„Für mich ist das normal“

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Helga Thilos Lieblingsplatz während des Festivals ist ihr Vorgarten.

Westervesede - „Das rollt wieder ordentlich hier, heute ist der Bär los“, sagt Helga Thilo und hebt die Hand in Richtung eines vorbeiziehenden Wohnmobils zum Gruß.

Die Rentnerin sitzt gemütlich in ihrem Vorgarten an der Hauptstraße und beobachtet die Autos, die teils mit Fahnen geschmückt in Richtung Campingplatz rollen. Seit 14 Jahren lebt die Rollstuhlfahrerin im kleinen Westervesede, in unmittelbarer Nähe zum Festivalgelände. An die Blechlawinen, die zum Hurricane durch den Ort ziehen, hat sie sich längst gewöhnt. „Ich finde das immer ganz nett, es gib viel zu gucken“, meint Thilo. Auch der Lärm, den die 73 000 Festivalbesucher ein Wochenende lang gleich nebenan machen, stört sie nicht. „Für mich ist das normal.“ Sie schätzt die „netten Gespräche“, die es mit den Anreisenden gebe. „Wenn hier Stau ist, steigen die Leute auch schon mal aus dem Auto aus – aber immer nur bei gutem Wetter.“ n lw

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