Starkregen bei der Hurricane-Anreise

Müllsack-Mode ist wieder ein Muss

Scheeßel - Er versprach so nett zu werden, der Auftakt des Hurricane-Festivals. Für viele ist die Anreise Kult, bevorzugt einen Tag zuvor, wenn noch Zeltplätze in der Nähe der Bühnen zu ergattern sind. Und so hatten viele Fans sich nicht von der Unwetterwarnung abschrecken lassen und waren bereits am Donnerstag angereist.

Mehr als sonst übrigens, denn Headliner Rammstein und für viele ein Muss, spielt schon heute Abend, sonst einer der beiden klassischen Anreise- tage.

Bereits am frühen Nachmittag waren nach Schätzungen der Polizei rund 4000 Fans mit dem Zug angereist. Und daran hatten sie gut getan, waren die Zuwegungen von den Autobahnabfahrten zeitweilig nur im Stop-and-Go-Verkehr zu bewältigen. „Wir haben drei Stunden allein von Sittensen gebraucht“, erzählen Hannah, Jacqueline und Laura aus Bergedorf, die zum ersten Mal dabei sind. Wie viele andere nahmen auch sie die Fahrdienste der zahlreichen Bollerwagen- und Dinocarkinder in Anspruch.

Eine der weitesten Anreisen hatte wohl der Kanadier Allen. Er sei zwar nicht extra zum Hurricane nach Scheeßel angereist, hat aber seine Europareise um den Termin herumgebaut. „Ich war vor zwei Jahren hier und es hat einfach alles gepasst“, meint der junge Mann aus Vancouver. Alles gepasst? Von wegen. Das Wetter sollte den Festivalisten nicht hold bleiben. Wer sein Zelt bis 17.30 Uhr noch nicht aufgebaut hatte, sollte keine trockenen Füße behalten. Zwar war von dem zeitweilig angekündigten Tornado nichts zu spüren, dafür machten Gewitter und ergiebige Regenfälle das Gelände zu einer einzigen Matschwüste – wieder mal. Die Veranstalter rieten den Anreisenden über Twitter, ihre Zelte zu sichern und in ihren Autos zu bleiben, später sogar, die Anreise zu verschieben. Die positive Seite der Medaille: Jeder den gesamten Himmel füllende Blitz wurde von den auf den Zeltplätzen gebliebenen Besuchern, die zumeist in ihren Pavillons Zuflucht gesucht hatten, mit einem kräftigen Gejohle zelebriert, als ob bereits die erste Band die Green Stage rockte.

Anreise im Regen

Foto

Und so beginnt das Hurricane 2013, wie die letzte Auflage aufgehört hat: Mit der Erkenntnis, dass Gummistiefel und Müllsäcke auch in diesem Jahr wohl der „In“-Look bleiben werden. n hey

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