Deutsches Rotes Kreuz organisiert Sanitätsdienst beim Hurricane-Festival

Fast 2 000 Hilfeleistungen

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Seit Monaten planen sie den Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes beim Hurricane in Scheeßel: Julia Venzke (v.l.), Sascha Masemann, Jens Hoffmann, Dennis Neven und Christoph Nieger.

Rotenburg - Von Dörthe Krause - Für die einen ist es die wohl größte Musikparty des Jahres, für die rund 350 ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die beim Hurricane-Festival in Scheeßel Dienst schieben, wird es ein arbeitsreiches Wochenende.

Einmal kurz nicht aufgepasst, und schon ist es passiert: Prellungen, Schnittverletzungen, Verbrennungen und Knochenbrüche gehören zu den häufigen Verletzungen beim Hurricane. Im vergangenen Jahr registrierten die Helfer des DRK rund 1 800 Patienten. „Weitere 1 000 konnten wir mit kleineren Hilfeleistungen, wie Pflasterkleben, versorgen, ohne sie zu registrieren“, schätzt Julia Venzke, Kreisbereitschaftsleiterin des DRK-Kreisverbandes Rotenburg.

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Um die medizinische Behandlung der Besucher gewährleisten zu können, organisiert das DRK jedes Jahr einen Sanitätsdienst auf dem Eichenring. Ab Dienstag nächster Woche bauen erste Helfer der Kreisverbände Rotenburg und Fallingbostel sechs Unfallhilfsstellen, verteilt auf dem Festivalgelände, und einen Behandlungsplatz auf. „Das wird zwei Tage in Anspruch nehmen“, erklärt Venzke. Am Behandlungsplatz können rund 40 Patienten versorgt werden. „Zwei Intensivplätze sind außerdem jeweils mit einem Beatmungsgerät, einem EKG und einem Defibrilator ausgestattet“, so Venzke. Von Freitagmittag bis Sonntagnacht kommen weitere Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus Walsrode, Wittlage, Soltau, Bremen, Nienburg, Harburg-Land, Bremervörde, Vechta, Wesermarsch, Verden und der Grafschaft Bentheim hinzu. „Vom Sanitätshelfer bis hin zum Rettungsassistenten ist alles dabei“, erklärt die Kreisbereitschaftsleiterin. Aufgeteilt in Tag- und Nachtschichten, ist eine durchgehende Versorgung gesichert. Den Patiententransport vom Festivalgelände in die umliegenden Krankenhäuser übernehmen die Helfer der Schnelleinsatzgruppen (SEG) aus Rotenburg, Bremervörde und Zeven.

Das Festivalgelände

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Eine Leitstelle direkt auf dem Gelände koordiniert die Einsätze der Helfer. Rund um die Uhr besetzten Kräfte der SEG Rettung, der Freiwilligen Feuerwehr und des Sanitätsdienstes den Einsatzleitwagen 3 des Landkreises.

Trotz der vielen Arbeit vor und während des Festivals freuen sich die Organisatoren des DRK bereits auf den Dienst. „Für uns heißt es jedes Mal: Nach dem Hurricane ist vor dem Hurricane.“

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