hurricane-Krone im Hintergrund schießt, während Helfer am Einlass Mülltonnen platzieren für die Flaschen, die nicht mit aufs Gelände genommen werden dürfen.

Ein älterer Herr auf einem Hollandrad stoppt vor dem Tor. „So schön sauber noch, das alles“, meint er, lässt den Blick über das Infield schweifen und fährt weiter. Spätestens ab Freitagmittag wird es hier anders aussehen. Am Eichenring ist man jedenfalls gerüstet.

hey

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