Hurricane-Zelte gehen bis zum nächsten Ansturm ins Winterlager

Hinterlassenschaften adé

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Mehr als 30 intakte Zelte und 40 Stühle haben die Beekelöwen nach dem Hurricane sichergestellt und für die erneute Nutzung flott gemacht.

Scheeßel - Ilse-Marie Voß und ihr Mann Thomas steht vor einem gepackten Kombi auf dem Hof der „Kaffee-Ranch-Biker“ Andrea und Axel Röhr. Zufrieden blickt das Ehepaar auf rund 30 in Säcken verschnürte Zelte. Darunter liegen rund 40 Campingstühle.

Drei Nachmittage lang haben die Ehrenamtlichen der Beekelöwen, des Unterstützerkreises für das Kinder- und Jugendhospiz Syke, die diesjährigen Hinterlassenschaften des Hurricane-Festivals gesichtet, gesäubert und gepackt. Bis zu einem Dutzend Helfer fassten an, um die von fast ebenso vielen „Festivalisten“ am Montag nach der Musikveranstaltung vor dem Schredder geretteten Zelte so herzurichten, dass sie im kommenden Jahr gegen Spende an die Anreisenden abgegeben werden können.

Eine dieser Helferinnen ist Birgit Schlobohm. Sie hatte in der Zeitung von der Aktion gelesen, die bereits in die dritte Runde geht. Spontan hatte sie sich im letzten Herbst gemeldet, um mit anzupacken. „Das Projekt ist einfach toll“, meint die Scheeßelerin, „nicht nur, dass einem guten Zweck geholfen wird – begeistert hat mich auch die Nachhaltigkeit“, begründet sie ihr Engagement. Nachdem die Zelte und Campingstühle, aber auch Ersatzteile wie Heringe oder Gestänge beim Westerescher Ehepaar Röhr getrocknet und verpackbereit gemacht wurden, traten sie die Reise ins Winterlager im Keller der „Beekelöwen“-Initiatoren Ilse-Marie und Thomas Voß an.

Im nächsten Juni geht die Weiterreise dann zurück aufs Festival-Gelände – damit ist der Kreislauf geschlossen.

hey

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