Schmutz und Rindenmulch

Mit Who killed Frank? kommt Sonne

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Mit den Lokalmatadoren Who killed Frank? jam beim Hurricane die Sonne raus.

Scheeßel - Von Pascal Faltermann. Endlich. Mag der ein oder andere denken. Endlich kommt die Sonne raus. Schon mit den Lokalmatadoren Who killed Frank?, die den Samstag mit ihrem Konzert um 12 Uhr auf der Green Stage eröffneten, wurde das Wetter für das Hurricane-Festival in Scheeßel wesentlich besser.

Das freute natürlich nicht nur die Rotenburger Band um den Sänger Hinni Hummers, sondern auch zehntausende Hurricane-Besucher, die friedlich im trocknenden Schlamm feierten. Das 17. Hurricane-Festival soll laut ersten Angaben der Polizei bis zum Samstag weitgehend harmonisch verlaufen sein.

Zu Herrenmagazin, der spaßigen Deutsch-Rock-Band aus Hamburg, ging es am Mittag schon lustiger zur Sache als am verregneten Freitag. Und auch wenn die Böden immer noch aufgeweicht waren, der Schlamm verklebte nicht mehr die Schuhe und die Nässe zog nicht mehr die Hosenbeine hoch. Viel Rindenmulch gab den mehr als 70.000 Besuchern etwas festeren Grund unter den Füßen. „Der Boden wird so schnell nicht trocken“, sagte Festivalsprecher Carsten Christians. „Bei der Abreise müssen sicher viele Autos mit Traktoren vom Acker gezogen werden“, meinte Polizeisprecher van der Werp.

Hurricane-Festival 2013: Die Anreise

Und die ersten Zahlen gibt es auch: Bis zum Nachmittag registrierte die Polizei acht Körperverletzungen. „Das ist weniger als bei einem zünftigen Schützenfest“, sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp. Bis zum Samstag mussten dennoch mehr als 1000 Festival-Besucher auf dem Gelände medizinisch versorgt werden. Damit nicht genug: Für 71 Gäste endete der Festival-Spaß bereits vorzeitig im Krankenhaus. Alkohol und Drogen waren laut Polizei die häufigsten Ursachen.

Schon bei Kontrollen der anreisenden Rockfans hatte die Polizei in mehr als 60 Fällen Rauschgift beschlagnahmt. Zudem hätten mehrere Taschendiebe beim Auftritt der Hardrockband Rammstein am Freitagabend ihr Unwesen getrieben. „Das sind Täter, die sich auf große Menschenansammlungen konzentrieren“, warnte van der Werp.

Samstag: Bands, Campingplatz und endlich Sonne

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Am Samstag gaben dann Musikgruppen wie Miles Kane, City and Color oder The Maccabees alles, um diese negativen Nachrichten vergessen zu lassen. Die Massen tanzten ausgelassen.

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