Rouven Stieghahn stellt Top-Bands vor

Johnossi, Portishead und Wilson

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Karten und T-Shirt aus der Londoner Royal Albert Hall: Rouven Stieghahn sieht Steven Wilson beim Hurricane nicht zum ersten Mal. ·

Scheeßel - Wenn Rouven Stieghahn seine Lieblingsband vorstellen soll, ist der 35-Jährige kaum zu bremsen. Für den Scheeßeler Versicherungskaufmann, vielen auch als Frontmann der Coverband „Pimp da Noize“ bekannt, ist es das fünfte oder sechste Hurricane-Festival.

Die letzten beiden Jahre hat er ausgesetzt: „Da lag es immer parallel zu den Harley Days“, bedauert der Motorradfan. Dieses Mal will er allerdings beides unter einen Hut gekommen.

An erster Stelle seiner Bandempfehlungen ist „Johnossi“. „Die hab ich vor zig Jahren als Vorband von Mando Diao in der Alsterdorfer Sporthalle gesehen, da waren sie genauso gut wie der Hauptact.“ Später dann auf dem Reeperbahnfestival und zwei Mal auf dem Hurricane. Er schätzt die rockigen Klänge des schwedischen Duos. „Ihr Markenzeichen: Johns akustische Gitarre, die mit so vielen Effekten angereichert wird, dass sie wie eine E-Gitarre klingt – und natürlich die Eigenheit, dass das Schlagzeug von Ossi immer seitlich zum Publikum angeordnet ist.“ Zu erwarten ist ein Klanginferno aus eingängigen Melodien, rauchigem, kraftvollen Gesang und einer gehörigen Portion krachiger R'n'R-Gitarren.

Ein weiteres Highlight der spezielleren Art sei „Portishead“: „Die hab ich schon in meiner Jugend im Ford Cabrio mit den Kumpels auf dem Berufsschulparkplatz gehört!“ Die Wegbereiter des TripHop stehen für seltsame, beklemmende Sounds von Chefdenker Geoff Barrow, die in Tateinheit mit der fragilen Stimmgewalt von Sängerin Beth Gibbons melancholische Momente und jede Menge Live-Power verspricht.

Das dritte Muss ist für ihn Steve Wilson, dieses Mal solo statt mit seinen Bandprojekten Blackfield oder Porcupine Tree, mit denen er den musikalischen Autodidakten vor zwei Jahren in der Markthalle gesehen hat. 2010 reiste er dem Sänger mit „progressive Rock parts -band“ sogar bis in die Royal Albert Hall nach. „Auch wenn Wilson mit Band wegen der Ergänzung um die progressive Rock-Parts noch interessanter ist: Auch solo steckt hier viel Spezielles drin!“ · hey

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