„Red Boys“ heizen an vier Tagen kräftig ein/Ausschließlich Livemusik

„Roter Montag“ im Rathaus

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Die „Red Boys“ sind Hartmut Laue, Horst Leseur, Hartmut Posenauer und Uwe Hinrichs (v. l.).

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Es sind vier gestandene Mannsbilder, die ihre Musik nicht einfach nur runterspielen, sondern „leben“, voll darin aufgehen und sie selbst genießen. Die Rede ist von der Band „Red Boys“, die auch in diesem Jahr während des Gildefestes im historischen Rathaussaal für Stimmung und gute Laune sorgen wird.

„Dann geht wieder so richtig die Post ab. Wir spielen von Sonntag bis Mittwoch jeden Abend“, sagen Bandleader Uwe Hinrichs (Akkordeon und Gesang) und der Wildeshauser Schlagzeuger und Sänger Hartmut Posenauer: „Wir freuen uns schon auf diese Auftritte.“ Die beiden anderen „roten Jungs“ sind Hartmut Laue (Trompete) und Horst Leseur (Saxophon).

Wer die Gruppe kennt, der weiß, dass sie trotz der Blasinstrumente keine klassische Blasmusik macht. Vielmehr ist es Tanz- und Stimmungsmusik, mit der sie den Gästen immer wieder kräftig einheizt. Von aktuellen Schlagern und Volksmusik bis hin zu Oldies, Polkas und Walzer reicht das Repertoire,

„Ziel ist es nach wie vor, den Pfingstmontag noch mehr zu beleben – egal, ob im Rathaus oder im Zelt“, sagt Posenauer, der sich noch sehr gut an den Montagabend vor zwei Jahren erinnern kann: „Einige Pfingstclubs kamen auf die tolle Idee, sich rote Hemden anzuziehen und ins Rathaus zu kommen. Eben passend zu unserem Outfit.“ Sehr schnell sei dann der Begriff „Roter Montag“ geprägt gewesen: „Wir hoffen natürlich, dass sich das auch in diesem Jahr wieder fortsetzt, dann haben wir alle eine Menge Spaß.“

Aufgefallen sei in den vergangenen Jahren immer wieder, dass die Besucher im Rathaus deutlich jünger geworden seien: „Es kommen jetzt immer mehr 30- bis 35-Jährige, um zünftig im historischen Gemäuer zu feiern. Sie finden schlichtweg im Zelt nicht mehr ,ihr Publikum‘. Somit haben wir stets eine gesunde Mischung“, betont Posenauer, der besonderen Wert auf die Feststellung legt, dass die „Red Boys“ ehrliche Musik machen und nichts aus der Konserve holen: „Die Leute wollen Livemusik und nicht irgendwelche Halb- oder gar Voll-Playbacks.“

Ihre Musik komme sehr gut an: „Die Leute mögen es eben, auch Schlager zu hören, wenn sie tüchtig Party machen wollen. Und das ist im Rathaus der Fall.“

Daher kämen sich die Bands im Zelt, im Rathaus und auf dem Marktplatz auch nicht ins „Gehege“: „Es sind ja komplett unterschiedliche Musikrichtungen, die jeweils ein ganz anderes Publikum ansprechen.“ Und genau das sei gewollt.

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