75 000 Menschen feiern auf dem Hurricane-Open-Air 2011 in Scheeßel

Fast den Rekord geknackt

Die Feuerwehr Scheeßel baute mit dem DRK einen Behandlungsplatz während des Frittenbude-Konzertes auf. ·

Von Ulla Heyne und Pascal Faltermann · Lobende und zufriedene Worte gab es gestern von allen Organisatoren und Behörden. 75 000 Besucher feierten bei der 15. Auflage des Hurricane-Festivals in Scheeßel, und die Bilanz fällt ohne richtige Höhen und Tiefen aus. „Wir liegen nur knapp unter dem Besucherrekord von 2009“, betonte Veranstalter Folkert Koopmann gestern Abend.

1800 Behandlungen – von leichten Kopfschmerzen bis hin zu einem Hand- und einem Sprunggelenkbruch – zählte der leitende Notarzt Dr. Thomas Konkel aus Rotenburg.

Hurricane am Samstag

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Insgesamt 114 Transporte ins Krankenhaus übernahmen die Sanitäter, die meisten Patienten konnten nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen werden. Auf dem Gelände selbst gab es 328 Transporte, was eine „normale Zahl“ für das Hurricane sei, so Konkel. Gemeinsam mit der Feuerwehr hatte das DRK einen Behandlungsplatz direkt am Zelt während des Frittenbude-Konzertes eingereichtet. „Das war nur aus Sicherheitsgründen, es lief alles super ab“, erklärte Gemeindebrandmeister Dieter Apel.

Luftbilder vom Festival

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Die Feuerwehr hatte bis gestern Abend 15 Einsätze. Eine Hälfte waren kleinere Brände von Zelten oder Dixie-Klos, die andere technische Hilfeleistungen. Und auch die Polizei zog eine positive Bilanz. Bis gestern Abend kamen rund 300 Straftaten zusammen. „Das sind aber durchaus Zahlen im üblichen Rahmen“, erläuterte Polizeisprecher Detlev Kaldinski. Außerdem sind darunter rund 50 Drogenverstöße auf der Anfahrt, die durch die Polizeikontrollen aufgedeckt wurden. Erfolgreich waren die Maßnahmen der zahlreichen Fahnder auf dem Gelände, denen es gelang, die Taschendiebe weitgehend von ihrem Vorhaben abzuhalten.

Feiern bis in die Nacht am Freitag

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Allerdings zählt die Polizei rund 80 Diebstähle aus Zelten. Besonders Geldbörsen, Digitalkameras und Handys wechselten hier unerwünscht die Besitzer. Ansonsten zählte die Polizei neben zwölf Taschendiebstählen weitere 30 Diebstähle aller Art sowie zehn Autoaufbrüche auf den Parkplätzen. Oft war übermäßiger Alkoholgenuss der Grund für 17 Körperverletzungen auf dem Eichenring, und stets waren die Gründe der Auseinandersetzungen nichtig, kommentiert der Polizeisprecher. In 20 Fällen fielen gefälschte Tickets an, viel weniger als in den Vorjahren. Weitere 15 Besucher versuchten ganz ohne Ticket auf das Gelände zu kommen, wurden aber erwischt. In 22 Fällen musste die Polizei wegen verschiedenartigen Fehlverhaltens Platzverweise für das Hurricane-Gelände aussprechen.

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