Die Antwoord

Ninja Yo-Landi Vi$$er von Die Antwoord.

Scheeßel - Als Die Antwoord erstmals 2010 in Deutschland auf der Bildfläche erschien, rief die Band bei vielen erst einmal ein großes Fragezeichen hervor.

Denn das was Ninja Yo-Landi Vi$$er und DJ Hi-Tek auf ihrem Debüt „$o$“ präsentierten war eine irre Mischung aus Rap, Drum’n’Bass und Electro, gepaart mit Texten in Englisch und Afrikaans, die die aus Südafrika stammende Band selbst kurz als „Zef“ bezeichnet. Dies bedeutet umgangssprachlich in etwa „Hinterwäldler“ oder „Prolet“. Im Februar dieses Jahres legte die Band aus Kapstadt mit „Ten$ion“ ihr zweites Album vor. Nicht weniger wahnsinnig und aufregender als das Erste und darum auch nicht weniger polarisierend als ihr Debüt. Wer Antworten sucht ist hier falsch, wer den Wahnsinn liebt, dafür goldrichtig.

Für Aufsehen sorgte und sorgt die Band jedoch nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihrem Aussehen. Frontmann Ninja mit seinem Bürstenhaarschnitt und den Tattoos auf dem drahtigen Körper, mutet nicht nur im Video zu „Rich Bitch“ mit seinen riesigen Goldketten irgendwie zuhältermäßig an. Lead-Sängerin Yo-Landi mit ihrer platinblonden Frisur, wirkt hingegen wie eine wunderschönes Wesen von einem anderen Stern. Für die richtige Mischung der Rap-Tracks am Computer ist DJ-Hi-Tek zuständig, ein übergwichtiger Nerd. Das Mantra von „Die Antwoord“ ist vermutlich: Schocken und den ständigen Bruch mit den Konventionen suchen. reg

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