Veranstalter gestalten das 19. Hurricane so umweltverträglich wie nie

„Grünes“ Festival im Grünen

+
Ein Konzept, das angenommen wird: Fans spenden ihre Lebensmittel.

Scheeßel - Müll und Umwelt – ein Dauerbrenner-Thema beim Hurricane-Festival. Übrigens wie überall, wo viele Tausend Menschen mehrere Tage zusammen kommen. Seit einigen Jahren lassen sich die Veranstalter verstärkt Maßnahmen einfallen, um die Mega-Veranstaltung so umweltverträglich wie möglich zu gestalten.

Bereits seit mehreren Jahren propagieren sie die An- und Abreise per Bahn; dabei ist die Fahrt im Ticketpreis enthalten. Die Alternative, nämlich die Anreise per Fahrradkonvoi aus Bremen oder Hamburg inklusive Gepäcktransport, ist wohl nur für einige wenige eine echte Alternative.

Auf dem Gelände selbst sollen Müllinseln, Recyclingstationen und eine mobile Müllabfuhr mit Abholservice direkt ab Zelt dazu beitragen, den Unmengen an Abfall beizukommen. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Müll in einer externen Sortieranlage nach Wertstoffen getrennt. Und danach? Die gröbsten Spuren werden am Montagmorgen vom „Trash Mob“ der Lotsen beseitigt; auch die Zeltsammelaktion der Beeke-Löwen, die im jeweils kommenden Jahr für das Kinderhospiz Löwenherz versteigert werden, läuft weiter.

Darüber hinaus appellieren die Veranstalter von FKP Scorpio an das grüne Gewissen der Besucher: „Wir sind der Meinung, dass Umweltbewusstsein und der Spaß auf einem Festival Hand in Hand gehen können“, ist Jasper Barendregt, Leiter der Festivalabteilung, überzeugt. So werden nachhaltige Aktionen wie die per Foto dokumentierte „grüne“ Anreise oder Abgabe von Extra-Müllsäcken mit Punkten belohnt. Wer genügend Punkte gesammelt hat, erhält eine von den Rotenburger Werken aus Vorjahres-Bannern recycelte Festivaltasche.

Etabliert hat sich sowohl das „Grüner Wohnen“-Areal für alle die, die gern Rasen statt Schlamm und leere Bierdosen unter den Füßen haben und nächtliche Ruhe statt Partybeschallung. Dabei vertrauen die Organisatoren auf den Effekt einer Selbstregulierung.

Und auch die im Vorjahr gestartete Aktion „Tausch dich satt“ als Umschlagplatz für nicht benötigte Lebensmittel wird im Zuge der Nachhaltigkeit fortgesetzt. Damals hatten viele Festival-Besucher die nicht mehr benötigten Lebensmittel nicht getauscht, sondern abgegeben, sodass die lokalen Tafeln ihren Jahresbedarf an Raviolidosen decken konnten. hey

"Hurricane"-Aufbau am Sonntag

Bilder der Ausstellung „Schaufenster Hurricane“

Bühnen-Aufbau beim "Hurricane Festival"

“Schaufenster Hurricane”

Onigiri: die japanische Pausenstulle für unterwegs

Onigiri: die japanische Pausenstulle für unterwegs

Niederlande verlieren erneut - Schweden dreht Spiel: 3:2

Niederlande verlieren erneut - Schweden dreht Spiel: 3:2

Kunstdiebstahl im Bode-Museum: Keine Spur von 100-Kilo-Münze

Kunstdiebstahl im Bode-Museum: Keine Spur von 100-Kilo-Münze

Christine Kaufmann (†): Bilder aus ihrem Leben

Christine Kaufmann (†): Bilder aus ihrem Leben

Kommentare