Abschluss mit The Strokes / Zeit zum Aufräumen / Bilanz

Festival hinterlässt seine Müll-Spuren

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Da hat wohl jemand seine Zahnbürste vergessen.

Scheeßel - Von Pascal Faltermann. Katerstimmung am Tag danach. Es ist ruhig geworden in Scheeßel. Drei Tage Hurricane-Festival sind vorbei. Und was ist geblieben? Jede Menge Müll, den die knapp 70 000 Besucher zurückgelassen und zuvor produziert hatten. Gestern Nachmittag haben die meisten Musik-Fans das Gelände verlassen.

Während die einen den Platz räumen, räumen die anderen den Platz: Die Müllsammler rücken an. Aus den Wiesen um den Eichenring ist ein regelrechtes Schlachtfeld geworden. Alte Grills, Zelte, Pavillons, Camping-Stühle und unzählige Dosen liegen herum. Auf einem Stuhl liegt sogar noch die Zahnbürste, der Grill ist noch warm, die Bratwürstchen liegen im Sand. Wenig später kommt auch der Aufräumdienst der Veranstalter. Im Hintergrund werden die Bühnen abgebaut, auf denen am Sonntag noch Bands wie Deichkind, Vampire Weekend, The Strokes, The Prodigy oder The Gaslight Anthem gespielt hatten. Klar ist auch, dass Bilanz gezogen wird: Die Sanitätskräfte und Ärzte verzeichneten insgesamt 168 Transporte ins Krankenhaus. Noch größer war die Zahl der Behandlungen vor Ort: Von 1 735 Hilfemaßnahmen sprechen die Sanitäter.

Neben den vielen friedlichen, freundlichen Menschen beim Festival bleibt negativ mal wieder das Wetter hängen. Dem einen war es zu kalt und andere ärgerten sich über den Platzregen. Das Hurricane bleibt eben unberechenbar – sicherlich auch im nächsten Jahr.

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