Hurricane-Festival bietet auch in diesem Jahr jenseits der Musikbühnen Projekte in Hülle und Fülle

Vom Mietzelt bis zum Rolli-Podest

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Mit der Aktion „Mein-Zelt-steht-schon“ bietet der Festival-Veranstalter eine Alternative zum geläufigen Aufbau-Prozedere.

Scheeßel - Der Countdown läuft: In vier Wochen steigt in Scheeßel das Hurricane-Festival. Und wie in den Vorjahren setzt Veranstalter FKP Scorpio auch dieses Mal wieder auf eine Vielzahl an Aktionen und Projekten abseits der Bühnen. Wir stellen einige vor.

Rent-a-tent: Der Hering will im sandigen Boden nicht halten, und wo ist eigentlich die Mittelstange hin? Zelten kann Nerven kosten. Abhilfe wollen die Verantwortlichen mit einem Mietservice schaffen: Ab 55 Euro pro Person können sich Besucher in ihrem fertig aufgebauten Zelt einquartieren – Unterkunft nebst gewünschtem Zubehör.

Bicycle Club: Nach der geglückten Premiere im Vorjahr gibt‘s nun die Neuauflage: Bereits am Anreisedonnerstag machen sich in Gruppen organisierte Fahrradfahrer unter dem Projektnamen „Hurricane Bicycle Club“ von Bremen und Hamburg aus auf den Weg zum Eichenring. Mit im Gepäck haben die Teilnehmer Wasser, Obst und ein rollendes Soundsystem.

Grüner Wohnen: Wer ein wenig Ruhe und Sauberkeit beim Campen zu schätzen weiß, kann sich erneut im „Grüner Wohnen“-Bereich einquartieren. Dies ist eine abgesperrte Zone, die sich speziell an Besucher mit umweltbewusster Gesinnung richtet. Bei groben Verstößen gegen die dort herrschende Philosophie wird der Besucher seiner Zugangsberechtigung entledigt und auf den normalen Campingplatz verwiesen.

Foodsharing: Laut Scorpio ein Konzept, dass sich in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreich erwiesen habe. Danach können nicht angebrochene oder unverderbliche Lebensmittel, die nach dem Festival nicht mit nach Hause genommen werden möchten beim Tausch-Dich-Satt-Zelt oder ab dem Festivalsamstag bei dem Foodsharingmobil abgegeben und gegen ein anderes Lebensmittel getauscht werden. Alles was übrig bleibt wird am Ende der Veranstaltung an die Rotenburger sowie an die Töster Tafel gespendet.

Luxus-Resort: Weite Wege zum Auto, Sachenschleppen zum Zelt, Schlamm auf den Hauptwegen und langes Anstehen bei den Toilettenwagen war gestern. Mit dem Hurricane-Resort, einem Campingplatz für gehobene Ansprüche, haben die Veranstalter schon im vergangenen Jahr den richtigen Riecher bewiesen. 50 luxuriöse Unterkünfte stehen an befestigten Wegen bereit – inklusive W-Lan, Schließfächern, eigenen Sanitäranlagen und unmittelbarer Lage zum Festivalgelände.

Handicap-Service: Vor der Green-Stage und der Blue-Stage befinden sich sogenannte Rolli-Podeste. Dort können sich Rollstuhlfahrer mit einer Begleitperson jederzeit aufhalten. Darüber hinaus bietet der Veranstalter für Menschen mit Handicap einen mobilen Infoservice an.

Lotsen-Projekt: 600 Lotsen waren 2014 auf dem Festival unterwegs und sorgten für mehr Qualität und Sicherheit. Unter anderem werden die Freiwilligen in den Bereichen Einlass und Recycling, als Campmeister sowie beim Auf- und Abbau eingesetzt. Die Arbeitszeit beträgt 24 Stunden, allerdings auf fünf Festivaltage verteilt.

lw

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