Marco Ivers und Uli Drömann gehören zu den ersten auf dem Campingplatz

Pullover oder Flip-Flops?

Uli Drömann (l.) und Marco Ivers haben gestern bereits ihre Zelte aufgebaut. ·

Scheessel - Von Pascal Faltermann. Gummistiefel oder doch lieber Flip-Flops? Ein T-Shirt mehr oder vielleicht doch ein warmer Pullover? Und suchte der ein oder andere im vergangenen Jahr nicht Panzertape und Kabelbinder, um das Zelt zu reparieren?

Es ist auf jeden Fall keine leichte Entscheidung, was alles mit muss, wenn es zum Hurricane-Festival geht. Die beiden Scheeßeler Uli Drömann und Marco Ivers, die mittlerweile in Hamburg studieren, haben ihren Packzettel im Prinzip schon fertig. Besonders wichtig sind ihnen ein paar Karten. „Gummistiefel, warme Pullis, Sonnenbrille, Shirts, Zelt, Schlafsack, Matratze, Bier, Bier und Bier“, zählt Marco Ivers auf. „Tetrapacks, ein paar Pavillons und Grills für eine eigene kleine Zeltstadt“, ergänzt Drömann. Und ganz wichtig sei eine Plane, damit das Zelt nicht schon am ersten Tag in die ewigen Zeltgründe eingehe. Auch das Panzerband, um immer alles halbwegs gut flicken zu können, dürfe auf keinen Fall zuhause bleiben, da sind sich beide einig.

Die Anreise zum Hurricane Festival

Anreise zum Hurricane Festival in Scheeßel

Und dann fällt Student Ivers noch etwas ein, was sicherlich nicht jeder Festivalbesucher mitnimmt: „Auch Stift und Skizzenbuch dürfen für das spontane aufschreiben einer Idee nicht fehlen, man weiß ja nie, ob man es später für irgendeine gute Kampagne verwenden kann.“

Eine solche Idee hatten die beiden jungen Männer im Frühling 2009. Die Studenten hatten die verrückte Vision, eine Botschaft in die Welt zu senden, die ein Grinsen verbreitet. Die Taten ließen nicht lange auf sich warten. Sie verteilten auf dem Festival in Scheeßel unzählige Karten mit dem Slogan „Dich mag ich!“. Und die dürfen auch dieses Jahr nicht fehlen. „Es werden einige die Besitzer wechseln und vielfach ein feines Lächeln erzeugen“, ist sich Ivers sicher.

Und die Gummistiefel- oder Flip-Flops-Frage beantworten beide mit: „Dieses mal Gummistiefel und zwei günstige, alte paar Schuhe die gut und gern danach kaputt sein dürfen.“

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