Auftaktveranstaltung lockt mehr als 120 Interessierte ins Kreishaus

„Klimaschutzkonzept mit Leben füllen“

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Mehr als 120 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über Energiesparmöglichkeiten zu informieren. ·

Landkreis - Von Ove Bornholt„Wir wollen und dürfen das Klimakonzept nicht für die Schublade erstellen“, betonte der Erste Kreisrat Carsten Harings während der Auftaktveranstaltung zu dem Konzept im Wildeshauser Kreishaus gestern Abend.

Harings stellte den mehr als 120 Interessierten die Ziele und den Ablauf des Konzeptes vor und stellte erste Ergebnisse aus der Energie- und Kohlenstoffdioxidbilanz vor (siehe Artikel unten). Es gelte, noch vor den Sommerferien Arbeitskreise einzurichten und die Ideen der Bürger kennenzulernen, so Harings. „Was wir gemeinsam erarbeiten, muss im Jahr 2015 mit Leben gefüllt werden“, betonte er.

In den kommenden Wochen treffen sich die Mitglieder der fünf Handlungsfelder und diskutieren Vorschläge und Ideen. Behandelt werden die Themen Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, energieeffizientes Bauen und Sanieren, Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Unternehmen und in der Landwirtschaft sowie Mobilität im ländlichen Raum. Im Sommer erstellen vom Landkreis mit ins Boot geholte Firmen konkrete Vorschläge und weitergehende Informationen, zum Beispiel was eine Maßnahme kostet, auf Basis der Diskussionsergebnisse.

„Wenn Sie eine gute Idee haben, denken Sie nicht daran, wie diese scheitern könnte“, forderte Reiner Tippkötter, Geschäftsführer der Firma „infas enermetric“ aus dem Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen, die Teilnehmer auf, mutig an die Aufgaben heranzugehen. „Das Konzept soll Schwerpunkte in den kommenden Jahren für den Landkreis, die Gemeinden und einzelne Akteure aufzeigen“, erklärte er. „Es gilt, vorhandene Maßnahmen zu bündeln und zu ergänzen“, sagte er. „Man muss das Rad nicht drei- oder viermal erfinden.“ Tippkötter setzt auf die Kooperation der lokalen Akteure wie Verwaltung, Politik, Bürger, Vereine, Firmen und Landwirtschaft. Bei der Nutzung von erneuerbaren Energien sei der Landkreis gut aufgestellt lobte der Experte.

Bei der klimafreundlichen Erzeugung von Wärme sieht es hingegen nicht so rosig aus. Der Wert liegt seit Jahren bei etwa drei Prozent. „Da gilt es noch, ein Stück weit aufzubauen“, sagte Tippkötters Kollegin Jenny Althaus.

Die Termine für die einzelnen Workshops werden in den kommenden Tagen auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. „Keine Sorge, wir haben die Treffen zeitlich um das Gildefest herumgeplant“, so Tippkötter. Zusätzlich wird die Präsentation der Experten ins Netz gestellt. Interessierte können sich dort auch noch anmelden.

http://www.landkreis-oldenburg.de

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