Die Rotenburger Band „Who killed Frank?“ bereitet sich intensiv auf den großen Auftritt vor

Das Hurricane – eine Belohnung

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Christoph Schröder spielt bei „WkF?“ den Bass.

Rotenburg - Von Guido Menker. Fluch oder Segen? Die Rotenburger Rockband „Who killed Frank?“ hat Großes vor. Am Sonnabend stehen die fünf jungen Männer zum ersten Mal beim Hurricane-Festival in Scheeßel auf der Bühne.

Aber: Sie bekommen lediglich 30 Minuten, um einen möglichst bleibenden Eindruck zu hinterlassen. „Es ist schwierig, nur eine halbe Stunde zu haben – ich habe echt Angst, dass der Funke nicht überspringt“, gesteht Frontmann Hinni Hummers.

Die Vorbereitungen der noch jungen Band, die mit den Auftritten bei Live in Bremen und beim New Music Award in Berlin ein sehr beachtliches Jahr hinter sich hat, laufen auf Hochtouren. Doch dabei konzentrieren sich die Musiker nicht nur auf die Arbeit im Probenraum. „Es ist immer besser, live zu spielen“, so Niels Dauter. Deswegen stand „Who killed Frank?“ vor gut einer Woche beim Rotenburger Local-Heroes-Bandcontest im Heimathaus auf der Bühne, und deshalb spielte die Band am zurückliegenden Freitag im Bremer „Tower“. In beiden Fällen sind die Jungs mit dem Ergebnis zufrieden: „Es hat gut geklappt“, meint nicht nur Rene Rogge.

Gerade mit Blick auf das Hurricane arbeitete das Quintett gemeinsam mit Christoph Rosenplänter („Feuerengel“) am Live-Arrangement. Das und die bisherigen Erfahrungen verleihen der Band eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. „Und mit dem großen Ziel vor Augen werden wir immer besser“, unterstreicht Hinni Hummers. Darüber hinaus zeichnen sich vor allem die neuen Songs durch das Einbauen von Zweitstimmen aus.

Blick in Richtung Hurricane: Rene Rogge.

Hummers: „Wir arbeiten sehr viel am Gesang, und wir sind bei den Vorbereitungen sehr fokussiert.“ Dabei freuen sich alle fünf Musiker über das Teamwork. „Mit der Selbstsicherheit kommt noch mehr Herzblut ins Spiel. Es klappt einfach. Vor einem Jahr haben wir viel gestritten, doch inzwischen hat sich jeder von uns gefunden – deshalb gibt es heute auch viel weniger Gemecker.“ Rene Rogge (Gitarre), Niels Dauter (Gitarre, Synthis), Christoph Schröder (Bass) und Jona Indorf (Drums) bestätigen die Aussage von Hinni Hummers mit einem Kopfnicken. „Wir treffen uns mittlerweile jeden Tag – und wir gehen uns gar nicht auf den Keks“, schiebt Hummers hinterher. Was sie antreibt, ist das große Ziel: „Wir wollen mal davon leben.“ Die erste CD ist in Arbeit, erste Passagen vom Bass und den Drums haben sie bereits in einem Erfurter Studio eingespielt. Nach dem Hurricane wollen sie ihre Arbeit an dem Album fortsetzen – schließlich sei das eine wichtige Voraussetzung, um auf den Festivalplakaten irgendwann einmal weiter oben zu stehen. „Wir müssen unsere Arbeit professionalisieren“, erklärt der Sänger. Das Motto: „Das alles kan uns keiner mehr nehmen – auch wenn wir es nicht schaffen sollten.“

Es geht los: Der Hurricane-Aufbau startet

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Geschafft haben sie den Sprung auf die Hurricane-Bühne. Sonnabend ist es soweit. Und damit der Funke auch wirklich überspringt, arbeiten sie nicht nur an der Bühnenpräsenz, sondern vor allem auch an der Setlist, die einfach stimmen müsse. Denn Frontmann Hummers ist überzeugt: „Es kommt auf die ersten beiden Songs an.“ Wichtig sei auch die PR. Mit Akustikgitarren wollen sie schon von Donnerstag an auf dem Campingplatz für ihren Auftritt werben. Sie haben schließlich nur eine halbe Stunde ...

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