Oberst angeblich noch um 5 Uhr gesichtet / Landkreis empfängt Gilde-Vertreter

Poppe und Frost feiern die ganze Nacht

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Gilde-Empfang im Kreishaus.

Wildeshausen - Von Jan Schmidt. Knapp drei Stunden Schlaf waren Gildekönig Jan Poppe vergönnt, doch von den Strapazen des nächtlichen Feierns ließ er sich gestern Mittag während des Empfangs im Kreishaus kaum etwas anmerken. Lediglich seine Stimme klang noch etwas rau – „aber das wird schon wieder“, schmunzelte er.

Traditionell begrüßten Kreisrat Carsten Harings und Kreistagspräsident Helmut Hinrichs den neuen Gildekönig und Schaffer sowie einige ranghohe Offiziere mit Schnittchen, Sekt, Kaffee und Bier. „Auf diesen Termin freue ich mich schon seit Monaten“, betonte Harings. „Ich finde diesen Empfang, der die offizielle Bindung des Kreispolitik und -verwaltung an die Schützengilde symbolisiert, überaus gut. Immerhin reicht das Ansehen der Gilde durch den gesamten Landkreis Oldenburg und darüber hinaus.“

In lockerer Atmosphäre tauschten die Herrschaften im Kreishaus dann auch Geschichten über den bisherigen Verlauf des Gildefestes aus: „Etwas Glück gehört beim Schießen ja schon dazu“, räumte Poppe ein. Nach seinem Siegestreffer sei er sofort in eine Art Rausch verfallen, der die ganze Nacht angehalten habe: „Bis fünf Uhr morgens haben wir gefeiert, es wurde viel getanzt.“ Mittlerweile habe er auch das Gefühl, die Ereignisse des Vortages so langsam zu realisieren.

Oberst Ernst Frost nickte verständnisvoll und musste im nächsten Moment herzhaft lachen: Adjutant Andreas Tangemann plauderte aus dem Nähkästchen – der Oberst habe angeblich ebenfalls bis 5 Uhr morgens auf dem Marktplatz gefeiert. „Es war sehr schön“, lautete dazu der Kommentar von Frost.

Als die Männerrunde auf die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft zu sprechen kam, outete sich Harings als Experte: „Ich gehe davon aus, dass eines der südamerikanischen Länder den Heimvorteil nutzen wird“, erklärte er. Wenn es Deutschland nicht schafft, drücke er alternativ den Brasilianern die Daumen.

Auch Schaffer Jörn Röhr beeindruckte während der Diskussion mit Fußballsachverstand. Als jedoch die Frage nach seinem Lieblingsverein aufkam, druckste er zunächst ein bisschen herum, bis er dann schließlich mit der Wahrheit herausrückte: „Was der FC Bayern momentan spielt, ist schon sehr beeindruckend.“ Jedoch sympathisiere er natürlich auch mit Werder Bremen, fügte er versöhnlich hinzu.

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