Aufräumen bei Norddeutschlands größtem Festival

Die letzte Dose muss vom Acker

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So sieht die Katerstimmung nach dem Festival aus.

Scheeßel - Über dem Scheeßeler Eichenring liegt dieser Tage Musik in der Luft - und Müll auf dem Boden. Wenn 70.000 Besucher das größte Festival in Norddeutschland, das Hurricane, bevölkern, bleibt das nicht aus. Aber jemand muss es wieder wegmachen - und zwar bis auf die letzte Dose.

Projektleiter Jens Holbach

Das Bremer Familienunternehmen Nehlsen und seine Tochtergesellschaft RNO haben zum zweiten Mal in Folge den Zuschlag für die Entsorgung und Reinigung des Festivalgeländes erhalten. „Wir rechnen mit etwa 500 Tonnen Müll", so der Leiter des Projekts Jens Holbach. Rund 650 Müllgefäße, 50 Abroll-, neun Press- sowie sechs Absetzcontainer wurden im Vorfeld aufgestellt, die während des Festivals von einem 80 Mitarbeiter starken Team im Schichtsystem geleert, sortiert und abtransportiert werden. "Auch zwischen den einzelnen Auftritten machen wir gemeinsam Klarschiff", erklärt Holbach.

Bei dem rund 200 Hektar umfassenden Areal handelt es sich normalerweise um eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Und damit die Äcker nach dem Hurricane auch wieder nutzbar sind, gehen die Aufräumarbeiten erst nach Veranstaltungsende am Montag richtig los: 150 Mitarbeiter der Entsorgungsfirma entfernen dann innerhalb einer Woche hunderte Tonnen Müll. „Haus- und Plastikmüll sowie unzählige Gegenstände wie Zelte müssen entsorgt werden, damit in Scheeßel schnellstmöglich der Alltag wieder einkehren kann“, erläutert der Projektleiter die intensiven Reinigungsarbeiten. lor

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