Headliner Macklemore & Ryan Lewis

Mit „Can't Hold Us“ in die Nacht

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Headliner Macklemore & Ryan Lewis beendet den ersten Festivaltag beim Hurricane. 

Scheeßel - Von Pascal Faltermann. „Can't Hold Us“ schallt es laut durch die Nacht. Von der Bühne und aus bestimmt 30.000 bis 40.000 Kehlen: Der Headliner Macklemore & Ryan Lewis beendet den ersten Festivaltag, den Freitag, des Hurricanes in Scheeßel.

Der US-amerikanische Rapper aus Seattle hatte sich auf dem Eichenring Zeit gelassen. Für 0.30 Uhr war der Auftritt angekündigt, doch erst gegen 0.50 Uhr trat er auf die Bühne. Mit Flammenwerfern, Co2-Fontänen und Tänzerinnen gab er seinem Auftritt zusätzliche Effekte. Seine Texte sind hier und da politisch, drehen sich auch mal um Drogenkonsum oder die gleichgeschlechtliche Ehe. Dem Scheeßeler Publikum präsentierte er alle seine Hits von dem Album „The Heist“ - „Same Love“, „Thrift Shop“ und eben „Can't Hold Us“ .

Doch an den Auftritt von Casper direkt vor ihm kann auch das Macklemore-Konzert nicht heranreichen. Der Rapper, der eigentlich Benjamin Griffey heißt, brannte sprichwörtlich ein Feuerwerk ab. Energiegeladen rannte er wie ein Irrwisch über die Bühne, animierte mit viel Überzeugung bis in die letzten Reihen und sorgte bei den jungen Damen in den ersten Reihen für Kreisch- und Schrei-Alarm. Seine Singles „Jambalaya“, „Alles endet (aber nie die Musik)“ oder „Im Ascheregen“ spielte er, als spiele er sie zum ersten Mal.

Ein paar Worte zum musikalischen Programm am Freitagnachmittag: „The Naked and Famous“-Sängerin Alisa Xayalith zog erstaunlich viele Besucher vor die Green Stage. Die junge Frontfrau der neuseeländischen Elektropop-Band aus Auckland wirkte aber fast apathisch, lächelte nur zwischendurch verhalten. Ihren Song „Hearts Like Ours“ kennt sicherlich der ein oderandere als Soundtrack zum Spiel EA Sports FIFA 14.

Und immer eine Erwähnung wert: Chuck Ragan. Leider durfte er im Zelt mit seinem Kongenialen Partner Joe Ginsberg am Kontrabass nur eine halbe Stunde auf die Bühne. Davon gerne mehr.

Heute sorgen Bands wie Kraftklub, Dropkick Murphys, Volbeat, Interpol und Bosse als größte Namen sicherlich wieder für Gedränge. Zum Abschluss des Festivals 2014 treten morgen Abend Seeed auf.

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