Spektakel mit nassem Start

Die Party ist zu Ende

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Zufriedene Gesichter bei den Festival-Verantwortlichen (v.l.): Jens Koopmann (Veranstalter), Dr. Dr. Friedrich-Wilhelm Caliebe (leitener Notarzt), Scheeßels Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele, Festivalleiter Jasper Barendregt, Heiner van der Werp (Polizeisprecher), Stephan Thanscheidt (Veranstalter) und Stefan Podenhof (Feuerwehr).

Scheeßel - Die rauschende Party ist zu Ende: 73 000 Besucher kamen in diesem Jahr zum Hurricane, um bei typisch durchwachsenem Festival-Wetter zu feiern. Auch die Verantwortlichen hinter den Kulissen sind ob des im Großen und Ganzen friedlichen Verlaufs zufrieden. Eine Bilanz. 

Die Polizei zog ein positives Fazit, das sich mit „Friede, Freude, Hurricane“ betiteln ließe. Polizeisprecher Heiner van der Werp drückte sich in seiner Bilanz zum Festival zwar nicht so flapsig aus, meinte aber genau das. „Das Hurricane hat aus polizeilicher Sicht nicht viel Arbeit bereitet“, kommentierte er die Sicherheitslage am Scheeßeler Eichenring. Das Musikspektakel über hatte die Polizei mit 18 Körperverletzungsdelikten sowie 47 Taschendiebstählen „wenige Einsätze“, die Festivalbesucher gingen respektvoll miteinander um. 

In den Chor der Zufriedenen stimmte auch der leitende Festival-Notarzt Friedrich-Wilhelm Caliebe ein. Seiner Auskunft nach habe es am vergangenen Wochenende 2500 größtenteils mit Alkohol in Zusammenhang stehenden Hilfeleistungen gegeben. 136 Personen mussten im Krankenhaus ambulant versorgt werden, zwei Festivalbesucher landeten mit Knochenbrüchen auf dem OP-Tisch. „Alles im normalen Bereich“, kommentierte Caliebe aus ärztlicher Sicht. Dass der Regen auch sein Gutes hatte, machte Stefan Podenhof am Einsatzgeschehen der Feuerwehr fest: „Dadurch kam es in diesem Jahr zu wenig Bränden“, sagte der Scheeßeler Gemeindebrandmeister. 19 Mal seien die Kameraden ausgerückt, um unter anderem sechs Dixi-Klos und ein Wohnmobil abzulöschen.  

Bands und Menschen am Hurricane-Sonntag

Bands und Menschen am Hurricane-Sonntag

Um das Gelände nach dem Unwetter vom Donnerstag „besucherfest“ zu machen, hatten die Veranstalter 600 Tonnen Schotter für die Rettungswege anfahren lassen. Zudem kamen 1 400 Kubikmeter Rindenmulch zum Einsatz.  

Samstag: Bands, Campingplatz und endlich Sonne

Bands und Festivalisten am Samstagabend

Hurricane-Samstag: Bands, Campingplatz und endlich Sonne

Bands und Fans am Samstag 

Der Campingplatz am Samstag

So knutscht das Festival

So knutscht das Hurricane-Festival

„Wir haben das noch kurzfristig auf die Beine stellen können und zusätzliche Parkflächen geschaffen, da uns das Wetter zum Auftakt richtig Probleme bereitet hatte“, sagte Festivalleiter Jasper Barendregt, der bei dieser Gelegenheit gleich den Termin für 2014 bekannt gab. So findet das nächste Hurricane vom 20. bis 22. Juni statt. lw

Bilder vom Hurricane-Freitag

Schlammschlacht mit Boysetsfire und Shout out Louds

Erster Tag im Matsch zwischen den Bühnen

The Hives bis Portishead - der Freitagabend

Matsch! Hurricane am Freitag

Der Festivalreigen in Scheeßel ist eröffnet

Video: Die Anreise

 

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