Bier und Kostüme: Was ausländischen Besuchern auffällt

Eigene Festivalkultur beim Hurricane

Deutsche Gumboots für Australien: Das perfekte Souvenir.

Scheessel - Nicht nur das Line-Up der beim Hurricane vertretenen Bands liest sich international – auch die Gäste, die das Popspektakel anzieht, nehmen mitunter eine lange Anreise auf sich.

Schon auf dem Campingplatz zeigen die ausländischen Gäste Flagge: Dänemark, Frankreich und der britische Union Jack sind weit über das Meer der Igluzelte zu sehen. Aber auch Spanien und Rumänien sind vertreten.

Die Schweden Hjalmar, Edvard und Max waren zwölf Stunden bis zum Festivalgelände unterwegs. Eigentlich sind sie wegen Blink 128 gekommen, aber als die ihre Tournee abgesagt haben, war das auch egal.

Anreise aus Australien

Den weitesten Heimweg haben wohl die Australierinnen Kathleen, Sophie und Kathryn. Angereist sind die drei jungen Mädchen aus Melbourne über London zum Start ihrer zweimonatigen Europatournee, die bis nach Serbien führen soll, zum nächsten Musikfestival. Ihr Souvenir aus Deutschland: Nagelneue „Gumboots“ in Froschgrün oder mit Blümchenmuster für das norddeutsche Festivalwetter.

Hurricane am Samstag

Hurricane 2011: Der Samstag - Teil 1

Hurricane 2011: Der Samstag - Teil 2

Hurricane 2011: Der Samstag - Teil 3

Wie viele Musikfans aus dem Ausland wundern sie sich nicht nur über die Feuchtigkeit von oben: „Wir sind nur wegen der Musik da – bei Euch scheint das anders zu sein!“, meint Kathryn. Dies ist auch Nicole und Judy aufgefallen. Die beiden Amerikanerinnen mit fast akzentfreiem Deutsch sind von Freunden aus Bremen mitgenommen worden, wo sie zwei Auslandssemester absolvieren. Allerdings sehen sie das „Biertrinken, das Teil der deutschen Festivalkultur zu sein scheint“, so Nicole, nicht nur kritisch: „Die Deutschen sind sehr großzügig – was wir überall zu Trinken angeboten bekommen, toppt jede Hausbar“, meint Judy sichtlich beeindruckt.

Musik und Party

Der Neuseeländer Sam Ginders, der beim Googeln seiner Lieblingsband Incubus auf Scheeßel gestoßen ist, bringt das Besondere auf den Punkt: „Hier geht es neben der Musik auch ums Partymachen. Die Leute kostümieren sich und man lernt überall jemand kennen – besonders, wenn man aus dem Ausland ist.“ Dann könne der Weg vom Zeltplatz bis zur Bühne schon mal einige Stunden dauern – aber bitte mit viel Bier! · uhe

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