Hurricane fordert den freiwilligen Helfern des Roten Kreuzes einiges ab

Knapp 3500 Patienten

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Auch im Infield stehen regelmäßige Kontrolltouren für die Einsatzkräfte an.

Scheeßel - Insgesamt 190 bis 240 Sanitäter sind in einer Zwölf-Stunden-Schicht auf dem Hurricane im Einsatz. Von Schnittwunden über verstauchte Füße und Menschen im Alkoholrausch ist alles dabei. Für die besonders schweren Fälle geht es ins Rotenburger Diakonieklinikum. Die leichteren Verletzungen können die Einsatzkräften vor Ort behandeln. Etwa 3500 Patienten kommen so über das ganze Wochenende zusammen.

Die freiwilligen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kommen aus dem gesamten niedersächsischen Raum. Den weitesten Weg nimmt aber ein ehemaliger Rotenburger auf sich. „Der kommt jedes Jahr wieder aus München hierher, um uns zu unterstützen“, erklärt Sascha Masemann, Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes Rotenburg. Für ihn sei das Festival eher zweitrangig. „Im Vordergrund steht für mich, dass ich den Menschen helfen kann“, so der 34-Jährige. Außerdem kämen so viele Kollegen aus den verschiedenen Ortsverbänden des DRK zusammen.

Besonders hoch her geht am Behandlungsplatz direkt gegenüber der Green-Stage. Dort sind auch immer zwei Ärzte anwesend, die sich um die Verletzten kümmern. Besonders nachts, wenn die Konzerte gespielt sind, steigt die Anzahl an Patienten noch einmal an. Auch direkt hinter den Bühnen haben die Einsatzkräfte einiges zu tun. So auch Kai Kuckert und sein Team des Ortsverbandes aus Wittlage. 45 Helfer stehen hinter der Blue-Stage zur Verfügung. „Wenn bestimmte Bands die Massen hierher ziehen, ist hier schon einiges los,“ erklärt Kuckert.

So geht es auch Florian Rabe hinter der Red-Stage. „Wir haben hier besonders viele Heavy-Metal-Bands. Dadurch haben wir viele verstauchte Füße oder ausgekugelte Schultern zu behandeln“, erklärt der 21-Jährige.

Seeed und Fettes Brot zum Abschluss des Hurricane

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Bosse, Donots, Tom Odell - mehr Bilder vom Samstag

Auf dem Campingplatz und im Infield haben die Rettungskräfte die meisten Wege zurückzulegen. Sie müssen das gesamte Areal zu Fuß abgehen und nach Verletzten Ausschau halten.

jet

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